30 Jahre Roncalli

Circus Roncalli präsentiert sich mit großem Jubiläumsprogramm in Wien

Wien (OTS) - Von 12. September bis 5. Oktober 2006 präsentiert
sich Circus Roncalli in Wien. Vizebürgermeisterin Grete Laska und Circus-Gründer und -Direktor Bernhard Paul präsentierten heute, Donnerstag, Programmhighlights.

Jubiläumsprogramm des Circus Roncalli

30 Jahre Roncalli - das heißt 30 Jahre Träumen, Staunen, Lachen. 1976 hat Bernhard Paul den Circus buchstäblich aus dem Nichts erschaffen - heute gehört Roncalli zu den renommiertesten Circus-Unternehmen der Welt. Mit dem neuen Programm knüpfen Bernhard Paul und sein neues Ensemble an die lieb gewonnenen Inszenierungs-Elemente früherer Jahre an und schaffen mit innovativen Ideen neue magische Manegemomente. Zauberhaftes, Liebenswürdiges, Komisches und Sinnliches aus der Welt des Theaters und des Circus entführen das Publikum ins Reich der Phantasie und des Phantastischen. Im Vordergrund steht Spitzenklasse-Artistik, deren Akteure auf den internationalen Circusfestivals als Preisträger gefeiert wurden. Allen voran Starclown David Larible, der in den USA im größten Circus der Welt großartige Erfolge feiern konnte. In Aachen auf dem Blücherplatz öffnete sich erstmals der rote Samtvorhang für das komplett neue Jubiläumsprogramm 2006, es folgten ein umjubeltes Gastspiel in Roncallis Heimatstadt Köln mit 140.000 BesucherInnen und ein Aufenthalt in der Ruhrgebietsmetropole Dortmund. Nun kommt Roncalli nach vier Jahren wieder nach Wien - zum Gastspiel auf dem wohl schönsten Circusplatz Europas, vor das imposante Wiener Rathaus.

"Damit das 30-jährige Jubiläum etwas ganz Besonderes wird, bin ich durch die ganze Welt gereist, um attraktive Darbietungen für das neue Programm aufzuspüren." betont Bernhard Paul. Seit der Gründung 1976 haben sich mehr als 15 Millionen Menschen vom Cirucus Roncalli verzaubern lassen. Das Erfolgsrezept: Paul erfindet seinen Circus ständig neu, ohne sich und seinem unverkennbaren Roncalli-Stil dabei untreu zu werden. Denn von Zeitgeist hält Bernhard Paul ebenso wenig wie vom Festhalten an verkrusteten Traditionen. Er setzt lieber Trends. So will der Erneuerer der Circuskunst, wie ihn einst die Zeit nannte, mit Top-Artisten aus aller Welt einmal mehr beweisen, welchen Stellenwert qualitätvolle Live-Unterhaltung gerade heute haben kann.

Die Roncalli-Artisten der Saison 2006

David Larible, Clown: Wer beim Internationalen Circusfestival von Monaco als "Bester unter den Besten" den begehrten "Goldenen Clown" aus den Händen eines Mitglieds der Fürstlichen Familie erhält, hat den Oscar für Artisten in der Tasche, ist ein "gemachter Mann". So, wie der italienische Clown David Larible. Er hat 13 Jahre lang in Amerika beim größten Circus der Welt die imposantesten Arenen mit 20.000 Zuschauern zum Lachen gebracht, nun freut sich der Circus Roncalli, den "Goldenen Clown" David Larible als Stargast in seinem Geburtstagsprogramm "30 Jahre Circus Roncalli" präsentieren zu können. Laribles Auftritte stehen im krassen Gegensatz zu der spektakulären und auf Sensationen ausgerichteten Show der Amerikaner:
Ohne Requisiten und nur kraft seiner Persönlichkeit und seines überwältigenden komödiantischen Talents brachte er die Massen zum Lachen. Für diese Leistung bekam er die höchste Auszeichnung, die einem Circusartisten zu Teil werden kann: 1999 zeichnete ihn Fürst Rainer beim Internationalen Circusfestival vom Monte Carlo mit dem Goldenen Clown aus, 2006 wurde er noch einmal zur großen Jubiläumsgala in das Fürstentum eingeladen. Nun kehrt der in Italien geborene Ausnahmekünstler - seine Familie hat dort einen eigenen Circus - endlich nach Europa zurück, und Bernhard Paul ist stolz darauf, dass Laribles Weg zu seinem Heimatkontinent ihn direkt in die Manege des Circus Roncalli führt: "Wir freuen uns sehr, nach Pic, Francesco Caroli, Peter Shub und David Shiner einen weiteren großen Clown unserer Zeit dem Roncalli-Publikum präsentieren zu können", sagt der Direktor. Denn Larible passt bestens in die 30 Jahre alte Roncalli-Tradition, in der der Clown im Mittelpunkt der magischen Manegeninszenierung steht.

