- 11.09.2006, 15:18:48
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"Fünf Jahre danach"
Die US Botschafterin über Entwicklungen seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001
Wels (OTS) - Am fünften Jahrestag der Terroranschläge vom 11.
September in den Vereinigten Staaten sprach US Botschafterin Susan
McCaw über deren Bedeutung in den USA, Amerikas Platz in der Welt,
sowie die im Kampf gegen den Terrorismus erzielten Fortschritte.
In einer Rede am Montag abend in Wels betonte Botschafterin McCaw,
dass die Anschläge vom 11. September auf das World Trade Center und
das Pentagon "zeigten, wie ein einziges Ereignis den Lauf der
Geschichte verändern kann", und "die Menschen in Amerika zwang, sich
selbst und die Welt, in der wir leben, einmal genau und kritisch
anzusehen".
Die USA haben ihre Einwanderungspolitik überarbeitet, und dabei
"die neuesten Technologien angewendet, um zu garantieren, dass unsere
Grenzen Reisenden weiterhin offen stehen, Terroristen aber
verschlossen bleiben", erklärte die Botschafterin.
Amerika erhält in seinen Bemühungen, die Finanzquellen von
Terroristen einzufrieren "substantielle internationale Mithilfe,"
bemerkte die Botschafterin. Sie drückte Österreich ihre Anerkennung
für die Schritte zur Stärkung seines Justizsystems aus, um "die
Finanzanlagen von Terroristen zu identifizieren, einzufrieren und zu
beschlagnahmen".
Die USA waren zur Identifizierung und strafrechtlichen Verfolgung
von Terroristen unter der gleichzeitigen Gewährleistung des Schutzes
grundlegender Buergerrechte gezwungen, "rechtliches Neuland ohne
etablierte rechtliche Präzedenzfälle zu betreten", erklärte die
Botschafterin weiter. Sie wies darauf hin, dass Präsident Bush ganz
klar gesagt hat, dass die USA weder Gefangene foltern, noch diese
wissentlich an Orte schickt, an denen möglicherweise gefoltert wird.
"Die oberste Verpflichtung einer Regierung ist es, die Sicherheit und
das Wohlergehen seiner Bürger zu schützen", sagte sie, und fügte dann
hinzu: "Wir werden unseren internationalen Verpflichtungen gerecht
werden".
Die Botschafterin unterstrich auch, dass die "Sicherheit von
Amerikanern, Europäern, ja von allen Menschen, untrennbar mit dem
Erfolg von Freiheit und Demokratie im Nahen Osten verbunden ist", und
dass "eine Vision der Hoffnung die beste Waffe gegen extremistische
Ideologien ist".
Wir sind alles andere als perfekt", schloss Botschafterin McCaw.
"Wir sind uns bewusst, dass die internationale Staatengemeinschaft
nicht immer mit den Standpunkten der USA im Kampf gegen den Terror
übereinstimmt. Dennoch glauben wir, dass unsere Ideale von Freiheit
und Gerechtigkeit für alle Menschen gelten."
Der Text von Botschafterin McCaw kann auch unter www.usembassy.at
eingesehen werden.
Rückfragehinweis:
Dr. Karin H. Czerny Information Specialist Public Affairs/Press Section US Embassy www.usembassy.at email:[email protected] [email protected] Tel.: (01) 31339-2066 Fax: (01) 31339-2059
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