• 08.08.2006, 11:04:23
  • /
  • OTS0077 OTW0077

Pflegehilfe - nicht kriminalisieren

Wien (OTS) - Befremdet äußerte sich der Bundesvorsitzende der
Seniorenvertretung in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Dr. Otto
Benesch, über die gegenwärtige Diskussion beim Einsatz von
Hilfskräften aus den östlichen EU-Ländern für pflegebedürftige
Menschen. Als ob dieses Problem nicht seit vielen Jahren bekannt wäre
und dennoch haben alle Seiten bewusst weggeschaut und von Duldung
gesprochen. Gegenwärtig wäre das Problem mit den im eigenen Land
vorhandenen Möglichkeiten gar nicht zu lösen. Benesch fordert daher
von einer künftigen Regierung entsprechende finanzielle Mittel und
die notwendigen Struktur- und Ausbildungsmöglichkeiten. Da die Pflege
von älteren Menschen Landessache ist, fordert er ein
bundeseinheitliches Vorgehen und eine gemeinsame Absprache in allen
Angelegenheiten. Jetzt, vor einer Nationalratswahl darüber eine
Diskussion vom Zaun zu brechen oder gar Anzeigen zu erstatten, kommt
einer Kriminalisierung aller hilfebedürftigen und aller hilfsbereiten
Personen gleich.

Rückfragehinweis:
Dr. Otto Benesch, Tel. 01/53454/311

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel