- 05.09.2006, 15:17:51
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RFJ-Gudenus gibt hohem Ausländeranteil in Schulklassen Schuld am Bildungsverfall
LAbg. Gudenus präsentiert bildungspolitische Forderungen der FPÖ
Wien (OTS) - Wenig überraschend wird der Bereich Bildung in den
letzten Tagen immer mehr zum Wahlkampfthema. Während sich die
Regierung in Schönfärberei übt, weist die Opposition beinhart auf die
Versäumnisse der ÖVP-Bildungspolitik hin und sucht eigene Wege heraus
aus der Bildungsmisere.
So setzt der Ring Freiheitlicher Jugend primär beim Ausländeranteil
in den österreichischen Schulklassen an. RFJ-Bundesobmann Johann
Gudenus: "Ein stabiles Haus kann nur auf einem tragfähigem Fundament
gebaut werden. Das heißt: es wäre völlig sinnlos, sich weitere
Reformen im Bildungssystem zu überlegen bevor man nicht gewährleisten
kann, daß in einer Klasse alle Schüler dieselben Sprachkenntnisse
haben."
Damit einher geht auch die Grundforderung, die der Abgeordnete zum
Wiener Landtag Johann Gudenus, er ist auch Bildungssprecher der
FPÖ-Wien, aus dem Nationalratswahlprogramm der Freiheitlichen
zitiert: "Kinder müssen die deutsche Sprache ausreichend beherrschen,
damit sie zum Regelunterricht zugelassen werden. Dies ist mit
standardisierten Tests mit entsprechender Vorlaufzeit vor der
Einschulung sicherzustellen."
Gudenus: "Gerade in Ballungszentren sind wir in den Schulen mit einem
Anteil nicht-österreichischer Schüler von bis zu 90 Prozent
konfrontiert. Für deutschsprachige Schüler ist das schlichtweg eine
Zumutung. In manchen Schulen wird die Integration schon regelrecht
pervertiert: Inländer haben sich Ausländern anzupassen und auch
unterzuordnen, was durch Gewalt und Schutzgelderpressungen gegen
Österreicher zum Ausdruck gebracht wird. Und ich rede hier nicht von
irgendwelchen Berliner Schulen, sondern beschreibe lediglich die
Situation, die wir in vielen Wiener Schulen tagtäglich vorfinden."
Untermauert sieht der Jungfreiheitliche seine Sicht der Dinge durch
den Umstand, daß sich Privatschulen im Wiener Umland, die noch vor
wenigen Jahren kurz vor dem Aus standen, nunmehr regen Zulaufes
erfreuen.
"Die Situation in Wien ist unzumutbar geworden. Jeder Wiener, der es
sich leisten kann, schickt seine Kinder in Privatschulen, um ihnen
eine fundierte Ausbildung garantieren zu können. Interessanterweise
tun das auch diverse Bundesparteiobmänner, die uns allen als
Zuwanderungs-Fetischisten bekannt sind. Wir gehen da den umgekehrten
Weg und sagen: Ausländer, die Sonderwünsche bezüglich des
Schulunterrichts haben, sollen ihren Kinder den Unterricht in ihrer
Meinung nach geeigneten Privatschulen finanzieren", fordert Johann
Gudenus.
Die bildungspolitischen Forderungen der FPÖ im Bezug auf Ausländer
sind daher und außerdem:
· An öffentlichen Pflichtschulen darf der Anteil von ausländischen
Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache 30 Prozent nicht
übersteigen (ausgenommen davon sind autochthone Volksgruppen). Ist
das in Ballungszentren aus organisatorischen Gründen nicht möglich,
so sind eigene Ausländerklassen einzurichten.
· Das Autoritätsprinzip ist in den Bildungseinrichtungen wieder
herzustellen: Keine Toleranz bei Drogen, Alkohol und Gewalt. In der
Schule herrscht, wie in allen öffentlichen Einrichtungen, das Verbot
jeglicher Sonderkleidungs-Normen.
· Ein gemeinsamer Religionsunterricht, wie dies in diversen Ländern
als Beitrag zur Toleranzdiktatur bereits praktiziert wird, ist ebenso
abzulehnen wie ein Ethikunterricht, da hier keine allgemein
akzeptierten Wertvorstellungen vermittelt werden.
· An öffentlichen Schulen ist die Mitbestimmung des Staates bei der
Auswahl von Religionslehrern sicherzustellen, um einen Mißbrauch des
Religionsunterrichts durch radikale Islamisten zu verhindern.
· Es kann für Ausländer keinen Rechtsanspruch auf einen
Studienplatz in Österreich geben.
Allgemein will der RFJ das Ausländerproblem nicht auf die Schulen
beschränkt wahrgenommen wissen. "In Wien gibt es heuer schon mehr
Taferlklassler mit Migrationshintergrund als alt-österreichische
Kinder. Wir haben also bereits die erste Generation von
Österreichern, die in ihrem Umfeld als Minderheit im eigenen Land
aufwächst. Das sollte zu denken geben", so Gudenus.
Rückfragehinweis:
RFJ
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