• 17.08.2006, 11:27:15
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30 Jahre Roncalli

Circus Roncalli präsentiert sich mit großem Jubiläumsprogramm in Wien

Wien (OTS) - Von 12. September bis 5. Oktober 2006 präsentiert
sich Circus Roncalli in Wien. Vizebürgermeisterin Grete Laska und
Circus-Gründer und -Direktor Bernhard Paul präsentierten heute,
Donnerstag, Programmhighlights.

Jubiläumsprogramm des Circus Roncalli

30 Jahre Roncalli - das heißt 30 Jahre Träumen, Staunen, Lachen.
1976 hat Bernhard Paul den Circus buchstäblich aus dem Nichts
erschaffen - heute gehört Roncalli zu den renommiertesten
Circus-Unternehmen der Welt. Mit dem neuen Programm knüpfen Bernhard
Paul und sein neues Ensemble an die lieb gewonnenen
Inszenierungs-Elemente früherer Jahre an und schaffen mit innovativen
Ideen neue magische Manegemomente. Zauberhaftes, Liebenswürdiges,
Komisches und Sinnliches aus der Welt des Theaters und des Circus
entführen das Publikum ins Reich der Phantasie und des
Phantastischen. Im Vordergrund steht Spitzenklasse-Artistik, deren
Akteure auf den internationalen Circusfestivals als Preisträger
gefeiert wurden. Allen voran Starclown David Larible, der in den USA
im größten Circus der Welt großartige Erfolge feiern konnte. In
Aachen auf dem Blücherplatz öffnete sich erstmals der rote
Samtvorhang für das komplett neue Jubiläumsprogramm 2006, es folgten
ein umjubeltes Gastspiel in Roncallis Heimatstadt Köln mit 140.000
BesucherInnen und ein Aufenthalt in der Ruhrgebietsmetropole
Dortmund. Nun kommt Roncalli nach vier Jahren wieder nach Wien - zum
Gastspiel auf dem wohl schönsten Circusplatz Europas, vor das
imposante Wiener Rathaus.

"Damit das 30-jährige Jubiläum etwas ganz Besonderes wird, bin
ich durch die ganze Welt gereist, um attraktive Darbietungen für das
neue Programm aufzuspüren." betont Bernhard Paul. Seit der Gründung
1976 haben sich mehr als 15 Millionen Menschen vom Cirucus Roncalli
verzaubern lassen. Das Erfolgsrezept: Paul erfindet seinen Circus
ständig neu, ohne sich und seinem unverkennbaren Roncalli-Stil dabei
untreu zu werden. Denn von Zeitgeist hält Bernhard Paul ebenso wenig
wie vom Festhalten an verkrusteten Traditionen. Er setzt lieber
Trends. So will der Erneuerer der Circuskunst, wie ihn einst die Zeit
nannte, mit Top-Artisten aus aller Welt einmal mehr beweisen, welchen
Stellenwert qualitätvolle Live-Unterhaltung gerade heute haben kann.

Die Roncalli-Artisten der Saison 2006

David Larible, Clown: Wer beim Internationalen Circusfestival
von Monaco als "Bester unter den Besten" den begehrten "Goldenen
Clown" aus den Händen eines Mitglieds der Fürstlichen Familie erhält,
hat den Oscar für Artisten in der Tasche, ist ein "gemachter Mann".
So, wie der italienische Clown David Larible. Er hat 13 Jahre lang in
Amerika beim größten Circus der Welt die imposantesten Arenen mit
20.000 Zuschauern zum Lachen gebracht, nun freut sich der Circus
Roncalli, den "Goldenen Clown" David Larible als Stargast in seinem
Geburtstagsprogramm "30 Jahre Circus Roncalli" präsentieren zu
können. Laribles Auftritte stehen im krassen Gegensatz zu der
spektakulären und auf Sensationen ausgerichteten Show der Amerikaner:
Ohne Requisiten und nur kraft seiner Persönlichkeit und seines
überwältigenden komödiantischen Talents brachte er die Massen zum
Lachen. Für diese Leistung bekam er die höchste Auszeichnung, die
einem Circusartisten zu Teil werden kann: 1999 zeichnete ihn Fürst
Rainer beim Internationalen Circusfestival vom Monte Carlo mit dem
Goldenen Clown aus, 2006 wurde er noch einmal zur großen
Jubiläumsgala in das Fürstentum eingeladen. Nun kehrt der in Italien
geborene Ausnahmekünstler - seine Familie hat dort einen eigenen
Circus - endlich nach Europa zurück, und Bernhard Paul ist stolz
darauf, dass Laribles Weg zu seinem Heimatkontinent ihn direkt in die
Manege des Circus Roncalli führt: "Wir freuen uns sehr, nach Pic,
Francesco Caroli, Peter Shub und David Shiner einen weiteren großen
Clown unserer Zeit dem Roncalli-Publikum präsentieren zu können",
sagt der Direktor. Denn Larible passt bestens in die 30 Jahre alte
Roncalli-Tradition, in der der Clown im Mittelpunkt der magischen
Manegeninszenierung steht.

