• 08.08.2006, 14:09:44
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Haubner: Pflegeenquete im Mai diskutierte bereits konkrete Vorschläge eines Expertengremiums

Wien, 2006-08-08 (BMSG/OTS) - Für Sozialministerin Ursula Haubner
ist es ein wichtiges Signal, dass sich nunmehr der Österreichische
Seniorenrat verstärkt in die Pflegediskussion einbringen will. Das
von Ursula Haubner eingesetzte Expert/innengremium erarbeitete
bereits seit Herbst 2005 die prioritären Lösungsansätze, die bei der
Enquete am 08.05.2006 breit diskutiert und der Öffentlichkeit
präsentiert wurden.

"Der Arbeitskreis hat sich neben sozialrechtlichen Themen und
Verbesserungen wie einer Erhöhung des Pflegegeldes in Verbindung mit
der Einführung des Pflegeschecks auch mit einem flexibleren Angebot
von mobilen sozialen Diensten und einer Förderung der
24-Stunden-Betreuung auseinandergesetzt. Dieser Weg ist neben der
Förderung der Selbständigkeit die Alternative zur illegalen
Beschäftigung", so die Sozialministerin heute. Bis 2010 gilt ein
gesamtösterreichischer Entwicklungsplan für die Pflege, welcher
zwischen Bund und Ländern vereinbart wurde, aber wir denken schon
darüber hinaus und setzen uns mit der Pflege aktiv auseinander,
stellte Bundesministerin Haubner klar.

"An der stärkeren Hilfestellung und Unterstützung der pflegenden
Angehörigen führt kein Weg vorbei, der Pflegescheck, der neue
Pflegeberuf und eine Interessensvertretung/Plattform für die
Pflegenden sind die ersten, zukunftsweisenden Weichenstellungen in
die richtige Richtung", ist Haubner überzeugt. Wie die Vernetzung der
Verantwortungsträger besser zu organisieren ist, sollte in
übergreifenden Enqueten unter Einbindung der NGOs erarbeitet werden
und in neue Strategien münden, so Haubner wörtlich. Als erster
Schritt wird Ende August eine Präsentation der Plattform des
Sozialministeriums stattfinden. Diese Plattform soll dazu dienen,
dass die pflegenden Angehörigen untereinander Erfahrungen austauschen
und Probleme diskutieren können. (Schluss)

Rückfragehinweis:
BMSG - Bundesministerin Ursula Haubner
Mag. Roland Weinert, MAS
Tel.: 71100-6296
mailto: [email protected]
http://www.bmsg.gv.at

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