Kukacka: SPÖ zieht ÖBB in unverantwortlicher Weise in eine Negative-Kampagne

Trotz ungerechtfertigter Kritik, bisherige Bilanz der ÖBB-Reform positiv

Wien (OTS) - "Die überzogene Kritik von SPÖ Rechnungshof-Sprecher Kräuter und dem Grünen Rechnungshofausschussvorsitzenden Kogler an ÖBB-Führungsorganen kann nur als Bestandteil einer inakzeptablen politischen Wahlkampagne gewertet werden, die bedauerlicher Weise primär einen unvertretbaren Imageschaden am Unternehmen anrichtet, der weit über den Wahlkampf hinaus gehen wird", kritisiert VP-Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka heute, Dienstag, die politisch unsachlichen und persönlich unfairen Unterstellungen gegenüber den ÖBB-Führungsorganen. "Ich habe aber volles Vertrauen, dass Generaldirektor Reithofer, als Aufsichtsratvorsitzender der ÖBB-Holding, die kritisierten Tatbestände aufklären und die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen und dafür sorgen wird, dass die entsprechenden Corporate-Governance-Regeln eingehalten getroffen bzw. umgesetzt werden."

Kukacka verwies darauf, dass insbesondere der kritisierte Umfang und die Höhe der Beraterleistungen auf Entscheidungen und Beschlüsse des früheren Vorstandes unter Generaldirektor Rüdiger vorm Walde zurückzuführen sind. Der neue Vorstand habe hingegen sofort mit dem operativen Start des ÖBB-Konzern, Anfang 2005, umfassend damit begonnen, die Beratungsleistungen drastisch zu reduzieren. Im Jahr 2006 sollen laut Informationen der ÖBB die Aufwendungen dafür weniger als die Hälfte jener Beträge erreichen, die noch 2003 ausgewiesen wurden. Bereits Ende 2004 hat auch Aufsichtsrat-Chef Reithofer veranlasst, dass die Beratungsleistungen in den Katalog der genehmigungspflichtigen Leistungen aufgenommen werden.

"Ich bin überzeugt davon, dass von Vorstand und Aufsichtsrat alle notwendigen Maßnahmen hinsichtlich Sparsamkeit, Transparenz und Wirtschaftlichkeit für die Geschäfts- und Auftragsvergaben getroffen werden", sagt Kukacka. Denn trotz der Kritik an den Führungsorganen ist die bisherige positive Bilanz unbestreitbar. Die wirtschaftliche Situation der ÖBB hat sich verbessert und die Produktivität ist klar angestiegen. Es hat einen Zuwachs der Gesamterträge gegeben, die Beiträge des Bundes sind bereits um rund 180 Millionen Euro im Jahr 2005 reduziert worden. Es gibt mehr Fahrgäste, weniger Krankenstände, ein höheres Pensionsantrittsalter und einen deutlichen Rückgang beim Personalaufwand (rund 300 Millionen Euro). "Das alles zeigt: Die reformierte ÖBB in der neuen Struktur ist auf dem richtigen Weg und wird von uns dabei voll unterstützt", schloss Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Stefan Naglis, Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0004