Allianz fordert staatliche Förderung für Pflegevorsorge

Wien (OTS) - Die Allianz kann sich eine staatliche Förderung auch für die Pflegevorsorge vorstellen und bringt im September ein in Österreich einzigartiges Pflegeprodukt auf den Markt: die All-in-One Unfall Aktiv.

"Die hitzige Debatte zum Thema Pflegepersonal zeigt einmal mehr, wie wichtig den Österreichern im Ernstfall eine kompetente Betreuung ist", sagt Dr. Peter Loisel, der Leiter des Bereichs Marketing und Kundengruppenmanagement der Allianz. Knapp drei Viertel aller Österreicher über 50 fürchten nichts mehr, als einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Eine von der Allianz in Auftrag gegebene Studie belege auch, dass es den meisten Österreichern ein besonders großes Anliegen ist, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Sprich: auch als Pflegefall daheim versorgt zu werden.

Die Allianz trägt diesem wachsenden Bedarf Rechnung. Bereits seit Ende des Vorjahres können Allianz Kunden beim Pensionsstart per Einmalerlag eine Zusatzrente zukaufen, die für einen geringfügigen Abschlag der Rentenhöhe das Pflegerisiko inkludiert. Sobald die Pflegestufe 4 (160 Stunden Pflegebedarf im Monat) erreicht wird, verdoppelt sich die Rente dann automatisch.

Im September bringt sie nun ein in Österreich bislang einzigartiges Produkt auf den Markt: Die Unfallversicherung, die auch pflegt, putzt und einkauft. Schon ein kleiner Unfall kann folgenschwer sein - gerade für ältere Personen. Wenn sich ganz alltägliche Dinge plötzlich nicht mehr alleine bewältigen lassen, ist ein wertvolles Stück persönlicher Freiheit bedroht.

Mit der neuen "All-in-One Unfall Aktiv" können jetzt Personen ab dem 60. Lebensjahr für solche Notfälle vorsorgen. Ebenso aber z. B. Kinder für ihre Eltern, wenn sie im Bedarfsfall berufsbedingt oder räumlich nicht schnell zu Hilfe kommen können. Sollte ein Engpass eintreten, schickt die Allianz auf Anruf Hilfe: Sofort wird geklärt, welche Unterstützung der Kunde konkret braucht, die Allianz organisiert die nötigen Fachkräfte. Zu den wichtigsten Hilfs- und Pflegeleistungen zählen Einkaufs-, Essens-, Wäsche- und Putzservice, Körperpflege sowie die Begleitung zu Ärzten und Behörden.

"Der Kunde erwartet eine schnelle und kompetente Hilfe bei den Problemen des Alltagslebens, was nicht an bürokratischen Hürden scheitern darf", ist sich Loisel der Bedürfnisse der Kunden bewusst. Die gesetzliche Pflegeversicherung springe nur in schweren Fällen ein, und auch das erst nach einiger Zeit. Und die Krankenversicherung kommt für eine häusliche Pflege ebenfalls nur in Ausnahmefällen auf. "All-in-One Unfall Aktiv" schließt nach einem Unfall diese Lücken der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherungen. Mit aktiver Hilfe und Pflege - auch für Angehörige, wenn diese durch den Unfall jener Person, die sonst den Haushalt führt, selbst quasi zum "Pflegefall" werden.

Das riesige Marktpotenzial von "All-in-One Unfall Aktiv" zeigen die von der Allianz seit 2004 in Deutschland gemachten Erfahrungen:
Dort haben sich innerhalb von wenigen Monaten mehr als 300.000 Kunden für diese Versicherung entschieden.

In der Umfrage wurde die Prämie für eine solche Rundumbetreuung, wie sie beispielsweise nach einem Oberschenkelhalsbruch notwendig wird, als unerschwinglich eingeschätzt. "Tatsächlich gibt es die Unfall Aktiv schon um weniger als 16 Euro im Monat - die Allianz setzt auch hier neue Maßstäbe", so Loisel. Da dieses nachhaltige Erfolgs-Modell die Spitäler und den Staat entlaste, fordert die Allianz eine staatlich geförderte Pflegevorsorge. Was bei der Altersvorsorge bereits gang und gäbe ist, solle nun auch im Bereich der Pflegevorsorge umgesetzt werden. "Der Bedarf an Pflege wird über die kommenden Jahre steigen - deshalb erscheint dieser Schritt nur logisch", so Loisel.

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