Kukacka: Behauptung einer Bevorzugung der ÖVP bei der Bahnwerbung unwahr und böswillig

ÖBB-Vorstand schickte ein Angebot für Werbeflächen an alle Parlamentsparteien

Wien (OTS) - "Als absolut unwahr und unfair" bezeichnete heute Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka den SPÖ-Vorwurf, die ÖVP sei bei der Buchung von Werbeflächen bevorzugt worden.

Tatsache ist, dass am 9. Februar 2006 der Vorstand der ÖBB-Holding AG an alle im Parlament vertretenen Parteien (namentlich an Lopatka (ÖVP), Darabos (SPÖ), Kickl (FPÖ), Sburni (Grüne), Scheuch (BZÖ)) ein Schreiben geschickt hat, in dem Werbemöglichkeiten bei der Bahn in gleicher Weise angeboten wurden. Dabei handelte es sich ausschließlich um an Werbeträger gebundene Werbung auf Bahnhöfen und weitere im ÖBB-Eigentum stehenden Flächen. Promotionaktionen und das Verteilen von Foldern und Flyern sind nicht erlaubt. Weiters wurde in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass bei der Buchung von politischer Werbung keinerlei Rabatte gewährt würden.

Die von der ÖVP beauftragte Firma Mediaselect hat in der Folge auch bei der "Bahnwerbung" Werbe GmbH der ÖBB Plakatflächen und Werbeformen unter anderem auch den Zeitschriftenaushang in den Zügen.

"Jede Partei darf wohl für sich selbst entscheiden, wo und mit welchen Möglichkeiten sie regulär werben und an die Wähler herantreten können", betont der Staatssekretär. "Diesen ganz normalen geschäftlichen Vorgang zu skandalisieren ist eine böswillige Unterstellung und Vernaderung von SPÖ-Kräuter und schlicht und einfach die Unwahrheit", schloß Kukacka.

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