Gensi, Weissclown: Um ein weiteres Element wird Roncallis
Clownerie in diesem Jahr bereichert. Der katalanische Theaterclown
Gensi bezaubert in seinen nostalgischen Kostümen als poetischer
Weißclown. Ihn nur als Pantomimen zu bezeichnen, würde ihm nicht
gerecht, denn Gensi bezaubert mit einer kribbelnden Mischung aus
darstellerischem Talent und musikalischem Fingerspitzengefühl. Gensi
besuchte zunächst eine spanische Theaterschule, bevor er sich dem
Clown-Trio "Monti & Cia." Anschloss, das im vergangenen Jahr bei
Roncalli zu sehen war. Nun führt der Clown mit der roten Perücke
allein wie ein roter Faden durchs Programm. In seiner Freizeit widmet
sich der 40jährige ebenfalls der Kunst, dann stehen Museums- und
Ballettbesuche auf seinem persönlichen Programm.

Maryina & Svetlana, Antipoden: Das doppelte Lottchen: Maryina
Tsodikovi und ihre Zwillingsschwester Svetlana sind zwar erst 29
Jahre alt, aber sie verfügen schon über eine 25-jährige Erfahrung im
Showgeschäft. Die beiden Artistinnen aus Minsk/Weißrussland standen
bereits im zarten Alter von vier Jahren als Eiskunstläuferinnen im
Rampenlicht. Und vom ersten Tag an hatten sie sehr viel Spaß, vor
Publikum aufzutreten. Nach der Schule, vielen Auftritten "on Ice" und
inzwischen 16 Jahre alt, besuchten sie die "Academy for Circus Art"
in Moskau. Hier lernten die hübschen Schwestern gleich mehrere Genres
der Artistik kennen. Und sie entdeckten bald ihre Begeisterung für
die Kunst der Antipodisten, die nicht mit den Händen, sondern mit den
Füßen jonglieren. Längst haben Maryina & Svetlana diese "punktgenaue"
Körperkunst für und an sich perfektioniert. Der russische
Circus-Regisseur Gneuchev gab ihrer Darbietung den letzten Schliff.
Temperamentvoll und mit viel Gefühl für Choreographie lassen sie
wirbelnde Tücher auf ihren Fußspitzen tanzen und faszinieren mit
einer Mischung aus Technik und Sinnlichkeit. Das Duo war schon im
"Nikulin-Moscow-Circus", in deutschen Varietés und bekannten
europäischen Circusunternehmen zu sehen. Mit Roncalli stellen die
Zwei ihre trickreiche Kunst nun erstmals in einem deutschen Circus
vor.

Boytsov, Russischer Barren: Man nennt sie auch das
Bolschoi-Ballett der Lüfte. Denn in ihren märchenhaften Kostümen und
mit legendären Sprüngen verwandeln Boytsov einen flexiblen Barren in
eine Ballettbühne. Igor (37) und seine Frau Elena (34) präsentieren
mit ihrer Partnerin Irina (34) und den Partnern Andrey (28) und
Vladimir (31) eine mehrfach ausgezeichnete Darbietung auf dem
sogenannten "Russischen Barren". Russland ist auch ihr Heimatland.
Wie viele andere Artisten, lernten sie sich auf einer Sportschule in
Moskau kennen. Dort trainierten sie als Leistungssportler - nach
einiger Zeit wurde ihr Talent entdeckt und sie besuchten eine
russische Artistenschule, bekamen kurze Zeit später schon ein
Engagement beim "Nikulin-Moscow-Circus". Mit ihrer riskanten und
spektakulären Darbietung waren sie schon fast auf der ganzen Welt zu
sehen - einem großen Fernsehpublikum wurden sie 1999 bei der
TV-Sendung "Stars in der Manege" vorgestellt. Die jungen Artisten
präsentieren mit fließenden Bewegungen, tänzerischer Dynamik und
enormer Geschicklichkeit dreifache Salti mit Schraube und landen auf
der nur zehn Zentimeter breiten Stange, die von zwei Männern der
Artistentruppe auf den Schultern gehalten wird. Mit dieser Darbietung
auf dem russischen Barren gehören Boytsov zu den Spitzenensembles der
Welt. Viele Auszeichnungen, wie der Goldene Clown vom Zirkusfestival
in Monaco, krönen ihre Kunst.

