- 05.09.2006, 13:35:08
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Kukacka: SPÖ zieht ÖBB in unverantwortlicher Weise in eine Negative-Kampagne
Trotz ungerechtfertigter Kritik, bisherige Bilanz der ÖBB-Reform positiv
Wien (OTS) - "Die überzogene Kritik von SPÖ Rechnungshof-Sprecher
Kräuter und dem Grünen Rechnungshofausschussvorsitzenden Kogler an
ÖBB-Führungsorganen kann nur als Bestandteil einer inakzeptablen
politischen Wahlkampagne gewertet werden, die bedauerlicher Weise
primär einen unvertretbaren Imageschaden am Unternehmen anrichtet,
der weit über den Wahlkampf hinaus gehen wird", kritisiert
VP-Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka heute, Dienstag, die
politisch unsachlichen und persönlich unfairen Unterstellungen
gegenüber den ÖBB-Führungsorganen. "Ich habe aber volles Vertrauen,
dass Generaldirektor Reithofer, als Aufsichtsratvorsitzender der
ÖBB-Holding, die kritisierten Tatbestände aufklären und die
notwendigen Konsequenzen daraus ziehen und dafür sorgen wird, dass
die entsprechenden Corporate-Governance-Regeln eingehalten getroffen
bzw. umgesetzt werden."
Kukacka verwies darauf, dass insbesondere der kritisierte Umfang und
die Höhe der Beraterleistungen auf Entscheidungen und Beschlüsse des
früheren Vorstandes unter Generaldirektor Rüdiger vorm Walde
zurückzuführen sind. Der neue Vorstand habe hingegen sofort mit dem
operativen Start des ÖBB-Konzern, Anfang 2005, umfassend damit
begonnen, die Beratungsleistungen drastisch zu reduzieren. Im Jahr
2006 sollen laut Informationen der ÖBB die Aufwendungen dafür weniger
als die Hälfte jener Beträge erreichen, die noch 2003 ausgewiesen
wurden. Bereits Ende 2004 hat auch Aufsichtsrat-Chef Reithofer
veranlasst, dass die Beratungsleistungen in den Katalog der
genehmigungspflichtigen Leistungen aufgenommen werden.
"Ich bin überzeugt davon, dass von Vorstand und Aufsichtsrat alle
notwendigen Maßnahmen hinsichtlich Sparsamkeit, Transparenz und
Wirtschaftlichkeit für die Geschäfts- und Auftragsvergaben getroffen
werden", sagt Kukacka. Denn trotz der Kritik an den Führungsorganen
ist die bisherige positive Bilanz unbestreitbar. Die wirtschaftliche
Situation der ÖBB hat sich verbessert und die Produktivität ist klar
angestiegen. Es hat einen Zuwachs der Gesamterträge gegeben, die
Beiträge des Bundes sind bereits um rund 180 Millionen Euro im Jahr
2005 reduziert worden. Es gibt mehr Fahrgäste, weniger Krankenstände,
ein höheres Pensionsantrittsalter und einen deutlichen Rückgang beim
Personalaufwand (rund 300 Millionen Euro). "Das alles zeigt: Die
reformierte ÖBB in der neuen Struktur ist auf dem richtigen Weg und
wird von uns dabei voll unterstützt", schloss Kukacka.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Stefan Naglis, Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803
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