• 29.08.2006, 15:28:12
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FP-Lasar: Hilfeschrei eines Floridsdorfer Pflegeheimes

60 Pfleglinge stehen mit 31.12.2006 vor dem Nichts

Wien, 29-08-2006 (fpd) - Da die SPÖ-Vorsitzende des
Gesundheitsausschusses Klicka erst jetzt mit der Suche nach
Standorten für neue Pflegeeinrichtungen beginnt, wird ihr die FPÖ auf
die Sprünge helfen. In der Floridsdorfer Töllergasse stehen die 60
Insassen des Karmelitinnen-Altenheimes vor dem Nichts, weil die
Verträge schweren Herzens per 31.12.2006 gekündigt werden mussten,
warnt FPÖ-Gemeinderat David Lasar.

Grund für Auflassung sind bauliche Gegebenheiten, die nicht mehr dem
Wohn- und Pflegheimgesetz entsprechen. Dabei fühlen sich die
Pfleglinge, die älteste Bewohnerin ist 104 Jahre alt, in ihren voll
möblierten 20 m2 großen Einzelzimmern mit WC überaus wohl. Auch die
älteste Wienerin ist dort 2005 nach jahrzehntelangem Aufenthalt mit
109 Jahren friedlich verstorben.

Die Betreuung ist großartig und die Kosten mit 1.800 Euro monatlich
günstig. Im Vergleich dazu müssen im städtischen Geriatriezentrum
Baumgarten für einen Platz im 6-Bett-Zimmer (Ausstattung: 1 Tisch, 6
Sessel, 6 Spinde, kein WC) satte 2.500 Euro abgeliefert werden, macht
Lasar aufmerksam.

Der Standort wäre für den Neubau eines Pflegeheimes oder die
Sanierung ideal und die älteren Menschen könnten nach einer
befristeten Übersiedlung wieder an einem gewohnten Ort ihre letzten
Jahre verbringen. Die FPÖ fordert daher die Stadt Wien auf, rasch
Kontakt mit der verhandlungsbereiten "Kongregation der Karmelitinnen
vom Göttlichen Herzen Jesu" aufzunehmen, damit die 60 Pfleglinge
nicht mit Ende 2006 auf der Straße stehen bzw. aus ihrer gewohnten
Umgebung gerissen werden, schloss Lasar. (Schluss)am

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747

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