- 04.09.2006, 12:07:47
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VORbildliche Lösung für ein Infrastrukturproblem
Neue Busverbindung "124" ideal für Schüler und Postkunden
Wien (OTS) - Ein durch die Weiterführung der U 1 entstandenes
Infrastrukturproblem im Bereich Wien, 22. Bezirk - Gerasdorf, wurde
durch die Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH. vorbildlich gelöst.
Da einerseits die bisher geführte Buslinie "125" nun zur
U-Bahn-Anbindung nach Leopoldau umgelenkt wurde, andererseits das
Süßenbrunner Postamt geschlossen und für die Bevölkerung die Post
nach Gerasdorf verlegt wurde, ergab sich das Problem, wie kommen vor
allem Schüler und Postkunden nach Wegfall der bisherigen Verbindung
nach Gerasdorf. Hier schaltete man beim VOR schnell, mit Schulbeginn
4. September fährt die neue Buslinie "124" - von Dr. Richard im
grünen VOR-Design - nunmehr von Montag bis Freitag im Halbstundentakt
zwischen dem Süßenbrunner Platz und dem Ortszentrum Gerasdorf. An den
Wochenenden wird ein Anruf-Sammeltaxi geführt.
Anlässlich der Betriebsaufnahme betont der Gerasdorfer
Bürgermeister, Bernd VÖGELE (übrigens auch Vizepräsident des
Österreichischen Gemeindebundes), dass damit "in der Kleinregion
Donaustadt - Gerasdorf eine wichtige, die Landesgrenzen
überschreitende Infrastrukturmaßnahme realisiert wurde". Der
Donaustädter Bezirksvorsteher, Norbert SCHEED, hebt "Einsatz und
Engagement aller Beteiligten hervor". Damit konnte ein
Verkehrsvorhaben verwirklicht werden, zu dem auch die Initiative
seitens der Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunalpolitik
entscheidend beigetragen haben. Für den VOR unterstreicht Direktor
Manfred NOVY: "Es besteht die Hoffnung auf eine gute Frequenz, diese
ist die beste Legitimation für die Führung dieser Linie. Der VOR ist
durchaus bestrebt, das Liniennetz zu verdichten, aber man muss auch
auf die finanzielle Basis bedacht nehmen. Eine deutliche Akzeptanz
durch die Bevölkerung bildet dafür die beste Voraussetzung", so der
langjährige Verkehrsfachmann.
Sollte es gelingen, weitere finanzielle Mittel für den ÖPNV in
dieser Region aufzutreiben, wäre es durchaus sinnvoll, diese Linie zu
verlängern, und damit eine direkte Anbindung an die U-Bahn zu
erreichen. Das wäre für die Bürgerinnen und Bürger der Donaustadt und
der Stadt Gerasdorf eine zusätzliche Möglichkeit, ohne Umsteigen in
das moderne und flächendeckende Netz der Wiener Linien zu gelangen.
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