PRÖLL: Mit innovativen Ideen mehr aus dem Wald machen

Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft in St. Pölten vergeben - Kooperationspreis für ARGE Biomasse

Wien/St.Pölten (OTS) - "Bei den mit dem Staatspreis
ausgezeichneten Projekten kann man sehen, dass sich innovative Ideen auszahlen. Sowohl der Wald als auch die Region und letztlich der Klimaschutz profitieren von einer nachhaltigen Bewirtschaftung. Mit der ARGE Biomasse wurde auch ein Projekt ausgezeichnet, das eine wichtige Zukunftsperspektive für die österreichischen Waldbauern aufzeigt", erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll heute anlässlich der diesjährigen Verleihung der Staatspreise für beispielhafte Waldbewirtschaftung beim Österreichischen Waldbauerntag in St. Pölten.

Die ARGE Biomasse hat den Kooperationspreis für erfolgreiche forstliche Gemeinschaften erhalten und ist ein wichtiger Partner bei der Aufbringung des Waldhackgutes für die Kraft-Wärme-Anlage Wien-Simmering, die von der Gemeinde Wien und den Österreichischen Bundesforsten betrieben wird. In dieser ARGE sind Großbetriebe wie die Forstverwaltung Stift Heiligenkreuz, die Stiftung Fürst Liechtenstein, die Esterhazy Betriebe und der Niederösterreichische Waldverband mit rund 5.000 Mitgliedern und 230.000 ha Wald beteiligt.

Die weiteren mit dem Staatspreis 2006 ausgezeichneten Projekte und Initiativen reichen von einer Wald-Weide-Trennung zur Verminderung der Weidebelastung über die Pflege von historischem Baumbestand bis hin zum vollständigen Ausnutzen der Wertschöpfungskette durch die Verwendung des Holzes für den eigenen Wohnbereich.

Die heurigen Preisträger sind Karl Toth aus Oberwart im Burgenland, Heinz und Gerhild Hartweger aus Penk in Kärnten, Martin Hönigsberger aus Pottenstein in Niederösterreich, Johann und Margarete Machl aus Waldzell in Oberösterreich, Ignaz und Edeltraud Lintschinger aus Tamsweg in Salzburg, Elisabeth und Johann Hofer aus Frohnleiten in der Steiermark, Peter und Lucia Metzler aus Wildschönau in Tirol, Anton Kolb aus Sibratsgfäll in Vorarlberg sowie die Mayr-Melnhofsche Forstverwaltung in Salzburg.

Ziel des Staatspreises für beispielhafte Waldbewirtschaftung ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wirtschaftlichen Nutzen aus dem Wald bei gleichzeitiger Naturverträglichkeit zu ziehen. Der Staatspreis soll außerdem das Selbstverständnis der Waldbäuerinnen und Waldbauern stärken und den Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft erhöhen. Die heute ausgezeichneten Waldbesitzer und Organisationen zeigen beispielhaft, dass dies selbst bei kleinen Betriebseinheiten möglich ist.

"Ich bin stolz auf die österreichischen Waldbauern. Österreich ist in der glücklichen Lage, die Ressource Wald in guten Händen zu wissen. Eine Vielzahl von Bauern kümmert sich in ihrer täglichen Arbeit mit Engagement, guter Ausbildung und innovativen Ideen um den Wald. Der Staatspreis ist alljährlich Anlass dafür, die besten Ideen auszuzeichnen und die Arbeit der Waldbauern einem größeren Publikum vorzustellen", sagte Pröll abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0001