Gensi, Weissclown: Um ein weiteres Element wird Roncallis Clownerie in diesem Jahr bereichert. Der katalanische Theaterclown Gensi bezaubert in seinen nostalgischen Kostümen als poetischer Weißclown. Ihn nur als Pantomimen zu bezeichnen, würde ihm nicht gerecht, denn Gensi bezaubert mit einer kribbelnden Mischung aus darstellerischem Talent und musikalischem Fingerspitzengefühl. Gensi besuchte zunächst eine spanische Theaterschule, bevor er sich dem Clown-Trio "Monti & Cia." Anschloss, das im vergangenen Jahr bei Roncalli zu sehen war. Nun führt der Clown mit der roten Perücke allein wie ein roter Faden durchs Programm. In seiner Freizeit widmet sich der 40jährige ebenfalls der Kunst, dann stehen Museums- und Ballettbesuche auf seinem persönlichen Programm.

Maryina & Svetlana, Antipoden: Das doppelte Lottchen: Maryina Tsodikovi und ihre Zwillingsschwester Svetlana sind zwar erst 29 Jahre alt, aber sie verfügen schon über eine 25-jährige Erfahrung im Showgeschäft. Die beiden Artistinnen aus Minsk/Weißrussland standen bereits im zarten Alter von vier Jahren als Eiskunstläuferinnen im Rampenlicht. Und vom ersten Tag an hatten sie sehr viel Spaß, vor Publikum aufzutreten. Nach der Schule, vielen Auftritten "on Ice" und inzwischen 16 Jahre alt, besuchten sie die "Academy for Circus Art" in Moskau. Hier lernten die hübschen Schwestern gleich mehrere Genres der Artistik kennen. Und sie entdeckten bald ihre Begeisterung für die Kunst der Antipodisten, die nicht mit den Händen, sondern mit den Füßen jonglieren. Längst haben Maryina & Svetlana diese "punktgenaue" Körperkunst für und an sich perfektioniert. Der russische Circus-Regisseur Gneuchev gab ihrer Darbietung den letzten Schliff. Temperamentvoll und mit viel Gefühl für Choreographie lassen sie wirbelnde Tücher auf ihren Fußspitzen tanzen und faszinieren mit einer Mischung aus Technik und Sinnlichkeit. Das Duo war schon im "Nikulin-Moscow-Circus", in deutschen Varietés und bekannten europäischen Circusunternehmen zu sehen. Mit Roncalli stellen die Zwei ihre trickreiche Kunst nun erstmals in einem deutschen Circus vor.

Boytsov, Russischer Barren: Man nennt sie auch das Bolschoi-Ballett der Lüfte. Denn in ihren märchenhaften Kostümen und mit legendären Sprüngen verwandeln Boytsov einen flexiblen Barren in eine Ballettbühne. Igor (37) und seine Frau Elena (34) präsentieren mit ihrer Partnerin Irina (34) und den Partnern Andrey (28) und Vladimir (31) eine mehrfach ausgezeichnete Darbietung auf dem sogenannten "Russischen Barren". Russland ist auch ihr Heimatland. Wie viele andere Artisten, lernten sie sich auf einer Sportschule in Moskau kennen. Dort trainierten sie als Leistungssportler - nach einiger Zeit wurde ihr Talent entdeckt und sie besuchten eine russische Artistenschule, bekamen kurze Zeit später schon ein Engagement beim "Nikulin-Moscow-Circus". Mit ihrer riskanten und spektakulären Darbietung waren sie schon fast auf der ganzen Welt zu sehen - einem großen Fernsehpublikum wurden sie 1999 bei der TV-Sendung "Stars in der Manege" vorgestellt. Die jungen Artisten präsentieren mit fließenden Bewegungen, tänzerischer Dynamik und enormer Geschicklichkeit dreifache Salti mit Schraube und landen auf der nur zehn Zentimeter breiten Stange, die von zwei Männern der Artistentruppe auf den Schultern gehalten wird. Mit dieser Darbietung auf dem russischen Barren gehören Boytsov zu den Spitzenensembles der Welt. Viele Auszeichnungen, wie der Goldene Clown vom Zirkusfestival in Monaco, krönen ihre Kunst.

