RFJ-Gudenus gibt hohem Ausländeranteil in Schulklassen Schuld am Bildungsverfall

LAbg. Gudenus präsentiert bildungspolitische Forderungen der FPÖ

Wien (OTS) - Wenig überraschend wird der Bereich Bildung in den letzten Tagen immer mehr zum Wahlkampfthema. Während sich die Regierung in Schönfärberei übt, weist die Opposition beinhart auf die Versäumnisse der ÖVP-Bildungspolitik hin und sucht eigene Wege heraus aus der Bildungsmisere.

So setzt der Ring Freiheitlicher Jugend primär beim Ausländeranteil in den österreichischen Schulklassen an. RFJ-Bundesobmann Johann Gudenus: "Ein stabiles Haus kann nur auf einem tragfähigem Fundament gebaut werden. Das heißt: es wäre völlig sinnlos, sich weitere Reformen im Bildungssystem zu überlegen bevor man nicht gewährleisten kann, daß in einer Klasse alle Schüler dieselben Sprachkenntnisse haben."

Damit einher geht auch die Grundforderung, die der Abgeordnete zum Wiener Landtag Johann Gudenus, er ist auch Bildungssprecher der FPÖ-Wien, aus dem Nationalratswahlprogramm der Freiheitlichen zitiert: "Kinder müssen die deutsche Sprache ausreichend beherrschen, damit sie zum Regelunterricht zugelassen werden. Dies ist mit standardisierten Tests mit entsprechender Vorlaufzeit vor der Einschulung sicherzustellen."

Gudenus: "Gerade in Ballungszentren sind wir in den Schulen mit einem Anteil nicht-österreichischer Schüler von bis zu 90 Prozent konfrontiert. Für deutschsprachige Schüler ist das schlichtweg eine Zumutung. In manchen Schulen wird die Integration schon regelrecht pervertiert: Inländer haben sich Ausländern anzupassen und auch unterzuordnen, was durch Gewalt und Schutzgelderpressungen gegen Österreicher zum Ausdruck gebracht wird. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen Berliner Schulen, sondern beschreibe lediglich die Situation, die wir in vielen Wiener Schulen tagtäglich vorfinden."

Untermauert sieht der Jungfreiheitliche seine Sicht der Dinge durch den Umstand, daß sich Privatschulen im Wiener Umland, die noch vor wenigen Jahren kurz vor dem Aus standen, nunmehr regen Zulaufes erfreuen.

"Die Situation in Wien ist unzumutbar geworden. Jeder Wiener, der es sich leisten kann, schickt seine Kinder in Privatschulen, um ihnen eine fundierte Ausbildung garantieren zu können. Interessanterweise tun das auch diverse Bundesparteiobmänner, die uns allen als Zuwanderungs-Fetischisten bekannt sind. Wir gehen da den umgekehrten Weg und sagen: Ausländer, die Sonderwünsche bezüglich des Schulunterrichts haben, sollen ihren Kinder den Unterricht in ihrer Meinung nach geeigneten Privatschulen finanzieren", fordert Johann Gudenus.

Die bildungspolitischen Forderungen der FPÖ im Bezug auf Ausländer sind daher und außerdem:
· An öffentlichen Pflichtschulen darf der Anteil von ausländischen Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache 30 Prozent nicht übersteigen (ausgenommen davon sind autochthone Volksgruppen). Ist das in Ballungszentren aus organisatorischen Gründen nicht möglich, so sind eigene Ausländerklassen einzurichten.
· Das Autoritätsprinzip ist in den Bildungseinrichtungen wieder herzustellen: Keine Toleranz bei Drogen, Alkohol und Gewalt. In der Schule herrscht, wie in allen öffentlichen Einrichtungen, das Verbot jeglicher Sonderkleidungs-Normen.
· Ein gemeinsamer Religionsunterricht, wie dies in diversen Ländern als Beitrag zur Toleranzdiktatur bereits praktiziert wird, ist ebenso abzulehnen wie ein Ethikunterricht, da hier keine allgemein akzeptierten Wertvorstellungen vermittelt werden.
· An öffentlichen Schulen ist die Mitbestimmung des Staates bei der Auswahl von Religionslehrern sicherzustellen, um einen Mißbrauch des Religionsunterrichts durch radikale Islamisten zu verhindern.
· Es kann für Ausländer keinen Rechtsanspruch auf einen Studienplatz in Österreich geben.

Allgemein will der RFJ das Ausländerproblem nicht auf die Schulen beschränkt wahrgenommen wissen. "In Wien gibt es heuer schon mehr Taferlklassler mit Migrationshintergrund als alt-österreichische Kinder. Wir haben also bereits die erste Generation von Österreichern, die in ihrem Umfeld als Minderheit im eigenen Land aufwächst. Das sollte zu denken geben", so Gudenus.

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