• 07.09.2006, 11:45:00
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PRÖLL: Mit innovativen Ideen mehr aus dem Wald machen

Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft in St. Pölten vergeben - Kooperationspreis für ARGE Biomasse

Wien/St.Pölten (OTS) - "Bei den mit dem Staatspreis
ausgezeichneten Projekten kann man sehen, dass sich innovative Ideen
auszahlen. Sowohl der Wald als auch die Region und letztlich der
Klimaschutz profitieren von einer nachhaltigen Bewirtschaftung. Mit
der ARGE Biomasse wurde auch ein Projekt ausgezeichnet, das eine
wichtige Zukunftsperspektive für die österreichischen Waldbauern
aufzeigt", erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll
heute anlässlich der diesjährigen Verleihung der Staatspreise für
beispielhafte Waldbewirtschaftung beim Österreichischen Waldbauerntag
in St. Pölten.

Die ARGE Biomasse hat den Kooperationspreis für erfolgreiche
forstliche Gemeinschaften erhalten und ist ein wichtiger Partner bei
der Aufbringung des Waldhackgutes für die Kraft-Wärme-Anlage
Wien-Simmering, die von der Gemeinde Wien und den Österreichischen
Bundesforsten betrieben wird. In dieser ARGE sind Großbetriebe wie
die Forstverwaltung Stift Heiligenkreuz, die Stiftung Fürst
Liechtenstein, die Esterhazy Betriebe und der Niederösterreichische
Waldverband mit rund 5.000 Mitgliedern und 230.000 ha Wald beteiligt.

Die weiteren mit dem Staatspreis 2006 ausgezeichneten Projekte und
Initiativen reichen von einer Wald-Weide-Trennung zur Verminderung
der Weidebelastung über die Pflege von historischem Baumbestand bis
hin zum vollständigen Ausnutzen der Wertschöpfungskette durch die
Verwendung des Holzes für den eigenen Wohnbereich.

Die heurigen Preisträger sind Karl Toth aus Oberwart im
Burgenland, Heinz und Gerhild Hartweger aus Penk in Kärnten, Martin
Hönigsberger aus Pottenstein in Niederösterreich, Johann und
Margarete Machl aus Waldzell in Oberösterreich, Ignaz und Edeltraud
Lintschinger aus Tamsweg in Salzburg, Elisabeth und Johann Hofer aus
Frohnleiten in der Steiermark, Peter und Lucia Metzler aus
Wildschönau in Tirol, Anton Kolb aus Sibratsgfäll in Vorarlberg sowie
die Mayr-Melnhofsche Forstverwaltung in Salzburg.

Ziel des Staatspreises für beispielhafte Waldbewirtschaftung ist
es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wirtschaftlichen Nutzen aus dem Wald
bei gleichzeitiger Naturverträglichkeit zu ziehen. Der Staatspreis
soll außerdem das Selbstverständnis der Waldbäuerinnen und Waldbauern
stärken und den Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft erhöhen.
Die heute ausgezeichneten Waldbesitzer und Organisationen zeigen
beispielhaft, dass dies selbst bei kleinen Betriebseinheiten möglich
ist.

"Ich bin stolz auf die österreichischen Waldbauern. Österreich ist
in der glücklichen Lage, die Ressource Wald in guten Händen zu
wissen. Eine Vielzahl von Bauern kümmert sich in ihrer täglichen
Arbeit mit Engagement, guter Ausbildung und innovativen Ideen um den
Wald. Der Staatspreis ist alljährlich Anlass dafür, die besten Ideen
auszuzeichnen und die Arbeit der Waldbauern einem größeren Publikum
vorzustellen", sagte Pröll abschließend.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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