Öffentlicher Verkehr - SP-Schieder: Forderungen VP-Gerstls verantwortungslos

Wien (SPW-K) - "Bei den ÖBB verkehren Personenwaggons ("Schlieren"-Wagen), sowie Lokomotiven (u.a. Baureihen 1042.0, 2067) die bereits 40 Jahre in Betrieb stehen. Sich aber darüber zu mokieren, wenn die Wiener Linien 25 Jahre alte Stadtbahnwagen - nach Meinung VP-Gerstls zu spät - gegen neue Fahrzeuge tauschen, zeigt einmal mehr die unseriöse Argumentation des Verkehrssprechers der Wiener ÖVP", erklärte Donnerstag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Mag. Andreas Schieder, in einer Replik zu den Äußerungen des VP-Gemeinderats.

"Wie unglaubwürdig die Wiener ÖVP auch in der Person ihres Verkehrssprechers agiert, beweisen zudem dessen Forderung nach der vorzeitigen Vernichtung von Vermögenswerten bei den Wiener Linien, seine ständige Kritik am Abgang der Wiener Linien bzw. den Zuschüssen seitens der Stadt für den öffentlichen Verkehr sowie seine nichtsdestoweniger erhobenen zusätzlichen Milliardenforderungen für den umgehenden Tausch aller alten U-Bahngarnituren bzw. Straßenbahnwagen", führte Schieder weiter aus. Abgesehen davon, dass die Kapazitäten in den Herstellerwerken begrenzt sind, u.a. weil diese auch für andere Verkehrsunternehmen Fahrzeuge produzieren, würde ein Eingehen auf die Forderung Gerstls das Budget der Stadt auf völlig verantwortungslose Weise sprengen. Aber Verantwortung und sachbezogene, glaubwürdige Politik sind nun einmal nicht die Sache Gerstls", schloss Schieder. (Schluss)

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