• 05.09.2006, 10:00:10
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FPÖ-Vize Hofer: "SPÖ-Arbeitnehmer durch Sündenfall LIF ohne politische Heimat"

FPÖ lädt enttäuschte Sozialdemokraten zur Unterstützung ein

Wien (OTS) - Nachdem sich die SPÖ in einer Koalition mit dem
Liberalen Forum bereits vor der Nationalratswahl dazu entschlossen
hat, ihren Arbeitnehmerflügel einmal mehr mit Füßen zu treten, lädt
die FPÖ Menschen mit sozialer Gesinnung ein, bei der Nationalratswahl
am 1. Oktober die FPÖ zu unterstützen.

FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter Norbert Hofer: "Das LIF tritt
für eine völlige Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten ein, für die
konsequente Freigabe des Arbeitsmarktes für Ausländer und für die
endgültige Abschaffung der immerwährenden Neutralität. Diese Partei
und ihr kindlicher Parteichef sind eine Beleidigung für jeden
Politiker, der auf seriöse Art und Weise die Interessen von
Arbeitnehmer vertritt."

Nachdem sich SPÖ-Parteivorsitzender Gusenbauer nach dem BAWAG-Debakel
keineswegs schützend vor die kleinen Mitarbeiter der BAWAG und des
ÖGB gestellt hat, nachdem er die Verantwortung für das Werken seiner
Bonzen weit von sich geschoben hat und nachdem Gusenbauer
Gewerkschaftsvertreter mit einem Kandidaturverbot bei den
Nationalratswahlen belegt hat, ist diese unheilige Allianz mit einer
politischen Nullnummer wie Herrn Zach der Tropfen, der das Faß zum
Überlaufen bringt.

Norbert Hofer: "Ich kann mir nicht vorstellen, daß die SPÖ keinen
besseren Kandidaten hat, der sich eine Absicherung auf der
Bundesliste verdient hätte. Ich weiß, daß Wähler der SPÖ sehr treue
Wähler sind und ihrer Partei auch Fehler verzeihen. Gusenbauer hat
den Bogen jedoch weit überspannt. Dieser Mann schadet seiner Partei.
Wenn die SPÖ einen anderen Vorsitzenden hätte, hätte sie bei dieser
Wahl den ersten Platz bereits in der Tasche. Denn die ÖVP wäre
aufgrund ihres Verhaltens in den letzten Jahren ein Gegner gewesen,
den man leicht schlagen kann. Das haben die jüngsten Landtagswahlen
bewiesen. Ich lade daher ehrliche Sozialdemokraten mit wirklich
sozialer Gesinnung ein, bei der Nationalratswahl die FPÖ zu
unterstützen. Denn eine SPÖ, die so wenig Stolz hat, daß sie sich mit
einer Partei von politisch Untoten in den Sarg legt und gleichzeitig
bereit ist, einen Wolfgang Schüssel nach der Wahl noch einmal zum
Bundeskanzler zu machen, hat das Vertrauen ihrer Wähler verspielt."

Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]

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