Iryna Pitzur, Hula Hoop: Für sie soll’s rote Rosen regnen: Eine Mischung aus Hula-Hoop, Tanz und Jonglage präsentiert die 23-jährige Iryna aus der Ukraine - stets mit Rosen geschmückt. Sie begann Ihre Karriere im Alter von zwölf Jahren bei einem kleinen Kindercircus, wo sie Drahtseillaufen, Jonglieren und die vielen verschiedenen Arten der Akrobatik kennen lernte. Mit 17 ging Iryna zur Circus Schule in Kiew. Schon damals war klar, dass ihr Lieblings-Darbietung "Hula-Hoop" sein würde. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden und trat bisher sehr erfolgreich schon in Japan und auf vielen europäischen Varieté-Bühnen auf. Bei Roncalli ist Iryna Pitzur das erste Mal in einem Circuszelt zu erleben, dekoriert mit Rosen, ihren Lieblingsblumen...

Duo Sorellas, Trapez: Von ihrem Arbeitsplatz hoch oben in der Circuskuppel sind sie zum umjubelten Höhenflug aufgebrochen:
Christoph Gobet (29) und Rodrigue Funke (28) gelten als die Senkrechtstarter der jungen und modernen Akrobatenszene. Als Duo Sorellas beeindrucken sie mit einer ebenso präzisen wie sinnlichen Darbietung am Trapez Zuschauer und Fachwelt gleichermaßen. Ihr perfektes Muskelspiel erfüllt ästhetische Ansprüche und sorgt für den unerlässlichen Nervenkitzel, ohne den keine gute Luftnummer auskommt. Nach vielen Auftritten in Varietés sind die Sorellas nun erstmals in einem Circus zu erleben. Rodrigue, ein echtes "Multikulti-Kind" aus Berlin - sein Vater stammt aus dem Kongo, die Mutter aus Deutschland - sammelte schon in der Schule die ersten artistischen Erfahrungen. Mit 15 Jahren wechselte der Sohn einer Kostüm- und Theaterdesignerin und Enkel einer Tänzerin dann in sein Lieblingsfach, als er einen Platz auf der bekannten Artistenschule in Berlin bekam. Dort traf er auch seinen heutigen Partner Christoph. Bevor die beiden das Trapez als gemeinsame berufliche Bühne entdeckten, dauerte es aber noch. Bis dahin trat Rodrigue vorwiegend mit einer Partnerin als Equilibrist auf, während der Schweizer Christoph am Solotrapez auf Bühnen und in Manegen in der Schweiz und Deutschland arbeitete. Seit sechs Jahren machen die zwei Luftmenschen gemeinsame Sache. Der Erfolg des glamourösen Kraftaktes ließ nicht auf sich warten. Beim Circusfestival in Paris wurden sie mit einer verdienten Auszeichnung belohnt, inzwischen folgten der Publikumspreis von "Varieté online" und eine Auszeichnung beim internationalen Circusfestival von China 2005.

