Steirisches BZÖ kritisiert ORF-Einladungspolitik zu Sommergesprächen

"Öffentlich rechtliches Fernsehen nicht im Besitz von Voves und Schützenhöfer"

Graz (OTS) - "Die Einladungspolitik zu den ORF-Sommergesprächen in der Steiermark ist ein demokratiepolitischer Anschlag auf die bei der Nationalratswahl kandidierenden Parteien und stellt eine vom ORF gesteuerte Entmündigung der Wähler dar. Der Wähler wird am 1. Oktober eine Entscheidung treffen und nicht die Politoffiziere von Voves und Schützenhöfer im steirischen ORF. Das "Die Freiheitlichen -Liste Westenthaler -BZÖ" und andere Parteien einfach nicht eingeladen wurden fügt sich nahtlos in die derzeitige Politik von Voves und Schützenhöfer ein, die eine Kritik am derzeitigen Stillstand in der Steiermark gar nicht aufkommen lassen wollen. Die steirische ORF-Führung sei daran erinnert, dass der ORF nicht im Privatbesitz der SPÖ und ÖVP ist, sondern seinem öffentlich rechtlichen Auftrag im Interesse der Steirerinnen und Steirer nachzukommen hat", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Sonntag.

Das steirische Landesstudio hat zu Sommergesprächen mit Ausblick auf die kommenden Nationalratswahlen eingeladen. Dabei wurden ausschließlich die SPÖ, die ÖVP, die KPÖ und die Grünen eingeladen. Das BZÖ und andere Parteien haben erst durch Medien davon Kenntnis erlangt.

"Wir verlangen daher von der steirischen ORF-Führung endlich ihrem öffentlich rechtlichen Auftrag nachzukommen. Die ORF-Landesführung sollte sich nicht im Kniefall vor Voves und Schützenhöfer ergehen sondern endlich der Demokratie bei den kommenden Sommergesprächen zum Recht verhelfen", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002