- 04.09.2006, 15:45:01
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Stellungnahme des BMGF zum "Gammelfleisch"-Skandal: BMGF seit vergangenem Freitag aktiv, 10 Betriebe in Österreich betroffen
Strenge Lebensmittelkontrollen in Österreich funktionieren - keine Gesundheitsgefährdung für Verbraucher/innen
Wien (OTS) - "Nachdem in der letzten Woche ein Fleischskandal in
Deutschland bekannt wurde, hat das Gesundheitsministerium noch am
vergangenen Freitag (01.09.2006) Maßnahmen ergriffen", berichtete
Mag. Ulrich Herzog, Bereichsleiter für Verbrauchergesundheit im BMGF
heute, Montag. "Es sind keine Zurufe von außen notwendig, um die
Sicherheit für Verbraucher/innen sicherzustellen. Alle
Lebensmittelaufsichtsbehörden der Bundesländer wurden am Freitag und
Samstag informiert, insgesamt sind zehn österreichische Betriebe
betroffen." Erste Ergebnisse der eingeleiteten Kontrollen lägen
bereits vor: "So meldete Wien drei betroffene Betriebe, in
Niederösterreich wurde in einem Betreib bereits eine kleine Menge
Fleisch gefunden und vernichtet. Ergebnisse der restlichen
Bundesländer folgen in den nächsten Tagen."
Laut Informationen der EU sowie der österreichischen
Kontrollorgane sei absolut keine Gesundheitsgefährdung gegeben.
"Die Kontrolle der österreichischen Betriebe, die Fleisch in
Kühlhäusern lagern, ist vorbildhaft und strenger als innerhalb der EU
üblich", so Herzog weiter. "Insgesamt gibt es derzeit 10.000
Kühlhäuser in Österreich. Sofern sie offenes Fleisch lagern werden
sie einmal pro Monat, bei verpacktem Fleisch zweimal pro Jahr
kontrolliert. Diese lückenlose Kontrolle erfolgt unangemeldet und
sichert größtmögliche Qualität des in Österreich erhältlichen
Fleisches." Darüber hinaus sei im Jahr 2005 eine Schwerpunktaktion
durchgeführt worden, bei der keinerlei grobe Verstöße festgestellt
werden konnten.
Rückfragehinweis:
BM für Gesundheit und Frauen Ministerbüro Mag. Daniela Reczek Tel.: ++43 1 711 00/4378 mailto:daniela.reczek@bmgf.gv.at http://www.bmgf.gv.at
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