ASFINAG: Innovative Ausschreibungsvariante beim Pfändertunnel

Fertigstellungstermin trotz späterem Baubeginn nicht gefährdet

Bregenz (OTS) - Der Vorarlberger Pfändertunnel im Verlauf der A 14 Rheintal Autobahn erhält eine zweite Tunnelröhre. Bei diesem Bauvorhaben wird erstmalig in Österreich eine Doppelausschreibung im Autobahn-Tunnelbau durchgeführt, bei der es möglich sein wird, mit einer so genannten "Tunnelbohrmaschine" die Tunnelröhre zu errichten.

Damit wird im Vollquerschnitt mit einem Durchmesser von ca. 12,50m die Röhre von einer Seite komplett in den Berg gebohrt und der Tunnel errichtet. Im Gegensatz dazu wurden bei allen anderen Tunnelprojekten auf Autobahnen bisher die herkömmliche Methode in Form von Sprengungen durchgeführt.

Um eine entsprechende Vielfalt an Angeboten zu erhalten, werden beide Varianten bei der Ausschreibung zugelassen.

Die ASFINAG erwartet sich Vorteile durch einen sichereren Arbeitsablauf, da die Sprengungen wegfallen sowie einen wirtschaftlichen Vorteil, da die Angebote für diese Arbeitsweise aufgrund der Erfahrungen aus dem Bahnbereich meist niedriger sind als die herkömmliche Tunnelbauweise. Zusätzlich erwartet sich die ASFINAG eine raschere Umsetzung des Projektes.

Um diese Doppelausschreibung durchführen zu können wird es zu einem etwas verzögerten tatsächlichen Baubeginn kommen, da die Ausschreibungserstellung entsprechend mehr Zeit benötigt.

Zusätzlich wurde durch die neue Variante auch von den bietenden Baufirmen eine Fristverlängerung für die neue Kalkulation sowie Planungen beantragt. Auch spezielle zusätzliche geologische Untersuchungen wurden notwendig. Trotz des späteren Baubeginnes, sollte es zu keiner Verschiebung des Fertigstellungstermins kommen.

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