Hochwasserschutz-Projekte ins Internet stellen

Frais: "Einblick in Projektdaten und Projektfortschritt sichert Transparenz"

Linz (OTS) - Was genau bei welchem der angekündigten 385 Hochwasserschutzprojekte wann passiert, soll in Zukunft jedem Interessierten online zur Verfügung stehen, schlägt SP-Klubobmann Dr. Karl Frais vor. "4 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser haben noch immer viele Menschen in Oberösterreich Angst vor einer Wiederholung. Nur wenige wissen darüber Bescheid, welche Hochwasserschutzmaßnahmen geplant sind und welche Wohnbereiche dadurch geschützt werden sollen. Deshalb sollen sämtliche Projekte detailliert im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Vor allem der geplante Baubeginn, der Baufortschritt, allfällige Verzögerungen, die Kosten und die Aufteilung der Kosten sollen öffentlich zugänglich gemacht werden".

In einer Zeit, in der zahlreiche öffentliche Förderungen für Privatpersonen frei im Internet zugänglich sind, sollte es kein Problem sein auch die aus öffentlichen Mitteln finanzierten Hochwasserschutzprojekte im Internet zu publizieren, stellt Frais fest. "Wer wie Landesrat Anschober Transparenz von den Landesbürgern einfordert, sollte sich nicht scheuen, seine eigene Arbeit auch transparent zu machen. Es geht dabei allerdings nicht primär um eine Grundsatzfrage der Transparenz, sondern vielmehr darum, den Menschen die Informationen zu vermitteln, wann wo welche baulichen Schutzmaßnahmen von wem errichtet werden sollen und wie es um den Baufortschritt steht".

Der SP-Klubobmann ist als Vorsitzender des Landtags-Unterausschusses für Hochwasser- und Katastrophenschutz schon mehrfach für mehr Transparenz gegenüber der Bevölkerung eingetreten. Frais:
"Hochwasserschutz ist ein zentrales Anliegen des Landtags und der Unterausschuss hat bereits zahlreiche Sitzungen abgehalten. Dabei wurden auch Hochwasser-Experten und Vertreter von schwer betroffenen Gemeinden eingeladen, um über verschiedene Schutzbauten und Sicherungssysteme zu beraten. Die Ausarbeitung von Maßnahmen in den Gemeinden und die Entwicklung neuer Hochwasserschutz-Methoden sind Ergebnisse der Unterausschussarbeit. Wie die letzte Hochwasserbedrohung vor zwei Wochen gezeigt hat, sitzt die Angst bei vielen Menschen noch sehr tief. Deshalb soll die Bevölkerung über die konkreten 385 Projekte via Internet laufend informiert werden".

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Mag. Andreas Ortner

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