ÖAMTC-Notarzthubschrauber im Burgenland flog 1000. Einsatz

Frau mit Verdacht auf Hirnblutung gerettet

Wien (OTS) - Zu seinem 1000. Einsatz seit der Stationierung in Oberwart im Mai des Vorjahres wurde Mittwoch am frühen Abend der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 16 gerufen.

Die Alarmierung kam kurz vor 18 Uhr. In einem Haus nahe Wolfau (Bezirk Oberwart) war eine 59-jährige Frau plötzlich zusammengebrochen. Ihr Ehemann verständigte die Rettungskräfte. Kurz darauf landete schon Christophorus 16 am Notfallort. Nach der Erstversorgung wurde die Frau mit Verdacht auf Hirnblutung ins Krankenhaus nach Oberwart geflogen.

Über 80 Prozent Primäreinsätze

Christophorus 16 ist seit 1. Mai 2005 in Oberwart stationiert. Über 80 Prozent der geflogenen Einsätze waren Primäreinsätze, also Hilfeleistungen direkt am Notfallort. Am häufigsten, bei 33 Prozent, musste der ÖAMTC-Notarzthubschrauber zu internistischen Notfällen starten, gefolgt von Verkehrsunfällen mit 14 Prozent.

Bei 67 Prozent der Einsätze lag der Notfallort im Burgenland, bei 18 Prozent in der Steiermark und bei 15 Prozent in Niederösterreich. Etwa die Hälfte der Patienten wurde ins Krankenhaus nach Oberwart geflogen, jeder fünfte kam in die Klinik nach Graz. Die übrigen Patienten flog der Notarzthubschrauber in andere Krankenhäuser wie Güssing, Wiener Neustadt und Neunkirchen.

Drei-Mann-Besatzung

Christophorus 16 fliegt mit einer Drei-Mann-Besatzung. Geleitet wird der Stützpunkt von Captain Friedrich Wallner. Die 15 Notärzte unter der Führung von Dr. Manfred Beham kommen aus den Anästhesieabteilungen der Krankenhäuser Oberwart, Güssing, Hartberg, Fürstenfeld und Feldbach. Unterstützt werden Piloten und Notärzte von 12 Flugrettungssanitätern des Roten Kreuzes rund um Hans Peter Polzer. Christophorus 16 ist täglich zwischen sieben Uhr Früh und dem Einbruch der Dunkelheit einsatzbereit. Disponiert werden die Einsätze des ÖAMTC-Notarzthubschraubers von der Rettungsleitstelle Burgenland-Süd.

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