Iryna Pitzur, Hula Hoop: Für sie soll’s rote Rosen regnen: Eine
Mischung aus Hula-Hoop, Tanz und Jonglage präsentiert die 23-jährige
Iryna aus der Ukraine - stets mit Rosen geschmückt. Sie begann Ihre
Karriere im Alter von zwölf Jahren bei einem kleinen Kindercircus, wo
sie Drahtseillaufen, Jonglieren und die vielen verschiedenen Arten
der Akrobatik kennen lernte. Mit 17 ging Iryna zur Circus Schule in
Kiew. Schon damals war klar, dass ihr Lieblings-Darbietung
"Hula-Hoop" sein würde. Längst hat sie ihren eigenen Stil gefunden
und trat bisher sehr erfolgreich schon in Japan und auf vielen
europäischen Varieté-Bühnen auf. Bei Roncalli ist Iryna Pitzur das
erste Mal in einem Circuszelt zu erleben, dekoriert mit Rosen, ihren
Lieblingsblumen...

Duo Sorellas, Trapez: Von ihrem Arbeitsplatz hoch oben in der
Circuskuppel sind sie zum umjubelten Höhenflug aufgebrochen:
Christoph Gobet (29) und Rodrigue Funke (28) gelten als die
Senkrechtstarter der jungen und modernen Akrobatenszene. Als Duo
Sorellas beeindrucken sie mit einer ebenso präzisen wie sinnlichen
Darbietung am Trapez Zuschauer und Fachwelt gleichermaßen. Ihr
perfektes Muskelspiel erfüllt ästhetische Ansprüche und sorgt für den
unerlässlichen Nervenkitzel, ohne den keine gute Luftnummer auskommt.
Nach vielen Auftritten in Varietés sind die Sorellas nun erstmals in
einem Circus zu erleben. Rodrigue, ein echtes "Multikulti-Kind" aus
Berlin - sein Vater stammt aus dem Kongo, die Mutter aus Deutschland
- sammelte schon in der Schule die ersten artistischen Erfahrungen.
Mit 15 Jahren wechselte der Sohn einer Kostüm- und Theaterdesignerin
und Enkel einer Tänzerin dann in sein Lieblingsfach, als er einen
Platz auf der bekannten Artistenschule in Berlin bekam. Dort traf er
auch seinen heutigen Partner Christoph. Bevor die beiden das Trapez
als gemeinsame berufliche Bühne entdeckten, dauerte es aber noch. Bis
dahin trat Rodrigue vorwiegend mit einer Partnerin als Equilibrist
auf, während der Schweizer Christoph am Solotrapez auf Bühnen und in
Manegen in der Schweiz und Deutschland arbeitete. Seit sechs Jahren
machen die zwei Luftmenschen gemeinsame Sache. Der Erfolg des
glamourösen Kraftaktes ließ nicht auf sich warten. Beim
Circusfestival in Paris wurden sie mit einer verdienten Auszeichnung
belohnt, inzwischen folgten der Publikumspreis von "Varieté online"
und eine Auszeichnung beim internationalen Circusfestival von China
2005.

