Lopatka zur Pflege: Mischform aus staatlicher und privater Vorsorge nötig

Pro Jahr stellt der Staat bereits 1,6 Milliarden Euro an staatlichen Pflegezuschüssen zur Verfügung

Wien, 6. September 2006 (ÖVP-PK) "Bei einer überalternden Bevölkerung wird es notwendig sein, dass es zu einem Schulterschluss zwischen Eigenvorsorge, familiärer Verantwortung und staatlicher Hilfe kommt", stellte ÖVP-Generalsekretär Dr. Reinhold Lopatka zu den Aussagen von Grünen-Chef Alexander Van der Bellen fest. Anders als es Van der Bellen in seiner
Presseaussendung darstellt, sehe Finanzminister Karl-Heinz Grasser Lösungsmöglichkeiten für das Thema Pflege in der Zukunft. ****

Pro Jahr stelle der Staat bereits 1,6 Milliarden Euro an staatlichen Pflegezuschüssen zur Verfügung. Durch die Verordnung von Wirtschaftsminister Bartenstein wurde der erste wichtige
Schritt zur Entkriminalisierung der ausländischen Pflegekräfte gesetzt. Über Verhandlungen mit den Sozialpartnern und den zuständigen Ministerien sollen nun Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, um Pflege auch in Zukunft leistbar zu gestalten. Lopatka abschließend: "Ich lade Herrn Van der Bellen gerne dazu ein, mit konstruktiven Ideen an der Gestaltung eines sozial und finanziell vernünftigen Pflegemodells mitzuarbeiten, anstatt bei diesem sensiblen Thema politisches Kleingeld wechseln zu wollen."

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