- 16.08.2006, 12:28:29
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Studie: Österreichs Patienten mit Ärzte-Wartezimmern wenig zufrieden - BILD

Wien (OTS) - Keine aktuellen Informationsangebote, unbequeme
Sitzmöbel und schlechte Lüftung sind Hauptkritikpunkte der Patienten
von praktischen Ärzten und Fachärzten. Ärzte nutzen Wartezeit ihrer
Patienten zu wenig für Administratives und Patienteninformation.
Diese Zeit fehlt bei der eigentlichen Behandlung. Das ergibt eine
aktuelle Marketagent-Studie.
Das Wiener Unternehmen Medscreen startet ein österreichweites
Informations- und Unterhaltungssystem für Arztpraxen. Erhältlich ab
149 Euro/Monat. Das Wiener Unternehmen "Medscreen" (www.medscreen.at
) startet ein neues Informations- und Unterhaltungs-Angebotfür
Österreichs Arztpraxen. Über Flachbildschirme in Wartezimmern bietet
Medscreen aktuelle Gesundheitsinformationen, Nachrichten und
Unterhaltung für Patienten und gleichzeitig Ärzten eine Möglichkeit
zur besseren Präsentation ihrer Dienstleistungen.
Während Ärzte immer öfter wegen administrativer Überlastung über
zu wenig Zeit für die Patientenbetreuung klagen, verstreicht die
Wartezeit der Patienten in den Arztpraxen immer noch meist ungenützt.
Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts
Marketagent mit dem Titel "Patienten-Zufriedenheit in Österreichs
Wartezimmern".
Österreichische Wartezimmer mit großem Verbesserungspotenzial
Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass nur jeder zweite
Patient mit den Wartezimmern seiner Ärzte zufrieden ist. Die 450
befragten Österreicher sind zum überwiegenden Teil der Meinung, dass
Österreichs Ärzte zu wenig in ihre Wartezimmer investieren und
beklagen vor allem das Fehlen von aktuellen Zeitungen und
Informationsangeboten (32,9%), unbequeme Sitzmöbel (34,7%) und
schlechte Lüftung (31,2%).
49,3 Prozent sehen das Wartezimmer trotzdem oder gerade deswegen
als Aushängeschild des Arztes und machen von seiner Ausstattung eine
Weiterempfehlung des Arztes abhängig.
Bereits 20 Prozent der Patienten geben an, dass bei ähnlicher
Qualität der medizinischen Betreuung die Ausstattung des Wartezimmers
der entscheidende Faktor für die Auswahl oder den Wechsel eines
Arztes ist. Ein Faktum, das von Österreichs Ärzten noch immer zu
wenig beachtet wird.
Hoher Administrationsaufwand zulasten von Behandlungszeit Infosysteme
im Wartezimmer erhöhen Zeit für Behandlung
Obwohl die Patienten deutlich mehr Zeit im Wartezimmer verbringen
als beim Arzt selbst, verstreicht diese Zeit meist ungenutzt, anstatt
zur Abwicklung von administrativen Angelegenheiten oder zur
allgemeinen Patienteninformation verwendet zu werden.
"Die Ergebnisse der Wartezimmer-Studie sollte Ärzten zu denken
geben. Sie zeigen deutlich, dass viele österreichische Ärzte ihrem
Wartezimmer immer noch zu wenig Bedeutung beimessen. Dabei ist die
lange Verweildauer der Patienten im Wartezimmer hervorragend dazu
geeignet, Informationen zu vermitteln und neue Dienstleistungen
anzubieten. In jeder anderen Branche würde man sich über derart lange
Verweildauern von Kunden in Geschäften freuen. Im Wartezimmer jedoch
verstreicht wertvolle Zeit ungenützt, obwohl die heutigen technischen
Möglichkeiten eine automatisierte und trotzdem hochwertige
Patienteninformation sehr leicht machen. Darauf konzentrieren wir uns
mit unseren Medscreen-Informationssystemen", erklärt Gergely Teglasy,
Mitbegründer und einer der Inhaber von Medscreen.
84 Prozent der von Marketagent befragten Patienten gaben an, beim
Arztbesuch die Hälfte oder noch mehr ihrer Zeit im Wartezimmer zu
verbringen. 23,5 Prozent gaben an, durchschnittlich bis zu 15 Minuten
zu warten, 41,3 Prozent warten bis zu einer halben Stunde und weitere
35 Prozent sogar noch deutlich länger.
Wie auch die Österreichische Ärztekammer immer wieder bestätigt,
wird ein großer Anteil des eigentlichen Arztgespräches heute für
administrative Angelegenheiten und allgemeine Informationen und nicht
für die individuelle Patientenbetreuung verwendet. Das bestätigt auch
die Wartezimmer-Studie: 53 Prozent der Patienten gaben an, dass sogar
mehr als die Hälfte ihres eigentlichen Arztgespräches nur aus
allgemeinen Informationen und Administration besteht. So wundert es
nicht, dass 88 Prozent der Befragten wünschen, administrative und
allgemeine Informationen, z. B. zur Nutzung der e-Card, bereits im
Wartezimmer zu erhalten, damit beim Arzt mehr Zeit für die
eigentliche Behandlung bleibt.