Konstantin Mouraviev, Rhönrad: Forever schlank. In Abwandlung
des Popsongs mag Konstantin Mouraviev (34) seine ausgeklügelte Rolle
auf dem Rhönrad erdacht haben. Der Artist aus Moskau bewegt neben
seinem ausgesprochen sperrigen und daher in einer Circusmanege selten
zu sehenden Requisit auch die Gemüter der Zuschauer. Mouraviev
verbindet hochkonzentrierte sportliche Leistung mit einem gehörigen
Schuss Komik. Und er kommt ganz ohne Worte aus, wenn er die schier
unglaubliche Geschichte des Mannes erzählt, der ganz dick ist und
dann so schlank wird wie der Muskelmann, dem er nacheifern möchte -
bis das dicke Ende kommt... Schon mit elf Jahren begann Konstantin
Mouraviev seine artistische Laufbahn. Zunächst besuchte er eine
Gymnastikschule in Moskau, übte sich als Ikarier in der
Handstandakrobatik. Auf der staatlichen Circusschule in Moskau
komplettierte er seine Ausbildung und trat anschließend in
Schleuderbrett-Darbietungen ebenso auf wie als
Trampolin-Kunstspringer. Nach einem Intermezzo als Akrobat auf Kufen
begann seine Solo-Karriere. Drei Jahre arbeitete Mouraviev mit dem
Vater der zeitgenössischen kreativen Circuskunst, dem Regisseur
Valentin Gnouchev, zusammen. Anatoli Smikov, unter dessen Regie auch
der langjährige Roncalli-Komiker Jigalov das Lachen-Machen lernte,
kreierte mit Konstantin für das schwere Rad eine "federleichte" und
unbeschwerte komische Geschichte, die jetzt auch beim Circusfestival
in Paris mit Silber ausgezeichnet wurde. Als "Schwerstarbeiter" in
der Manege hat der Vater eines vierjährigen Sohnes übrigens mit den
Pfunden kein Problem. Die Riesenrolle wiegt 40 Kilo, er selbst
einiges weniger als das Doppelte.

Sarah Houcke, Pferdedressur: Die Liebe zu den Tieren und zur
Manege liegt ihr im Blut. Sara Houcke entstammt einer Familie, die
ihre Wurzeln im uralten französischen Circusadel hat. Der Regisseur
Federico Fellini räumte ihrem Urgroßvater viel Platz in seinem Film
"Clowns" ein. Ihr Großvater war einer der Hauptattraktionen beim
Schweizer Nationalcircus Knie. Dort dressierte auch ihr Vater alles,
was es an Tieren gibt, vom Dromedar bis zum Löwen. Er wurde als
Spezialist für humane Tierdressur bekannt. Sarah Houcke begann ihre
Karriere ebenfalls bei Knie. Innerhalb kürzester Zeit zog es die
attraktive Frau jedoch in die U.S.A.: Dort engagierte sie "Ringling
Bros and Barnum & Bailey - The Greatest Show on Earth". In dieser
weltgrößten Show präsentierte die Dompteuse in einer atemberaubenden
Nummer unter anderem seltene weiße Tiger. Diese Auftritte brachten
ihr schnell Titel wie "Tigerflüsterin" und "Catwoman" ein. In Amerika
moderiert sie demnächst eine Tiersendung für Kinder. Doch zunächst
erfüllt sich die 29-Jährige noch einen lang gehegten Traum: Mit dem
Engagement bei Roncalli begibt sie sich zurück zu den Wurzeln der
Circusdressur und präsentiert sechs edle Araberhengste aus dem
Marstall des Schweizer Nationalcircus Knie in einer stimmungsvollen
"Freiheit".

Rasputin, Hohe Schule: Hohe Schule ganz zügellos... Eine ganz
andere Art von Pferdedressur präsentieren Ludmilla (21) und Yuri (31)
aus Moskau unter dem Motto "Russian Style". Während bei der Hohen
Schule hoch zu Ross eigentlich die Zügel das Pferd lenken, schafft es
Yuri ganz ohne. Sein Pferd bewegt sich nur auf seine Kommandos und
sachten Körperbewegungen hin. Yuri stammt aus einer internationalen
Circusfamilie. Seine Eltern sind bekannte russische Akrobaten und
seine Großeltern (viele Jahre als Clowns tätig) stammen aus
Frankreich. Yuri arbeitet seit seinem 15. Lebensjahr mit Pferden. Er
trat in einigen russischen Manegen auf und sogar zwei Jahre in China.
Gemeinsam mit Lebensgefährtin Ludmilla hatte er sein erstes
Engagement in Deutschland beim Roncalli-Weihnachtscircus in Berliner
Tempodrom-Bau. Außerhalb der Manege ist die Malerei Yuris
Leidenschaft. Er malt nicht nur selbst sehr viele Bilder, sondern
besucht auch in jeder Gastspielstadt alle Kunstmuseen und
Bilderausstellungen.

