FPÖ-Vize Hofer: "SPÖ-Arbeitnehmer durch Sündenfall LIF ohne politische Heimat"

FPÖ lädt enttäuschte Sozialdemokraten zur Unterstützung ein

Wien (OTS) - Nachdem sich die SPÖ in einer Koalition mit dem Liberalen Forum bereits vor der Nationalratswahl dazu entschlossen hat, ihren Arbeitnehmerflügel einmal mehr mit Füßen zu treten, lädt die FPÖ Menschen mit sozialer Gesinnung ein, bei der Nationalratswahl am 1. Oktober die FPÖ zu unterstützen.

FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter Norbert Hofer: "Das LIF tritt für eine völlige Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten ein, für die konsequente Freigabe des Arbeitsmarktes für Ausländer und für die endgültige Abschaffung der immerwährenden Neutralität. Diese Partei und ihr kindlicher Parteichef sind eine Beleidigung für jeden Politiker, der auf seriöse Art und Weise die Interessen von Arbeitnehmer vertritt."

Nachdem sich SPÖ-Parteivorsitzender Gusenbauer nach dem BAWAG-Debakel keineswegs schützend vor die kleinen Mitarbeiter der BAWAG und des ÖGB gestellt hat, nachdem er die Verantwortung für das Werken seiner Bonzen weit von sich geschoben hat und nachdem Gusenbauer Gewerkschaftsvertreter mit einem Kandidaturverbot bei den Nationalratswahlen belegt hat, ist diese unheilige Allianz mit einer politischen Nullnummer wie Herrn Zach der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt.

Norbert Hofer: "Ich kann mir nicht vorstellen, daß die SPÖ keinen besseren Kandidaten hat, der sich eine Absicherung auf der Bundesliste verdient hätte. Ich weiß, daß Wähler der SPÖ sehr treue Wähler sind und ihrer Partei auch Fehler verzeihen. Gusenbauer hat den Bogen jedoch weit überspannt. Dieser Mann schadet seiner Partei. Wenn die SPÖ einen anderen Vorsitzenden hätte, hätte sie bei dieser Wahl den ersten Platz bereits in der Tasche. Denn die ÖVP wäre aufgrund ihres Verhaltens in den letzten Jahren ein Gegner gewesen, den man leicht schlagen kann. Das haben die jüngsten Landtagswahlen bewiesen. Ich lade daher ehrliche Sozialdemokraten mit wirklich sozialer Gesinnung ein, bei der Nationalratswahl die FPÖ zu unterstützen. Denn eine SPÖ, die so wenig Stolz hat, daß sie sich mit einer Partei von politisch Untoten in den Sarg legt und gleichzeitig bereit ist, einen Wolfgang Schüssel nach der Wahl noch einmal zum Bundeskanzler zu machen, hat das Vertrauen ihrer Wähler verspielt."

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