Medscreen bietet Patienten aktuelle Nachrichten und Unterhaltung im
Wartezimmer Ärzte erhalten eine bessere Präsentationsmöglichkeit der
eigenen Praxis
Genau bei diesen Informationsbedürfnissen der Mehrheit der
Patienten 56 Prozent wünschen sich sogar ausdrücklich
Bildschirminformationen im Wartezimmer setzt das Unternehmen
Medscreen mit seinem Angebot an. Medscreen stellt Arztpraxen eine aus
großem Flachbildschirm und PC bestehende Infrastruktur zur Verfügung
und beschickt diese via Breitband-Internet mit aktuellen Nachrichten,
Gesundheitsbeiträgen und einem Unterhaltungsprogramm.
Mit den so angebotenen Inhalten kann die Wartezeit der Patienten
sinnvoll zur Information über Gesundheitsthemen und die
Dienstleistungen und Angebote des Arztes verwendet werden. Die
Patientenzufriedenheit steigt und gleichzeitig bleibt mehr Zeit für
die individuelle Behandlung durch den Arzt, da allgemeine Fragen, wie
z. B. Termine für Impfaktionen, Labortermine und Zusatzangebote,
schon vorab vermittelt werden können.
Testbetrieb in Wien erfolgreich abgeschlossen. Jetzt startet
Medscreen in ganz Österreich!
Im letzten halben Jahr führte Medscreen mit seinen neuen
Informationssystemen einen sehr erfolgreich verlaufenen Testbetrieb
in mehreren Wiener Arztpraxen durch. Ab sofort steht das innovative
Informationssystem Arztpraxen und Ambulatorien in ganz Österreich zur
Verfügung.
Dr. Wolfgang Molnar vom Ambulatorium Augarten war einer der ersten
Wiener Ärzte, der das Medscreen-System in seiner Praxis installiert
hat: "Die Reaktionen der Patienten auf Medscreen waren äußerst
positiv. Die aktuelle und gleichzeitig unterhaltsame Aufbereitung des
Programms verkürzt die subjektive Wartezeit der Patienten.
Alltägliche Informationen können so auf ansprechende Weise bereits im
Wartezimmer ohne akustische Belästigung vermittelt werden. Meine
Patienten kommen besser informiert und auch besser aufgelegt zum
Arztgespräch. So bleibt mehr Zeit für die eigentliche Behandlung und
auch die Nachfrage nach unseren medizinischen Zusatzleistungen, wie
Akupunktur und Physiotherapien steigt aufgrund der besseren
Präsentationsmöglichkeiten".
Der Erfahrung von Dr. Molnar bestätigt auch die aktuelle
Marketagent-Studie, aus der hervorgeht, dass 61,3 Prozent aller
Patienten im Wartezimmer über neue Leistungen und Therapie-Angebote
ihres Arztes informiert werden wollen.
Medscreen-Startaktion "Zwei für Eins": Neukunden erhalten einen
zweiten Flatscreen für die Ordination oder für Zuhause gratis.
Das komplette Medscreen-Informationssystem im Wert von über 5.000
Euro, inklusive der laufenden redaktionellen Betreuung durch das
Medscreen-Redaktionsteam, kostet pro Arztpraxis nur 290 Euro im
Monat. In diesem Komplettpreis ist auch die Produktion eines
fünfminütigen Beitrages zur Eigenpräsentation des Arztes mit
monatlicher Aktualisierung enthalten.
Schnellentschlossene Ärzte, die sich bis 31. Oktober 2006
anmelden, erhalten das Medscreen-System im ersten Jahr sogar um nur
149 Euro pro Monat, oder zum Vollpreis von 290 Euro einen zweiten
107cm-Flatscreen für die Ordinationen oder Zuhause gratis.
Es gibt keine Installationsgebühr. Die Installation des
Medscreen-Systems ist unkompliziert und im Normalfall innerhalb von
zwei Stunden abgeschlossen. Es gibt keine Beeinträchtigung des
Ordinationsbetriebes.
Über Medscreen:
Das Wiener Unternehmen Medscreen (www.medscreen.at) hat sich auf
redaktionell betreute Informations- und Unterhaltungsangebote für den
Wartezimmerbereich von Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen,
Ambulatorien oder Spitäler inklusive der dafür notwendigen
technischen Infrastruktur spezialisiert. Mit Infotainment-Angeboten
auf Großbildschirmen wird Patienten die Zeit im Wartezimmer verkürzt
und Ärzten eine effiziente Möglichkeit zur Präsentation ihrer
Dienstleistungen geboten.
Bis Ende 2007 plant das Unternehmen die Erschließung von über
1.000 Standorten in ganz Österreich. Das unabhängige
Medscreen-Redaktionsteam arbeitet mit anerkannten österreichischen
Medien und internationalen Nachrichtenagenturen als
Content-Lieferanten zusammen und erstellt ein aktuelles 20-minütiges
Informationsprogramm, das via Internet in die Arztpraxen übertragen
wird. Werbung im Medscreen-Programm wird nur zu zielgruppenrelevanten
Fachthemen angenommen.
Medscreen wurde Anfang 2006 in Wien gegründet, hat 13 Mitarbeiter
und steht im Eigentum des Industriellen Peter Wolf, des
Werbefachmannes Gergely Teglasy und des Wirtschaftswissenschaftlers
Björn Heppner.
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Rückfragehinweis:
Eva Käßmayer, mailto:[email protected]
Agentur The Skills Group
Tel.: +43 / 1 / 505 26 25 DW 17
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