Konstantin Mouraviev, Rhönrad: Forever schlank. In Abwandlung des Popsongs mag Konstantin Mouraviev (34) seine ausgeklügelte Rolle auf dem Rhönrad erdacht haben. Der Artist aus Moskau bewegt neben seinem ausgesprochen sperrigen und daher in einer Circusmanege selten zu sehenden Requisit auch die Gemüter der Zuschauer. Mouraviev verbindet hochkonzentrierte sportliche Leistung mit einem gehörigen Schuss Komik. Und er kommt ganz ohne Worte aus, wenn er die schier unglaubliche Geschichte des Mannes erzählt, der ganz dick ist und dann so schlank wird wie der Muskelmann, dem er nacheifern möchte -bis das dicke Ende kommt... Schon mit elf Jahren begann Konstantin Mouraviev seine artistische Laufbahn. Zunächst besuchte er eine Gymnastikschule in Moskau, übte sich als Ikarier in der Handstandakrobatik. Auf der staatlichen Circusschule in Moskau komplettierte er seine Ausbildung und trat anschließend in Schleuderbrett-Darbietungen ebenso auf wie als Trampolin-Kunstspringer. Nach einem Intermezzo als Akrobat auf Kufen begann seine Solo-Karriere. Drei Jahre arbeitete Mouraviev mit dem Vater der zeitgenössischen kreativen Circuskunst, dem Regisseur Valentin Gnouchev, zusammen. Anatoli Smikov, unter dessen Regie auch der langjährige Roncalli-Komiker Jigalov das Lachen-Machen lernte, kreierte mit Konstantin für das schwere Rad eine "federleichte" und unbeschwerte komische Geschichte, die jetzt auch beim Circusfestival in Paris mit Silber ausgezeichnet wurde. Als "Schwerstarbeiter" in der Manege hat der Vater eines vierjährigen Sohnes übrigens mit den Pfunden kein Problem. Die Riesenrolle wiegt 40 Kilo, er selbst einiges weniger als das Doppelte.

Sarah Houcke, Pferdedressur: Die Liebe zu den Tieren und zur Manege liegt ihr im Blut. Sara Houcke entstammt einer Familie, die ihre Wurzeln im uralten französischen Circusadel hat. Der Regisseur Federico Fellini räumte ihrem Urgroßvater viel Platz in seinem Film "Clowns" ein. Ihr Großvater war einer der Hauptattraktionen beim Schweizer Nationalcircus Knie. Dort dressierte auch ihr Vater alles, was es an Tieren gibt, vom Dromedar bis zum Löwen. Er wurde als Spezialist für humane Tierdressur bekannt. Sarah Houcke begann ihre Karriere ebenfalls bei Knie. Innerhalb kürzester Zeit zog es die attraktive Frau jedoch in die U.S.A.: Dort engagierte sie "Ringling Bros and Barnum & Bailey - The Greatest Show on Earth". In dieser weltgrößten Show präsentierte die Dompteuse in einer atemberaubenden Nummer unter anderem seltene weiße Tiger. Diese Auftritte brachten ihr schnell Titel wie "Tigerflüsterin" und "Catwoman" ein. In Amerika moderiert sie demnächst eine Tiersendung für Kinder. Doch zunächst erfüllt sich die 29-Jährige noch einen lang gehegten Traum: Mit dem Engagement bei Roncalli begibt sie sich zurück zu den Wurzeln der Circusdressur und präsentiert sechs edle Araberhengste aus dem Marstall des Schweizer Nationalcircus Knie in einer stimmungsvollen "Freiheit".

Rasputin, Hohe Schule: Hohe Schule ganz zügellos... Eine ganz andere Art von Pferdedressur präsentieren Ludmilla (21) und Yuri (31) aus Moskau unter dem Motto "Russian Style". Während bei der Hohen Schule hoch zu Ross eigentlich die Zügel das Pferd lenken, schafft es Yuri ganz ohne. Sein Pferd bewegt sich nur auf seine Kommandos und sachten Körperbewegungen hin. Yuri stammt aus einer internationalen Circusfamilie. Seine Eltern sind bekannte russische Akrobaten und seine Großeltern (viele Jahre als Clowns tätig) stammen aus Frankreich. Yuri arbeitet seit seinem 15. Lebensjahr mit Pferden. Er trat in einigen russischen Manegen auf und sogar zwei Jahre in China. Gemeinsam mit Lebensgefährtin Ludmilla hatte er sein erstes Engagement in Deutschland beim Roncalli-Weihnachtscircus in Berliner Tempodrom-Bau. Außerhalb der Manege ist die Malerei Yuris Leidenschaft. Er malt nicht nur selbst sehr viele Bilder, sondern besucht auch in jeder Gastspielstadt alle Kunstmuseen und Bilderausstellungen.