Picaso jun., Jongleur: Picaso jun. - dieser temperamentvolle
Spanier hat einen sehr berühmten Vater (nein, es ist nicht der
Maler!) "Picaso sen." trat mit seiner außergewöhnlichen
Jonglier-Darbietung in vielen Varietés und Circussen auf der ganzen
Welt auf. Als der Vater im berühmten Pariser "Lido" im Engagement
war, spielte der damals dreijährige Francisco Tebar Honrubia immer
mit den Jonglier-Utensilien seines Vaters. Doch bevor auch er Profi
wurde, hat er eine ganz andere Karriere eingeschlagen. Er studierte
erfolgreich Wirtschaftswissenschaften in Spanien und trat
anschließend den Militär-Dienst an - hier war er in Südafrika
stationiert. In dieser Zeit gastierte dort der kleine spanische
"Circo Melilla". Dort trat auch ein Jongleur auf... und plötzlich
merkte Picaso jun., dass das "normale" Leben doch nichts für ihn ist.
Er übte während der Militärzeit ununterbrochen Jonglieren. Sein
erster Auftritt nach drei Jahren Profi-Training war beim
Nachwuchsfestival "Cirque de demain" in Paris - dort überraschte er
mit seiner Darbietung die Fachwelt und hatte gleich einen
Zweijahres-Vertrag beim größten Circus der Welt (Ringling Bros.,
Barnum & Baileys USA) in der Tasche. Später kam in Monaco ein
Silberner Clown in seine Trophäen-Sammlung. Mit Roncalli ist Spaniens
schnellster Jongleur jetzt erstmals in einem deutschen Circus auf
Tournee - begleitet von seinen beiden kleinen Kindern, die sich
mächtig anschicken, die Familie Picaso auch in der dritten Generation
beim Jonglieren erfolgreich zu vertreten.

Bernhard Paul: Er ist "Roncalli". Direktor. Clown. Regisseur. Er
hat auch ein Varieté (das Apollo in Düsseldorf). Und die
Verantwortung für das Programm in zwei weiteren festen Häusern, in
Stuttgart und Berlin. Bernhard Paul, geboren am 20. Mai 1947 in der
österreichischen Kleinstadt Lilienfeld, hat viele Professionen.
Circus ist seine Leidenschaft. Schon als Kind baute sich der Sohn
einer Handwerkerfamilie, dessen Großvater immerhin der Textdichter
von Johann Strauss gewesen war, ein Circusmodell für seine Träume und
jonglierte zu Weihnachten für Bruder und Eltern. Die Welt der
Artisten zog den Jungen magisch an. Die weite Welt ebenso. Bald
studierte er in Wien - zunächst Hoch- und Tiefbau, später Grafik.
Einer seiner Kommilitonen, Manfred Deix, ist bis heute sein Freund.
Bernhard Paul war Art Director des Nachrichtenmagazins "profil" in
Wien, bis er 1976 den Circus Roncalli gründete. Sein Lebenstraum,
sein Lebenswerk. Die Roncalli-Erfolgsstory ist schon Legende.
Man kennt Bernhard Paul längst nicht mehr nur als Clown "Zippo" in
der Roncalli-Manege (für ihn immer wieder der Moment "Urlaub" vom
Alltag), sondern als Schauspieler ("Die dumme Augustine", "Im Land
des Lächelns") oder Autor. Sechs Bücher widmen sich "seinem" Circus,
an allen hat er mitgearbeitet. Für seine Verdienste um die Kulturform
Circus wurde Bernhard Paul vielfach geehrt, so etwa mit dem
Verdienstzeichen des Landes Wien in Gold, dem großen Verdienstorden
des Landes NRW, dem Bundesverdienstkreuz, dem Berliner Bären, dem
"Kulturpreis Spiel" oder auch der "Goldenen Europa" der ARD. Bernhard
Paul ist verheiratet mit der italienischen Artistin Eliana und hat
drei Kinder, Vivien, Adrian und Lilian.

Cirucus Roncalli in Wien

Circus Roncalli gastiert mit seinem Jubiläums-Programm 30 Jahre
Roncalli ab 12. September 2006 auf dem Wiener Rathausplatz.
Vorstellungen Dienstag bis Samstag um 20.00 Uhr, Mittwoch,
Donnerstag, Samstag und Sonntag auch um 15.00 Uhr.
Karten: in Wien im Wien-Ticket-Pavillon an der Oper sowie an allen
Wien-Ticket Vorverkaufsstellen. Täglich (ab 8. September) ab 10.00
Uhr an der Circuskasse.

o Infos und Tickets im Internet unter http://www.roncalli.de

(Schluss) eg

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Rückfrage für JounalistInnen:
Pressebüro Circus Roncalli: 0049 171 4140074;
mailto:[email protected]

Mag. Eva Gaßner
Tel.: 4000/81 850
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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