• 08.09.2006, 13:55:04
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"Treffpunkt Kultur" mit Sarah Biasini und Herbert Föttinger

Außerdem: Venedig-Schwerpunkt

Wien (OTS) - Manches Etikett klebt an Menschen wie Pech. Romy
Schneider konnte Prostituierte und Mörderinnen spielen, im
kollektiven Bewusstsein blieb sie stets die süßliche "Sissi". Warum
sollte es ihrer Tochter besser ergehen? Wann immer Sarah Biasini in
eine Fotokamera lächelt, entdecken Journalisten die "neue" Romy in
ihr. Kein Wunder, dass sich die junge Frau die längste Zeit dem
Erwartungsdruck widersetzte und lieber Kunstgeschichte studierte.
Erst mit 25 Jahren besuchte sie eine Schauspielschule, fern der
Heimat, in Los Angeles. Nun steht Sarah Biasini in Wien, der
Geburtsstadt ihrer Mutter, vor der Kamera. Der
österreichisch-französische Fernsehfilm "Wir sind so verhasst"
schildert die Liebe zwischen einer Pariser Studentin und einem
deutschen Journalisten in den frühen fünfziger Jahren. "Treffpunkt
Kultur" berichtet am Montag, dem 11. September 2006, um 22.30 Uhr in
ORF 2 von den Dreharbeiten. Sarah Biasini ist live zu Gast bei Arwid
Holtenau im Studio.

Schwerpunkt: Filmfest und Architektur-Biennale in Venedig

Bei den Filmfestspielen von Venedig hat Oliver Stone sein neues Epos
"World Trade Center", in dem er die Geschichte zweier
Terror-Überlebender schildert, präsentiert. Am fünften Jahrestag der
Tragödie befragt "Treffpunkt Kultur" prominente Regisseure, wie sich
die Welt seit "9/11" verändert hat und wie sehr sich neue Feindbilder
verfestigt haben. Auch Kenneth Branaghs Neuadaption von Mozarts
"Zauberflöte" ist eine Auseinandersetzung über verhärtete Fronten -
der Brite hat die Handlung der Oper in die Zeit des Ersten Weltkriegs
verlegt. Ebenfalls Thema in Venedig: die dramatische Situation in den
Megacities weltweit. Bereits jetzt lebt die Hälfte der
Weltbevölkerung in Städten, in 50 Jahren werden es wohl rund 75
Prozent sein. Die 10. Architekturbiennale von Venedig hat als
Leitthema die Entwicklung der Städte des 21. Jahrhunderts auserkoren.
Stararchitekt Wolf D. Prix ist Kommissär des österreichischen
Biennale-Beitrags. Arwid Holtenau war für den "Treffpunkt
Kultur"-Venedig-Schwerpunkt in der Lagunenstadt.

Generationswechsel: Turrini-Uraufführung in der Josefstadt -
Neodirektor Herbert Föttinger live in "Treffpunkt Kultur"

"Das Burgtheater ist ein Haus des Todes", heißt es in "Mein Nestroy",
dem neuen Stück von Peter Turrini. Dass das Werk im Theater in der
Josefstadt seine Uraufführung erlebt, will der Schriftsteller nicht
als Kommentar verstanden wissen - schließlich bezieht sich "Mein
Nestroy" auf das Jahr 1833. In der ehrwürdigen Josefstadt herrscht
indes Aufbruchsstimmung. Der neue Hausherr Herbert Föttinger
inszeniert selbst, seine Ehefrau Sandra Cervik steht in der Rolle von
Nestroys Lebensgefährtin Marie Weiler im Zentrum der Handlung, ihr
Partner ist Karl Markovics. Premiere ist am 14. September, ORF 2
präsentiert eine Aufzeichnung von "Mein Nestroy" am 9. Dezember. Das
Theater in der Josefstadt begreift der neue Direktor als "magischen
Ort großer Schauspieler". "Treffpunkt Kultur" zeigt erste
Probenausschnitte, Herbert Föttinger ist Live-Gast im Studio. Apropos
Turrini: Am 26. Oktober präsentiert ORF 2 im Rahmen von "Streifzug
Kultur" das Porträt "Am Rande des Spielplatzes - Peter Turrini im
Porträt".

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Markus Wibmer
(01) 87878 - DW 14076
http://presse.ORF.at

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