Picaso jun., Jongleur: Picaso jun. - dieser temperamentvolle Spanier hat einen sehr berühmten Vater (nein, es ist nicht der Maler!) "Picaso sen." trat mit seiner außergewöhnlichen Jonglier-Darbietung in vielen Varietés und Circussen auf der ganzen Welt auf. Als der Vater im berühmten Pariser "Lido" im Engagement war, spielte der damals dreijährige Francisco Tebar Honrubia immer mit den Jonglier-Utensilien seines Vaters. Doch bevor auch er Profi wurde, hat er eine ganz andere Karriere eingeschlagen. Er studierte erfolgreich Wirtschaftswissenschaften in Spanien und trat anschließend den Militär-Dienst an - hier war er in Südafrika stationiert. In dieser Zeit gastierte dort der kleine spanische "Circo Melilla". Dort trat auch ein Jongleur auf... und plötzlich merkte Picaso jun., dass das "normale" Leben doch nichts für ihn ist. Er übte während der Militärzeit ununterbrochen Jonglieren. Sein erster Auftritt nach drei Jahren Profi-Training war beim Nachwuchsfestival "Cirque de demain" in Paris - dort überraschte er mit seiner Darbietung die Fachwelt und hatte gleich einen Zweijahres-Vertrag beim größten Circus der Welt (Ringling Bros., Barnum & Baileys USA) in der Tasche. Später kam in Monaco ein Silberner Clown in seine Trophäen-Sammlung. Mit Roncalli ist Spaniens schnellster Jongleur jetzt erstmals in einem deutschen Circus auf Tournee - begleitet von seinen beiden kleinen Kindern, die sich mächtig anschicken, die Familie Picaso auch in der dritten Generation beim Jonglieren erfolgreich zu vertreten.

Bernhard Paul: Er ist "Roncalli". Direktor. Clown. Regisseur. Er hat auch ein Varieté (das Apollo in Düsseldorf). Und die Verantwortung für das Programm in zwei weiteren festen Häusern, in Stuttgart und Berlin. Bernhard Paul, geboren am 20. Mai 1947 in der österreichischen Kleinstadt Lilienfeld, hat viele Professionen. Circus ist seine Leidenschaft. Schon als Kind baute sich der Sohn einer Handwerkerfamilie, dessen Großvater immerhin der Textdichter von Johann Strauss gewesen war, ein Circusmodell für seine Träume und jonglierte zu Weihnachten für Bruder und Eltern. Die Welt der Artisten zog den Jungen magisch an. Die weite Welt ebenso. Bald studierte er in Wien - zunächst Hoch- und Tiefbau, später Grafik. Einer seiner Kommilitonen, Manfred Deix, ist bis heute sein Freund. Bernhard Paul war Art Director des Nachrichtenmagazins "profil" in Wien, bis er 1976 den Circus Roncalli gründete. Sein Lebenstraum, sein Lebenswerk. Die Roncalli-Erfolgsstory ist schon Legende.
Man kennt Bernhard Paul längst nicht mehr nur als Clown "Zippo" in der Roncalli-Manege (für ihn immer wieder der Moment "Urlaub" vom Alltag), sondern als Schauspieler ("Die dumme Augustine", "Im Land des Lächelns") oder Autor. Sechs Bücher widmen sich "seinem" Circus, an allen hat er mitgearbeitet. Für seine Verdienste um die Kulturform Circus wurde Bernhard Paul vielfach geehrt, so etwa mit dem Verdienstzeichen des Landes Wien in Gold, dem großen Verdienstorden des Landes NRW, dem Bundesverdienstkreuz, dem Berliner Bären, dem "Kulturpreis Spiel" oder auch der "Goldenen Europa" der ARD. Bernhard Paul ist verheiratet mit der italienischen Artistin Eliana und hat drei Kinder, Vivien, Adrian und Lilian.

Cirucus Roncalli in Wien

Circus Roncalli gastiert mit seinem Jubiläums-Programm 30 Jahre Roncalli ab 12. September 2006 auf dem Wiener Rathausplatz. Vorstellungen Dienstag bis Samstag um 20.00 Uhr, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag auch um 15.00 Uhr.
Karten: in Wien im Wien-Ticket-Pavillon an der Oper sowie an allen Wien-Ticket Vorverkaufsstellen. Täglich (ab 8. September) ab 10.00 Uhr an der Circuskasse.

o Infos und Tickets im Internet unter http://www.roncalli.de

(Schluss) eg

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Eva Gaßner
Tel.: 4000/81 850
ega@gjs.magwien.gv.atPID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Rückfrage für JounalistInnen:
Pressebüro Circus Roncalli: 0049 171 4140074;
presse@roncalli.de

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