• 29.08.2006, 12:18:58
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  • OTS0127 OTW0127

Rektorenkonferenz: Universitäts-Ranking differenziert zu interpretieren

Wien (OTS) - Zu den jüngst präsentierten Ergebnissen des Academic
Ranking of World Universities 2006 hält die Österreichische
Rektorenkonferenz Folgendes fest:

Rankings dieser Art sind in ihrer Methodik nicht unumstritten,
erfolgt doch die Auswahl und Gewichtung der Indikatoren relativ
willkürlich. Das Ranking der Shanghai Jiao Tong University wird zu
Recht dafür kritisiert, dass die Größe einer Einrichtung zum
bestimmenden Merkmal von Exzellenz gemacht wird. Dies zeigt sich
deutlich am schlechteren Abschneiden der Universität Wien, das
offensichtlich aus der getrennten Wertung der Medizinischen
Universität Wien resultiert.

Weltweit dominieren auf den vordersten Plätzen die
US-amerikanischen Universitäten. Diese verfügen aber im Vergleich mit
Europa über ganz andere Ressourcen: Die erstplatzierte Universität
Harvard hat mit etwa 20 000 Studierenden ein Budget von rund 2.8
Milliarden USD. Grob gesprochen bedeutet dies im Vergleich mit
österreichischen Universitäten eine Mittelausstattung im Verhältnis
10 : 1 ! Mit anderen Worten: Eine große amerikanische
Forschungsuniversität hat in etwa das Budget, das dem gesamten
österreichischen Universitätssystem zur Verfügung steht.

Rückfragehinweis:
Österreichische Rektorenkonferenz
Heribert Wulz
Generalsekretär
Tel. 01 / 310 56 560

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