- 05.09.2006, 12:05:58
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Kukacka: Behauptung einer Bevorzugung der ÖVP bei der Bahnwerbung unwahr und böswillig
ÖBB-Vorstand schickte ein Angebot für Werbeflächen an alle Parlamentsparteien
Wien (OTS) - "Als absolut unwahr und unfair" bezeichnete heute
Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka den SPÖ-Vorwurf, die ÖVP
sei bei der Buchung von Werbeflächen bevorzugt worden.
Tatsache ist, dass am 9. Februar 2006 der Vorstand der ÖBB-Holding AG
an alle im Parlament vertretenen Parteien (namentlich an Lopatka
(ÖVP), Darabos (SPÖ), Kickl (FPÖ), Sburni (Grüne), Scheuch (BZÖ)) ein
Schreiben geschickt hat, in dem Werbemöglichkeiten bei der Bahn in
gleicher Weise angeboten wurden. Dabei handelte es sich
ausschließlich um an Werbeträger gebundene Werbung auf Bahnhöfen und
weitere im ÖBB-Eigentum stehenden Flächen. Promotionaktionen und das
Verteilen von Foldern und Flyern sind nicht erlaubt. Weiters wurde in
dem Schreiben darauf hingewiesen, dass bei der Buchung von
politischer Werbung keinerlei Rabatte gewährt würden.
Die von der ÖVP beauftragte Firma Mediaselect hat in der Folge auch
bei der "Bahnwerbung" Werbe GmbH der ÖBB Plakatflächen und
Werbeformen unter anderem auch den Zeitschriftenaushang in den Zügen.
"Jede Partei darf wohl für sich selbst entscheiden, wo und mit
welchen Möglichkeiten sie regulär werben und an die Wähler
herantreten können", betont der Staatssekretär. "Diesen ganz normalen
geschäftlichen Vorgang zu skandalisieren ist eine böswillige
Unterstellung und Vernaderung von SPÖ-Kräuter und schlicht und
einfach die Unwahrheit", schloß Kukacka.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Stefan Naglis, Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803
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