- 10.08.2006, 13:46:57
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Wohnbauförderung wichtiger Wirtschafts- und Jobmotor
Sobotka: Sichert jährlich 30.000 Arbeitsplätze
St. Pölten (NLK) - "Arbeit schafft, wer wirtschaften kann",
betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute bei einer
Pressekonferenz in St. Pölten. Nach den Beschäftigungs- und
Exportrekorden der letzten Jahre trage der Aufschwung nun auch
anhaltend zur Reduktion der Arbeitslosigkeit bei. 550.000
Beschäftigte und ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 5,3 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr seien der beste Beweis für die gute Entwicklung
am heimischen Arbeitsmarkt. Das Land Niederösterreich sorge zudem mit
Initiativen wie "Job konkret" und "Start up" für eine zusätzliche
Belebung des Arbeitsmarktes.
Die nachhaltige Trendwende am Arbeitsmarkt führt Sobotka auch auf
das neue NÖ Wohnbaumodell zurück. Im ersten Halbjahr 2006 habe die
niederösterreichische Wohnbauförderung kräftige Impulse für Wachstum
und Beschäftigung gebracht, meinte Sobotka. Nahezu 500 Millionen Euro
an Förderungen und Zuschüssen würden jährlich vergeben, was eine
weitere Milliarde Euro an zusätzlichen Investitionen bringe und
30.000 Arbeitsplätze absichere. Insgesamt seien 15.000 Wohneinheiten
seit Inkrafttreten des neuen NÖ Wohnbaumodells vor einem halben Jahr
gefördert worden. Sobotka: "Die Wohnbauförderung wird als soziales
Instrument auch in Zukunft dazu beitragen, dass in Niederösterreich
Bauen und Wohnen leistbar bleibt."
Für Sobotka sorgt auch die für Abwanderungsgemeinden im
Waldviertel beschlossene Sonderförderung für eine nachhaltige
Belebung des ländlichen Raumes. Damit biete man auf der einen Seite
einen Anreiz für junge Familien, in ihrer Heimatgemeinde zu bleiben,
auf der anderen Seite werde damit auch die regionale Wirtschaft
belebt.
Aber auch in anderen Tätigkeitsfeldern stärken Investitionen des
Landes den Standort Niederösterreich. So werden z.B. in den nächsten
Jahren 800 Millionen Euro in den Spitalsausbau investiert sowie über
200 Millionen Euro für den Ausbau der Pensionisten- und Pflegeheime
ausgegeben.
Zur aktuellen Pflegediskussion meinte Sobotka, dass "mit dieser
medialen Kampagne" nur ältere Menschen verunsichert würden. Das
heimische Pflegenetz sei mit den vielen Pensionisten- und
Pflegeheimen sowie dem Hilfswerk, der Volkshilfe und der Caritas
bestens ausgebaut.
Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon
02742/9005-12319.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
http://www.noe.gv.at/nlk
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