• 06.08.2006, 11:07:08
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Steirisches BZÖ kritisiert ORF-Einladungspolitik zu Sommergesprächen

"Öffentlich rechtliches Fernsehen nicht im Besitz von Voves und Schützenhöfer"

Graz (OTS) - "Die Einladungspolitik zu den ORF-Sommergesprächen in
der Steiermark ist ein demokratiepolitischer Anschlag auf die bei der
Nationalratswahl kandidierenden Parteien und stellt eine vom ORF
gesteuerte Entmündigung der Wähler dar. Der Wähler wird am 1. Oktober
eine Entscheidung treffen und nicht die Politoffiziere von Voves und
Schützenhöfer im steirischen ORF. Das "Die Freiheitlichen -Liste
Westenthaler -BZÖ" und andere Parteien einfach nicht eingeladen
wurden fügt sich nahtlos in die derzeitige Politik von Voves und
Schützenhöfer ein, die eine Kritik am derzeitigen Stillstand in der
Steiermark gar nicht aufkommen lassen wollen. Die steirische
ORF-Führung sei daran erinnert, dass der ORF nicht im Privatbesitz
der SPÖ und ÖVP ist, sondern seinem öffentlich rechtlichen Auftrag im
Interesse der Steirerinnen und Steirer nachzukommen hat", so der
steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Sonntag.

Das steirische Landesstudio hat zu Sommergesprächen mit Ausblick auf
die kommenden Nationalratswahlen eingeladen. Dabei wurden
ausschließlich die SPÖ, die ÖVP, die KPÖ und die Grünen eingeladen.
Das BZÖ und andere Parteien haben erst durch Medien davon Kenntnis
erlangt.

"Wir verlangen daher von der steirischen ORF-Führung endlich ihrem
öffentlich rechtlichen Auftrag nachzukommen. Die ORF-Landesführung
sollte sich nicht im Kniefall vor Voves und Schützenhöfer ergehen
sondern endlich der Demokratie bei den kommenden Sommergesprächen zum
Recht verhelfen", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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