• 11.09.2006, 12:43:53
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SJÖ zu Arbeitsmarkt: Schüssel ist die Jugend egal!

Was ÖVP für Jugend getan hat: "Weniger Jobs zu weniger Geld unter schlechteren Bedingungen"

Wien (SK) - Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
Österreich (SJÖ), nimmt die jüngste ÖVP-Pressekonferenz zum Thema
Jugendbeschäftigung zum Anlass, dem Gedächtnis der ÖVP auf die
Sprünge zu helfen. "Die ÖVP hat sechs Jahre lang zugesehen, wie die
Jugendarbeitslosigkeit explodiert, und diese sogar noch gefördert. Es
ist lächerlich, wie ÖVP und ihr blauoranges Anhängsel nun versuchen,
die Situation schönzureden", so Dvorak am Montag gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

Zu den Aussagen von ÖVP-Bildungsministerin Gehrer äußert sich
Dvorak folgendermaßen: "Die Bildungsministerin kann noch so sehr mit
Zahlen jonglieren, die Jugendarbeitslosigkeit lässt sich nicht
wegleugnen. Auch wenn Gehrer diese Tatsache verdrängt, war dieses
Schicksal für mehr als 70.000 Jugendliche in diesem Jahr traurige
Realität."

Die ÖVP-Jugendpolitik bringt Dvorak kurz auf den Punkt: "Schüssel
ist die Jugend egal. Die Jugend darf für den Kanzler bestenfalls zu
PR-Zwecken posieren. Reale Maßnahmen für junge Menschen hat es
während der ÖVP-geführten Regierung nicht gegeben, dafür jede Menge
Schwindeleien kurz vor der Wahl, um die tatsächliche
Jugendarbeitslosigkeit zu vertuschen. Es hat offensichtlich einen
Grund, warum die ÖVP sich davor fürchtet, die 16- bis 18-Jährigen
wählen zu lassen: Denn das sind jene Menschen, die seit dem Jahr 2000
verzweifelt eine Lehrstelle suchen."

Dvorak betont, dass es aktive Maßnahmen für die Jugend am
Arbeitsmarkt geben muss, statt durch großzügige
Unternehmensförderungen auf eine Trendwende zu hoffen. Dvorak fordert
deswegen durch die Unternehmen finanzierte öffentliche
Lehrwerkstätten sowie einen Ausbau der Lehrlingsschutzbestimmungen,
die unter der ÖVP drastisch abgebaut wurden. "Die Jugend hat der ÖVP
weniger Jobs zu weniger Geld unter schlechteren Bedingungen zu
verdanken. Es gibt für die Jugend keinen vernünftigen Grund, am 1.
Oktober ÖVP zu wählen. Daran werden auch die ominösen Geheimrituale
von Hokus-Pokus-Wolfi nichts ändern." (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19
15 48 04, http://www.sjoe.at

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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