VBV mit neuer Struktur

Gründung der VBV-Betriebliche Altersvorsorge AG

Wien (OTS) - Die VBV-Gruppe, bestehend aus der VBV-Pensionskasse
und der VBV -Mitarbeitervorsorgekasse, sowie den Beratungs- und Servicegesellschaften, hat sich heute eine neue Struktur gegeben, die es der VBV-Pensionskasse und der VBV - Mitarbeitervorsorgekasse möglich macht, noch intensiver den Kernaufgaben der jeweiligen Geschäftsbereiche gerecht zu werden. Beratung, Verwaltung, Veranlagung und Service sind die wesentlichen Elemente für das betriebliche Vorsorgegeschäft.

In der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung wurden die Weichen gestellt, VBV-Pensionskasse, VBV - Mitarbeitervorsorgekasse und die Beratungsgesellschaften unter die neu gegründete VBV-Betriebliche Altersvorsorge AG zu stellen. Alle Bereiche der betrieblichen Vorsorge sollen in hochqualifizierter Form in dieser Gruppe beraten und bearbeitet werden.

In der VBV-Betriebliche Altersvorsorge AG (Holding) werden die zentralen Konzernfunktionen wie Rechnungswesen, IT, Revision und Controlling konzentriert werden. Damit setzt die VBV-Gruppe erneut einen Maßstab beim Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge.

Die Vorstände der VBV-Pensionskasse AG Dr. Johannes M. Martinek und Karl Timmel übernehmen in der VBV-Betriebliche Altersvorsorge AG auch die Vorstandsaufgaben.

Pflegevorsorge - Finanzierung über den Arbeitsplatz!?

Die VBV nimmt die in den letzten Tagen geführte Diskussion rund um das Thema der Pflegevorsorge in Österreich zum Anlass festzustellen, dass eine effektive und kostengünstige Finanzierung am sinnvollsten über den Arbeitsplatz zu erreichen ist.

"Es kann nur so sein, dass österreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine zumutbare Belastung hinnehmen sollten um eine Abdeckung eventueller Pflegekosten gewährleisten zu können", erklärt Dr. Martinek und ergänzt: "Die heutigen Berufsverläufe mit hohen Fluktuationsraten zeigen umso deutlicher auf, dass für die Pflegevorsorge ausschließlich eine kapitalgedeckte Variante ins Auge gefasst werden kann. Idealerweise bieten sich dafür die Mitarbeitervorsorgekassen an, die in den letzten 4 Jahren aufgezeigt haben, wie man Kosten effizient, eine ertragreiche Veranlagung aufbauen kann.

Ein Zuschlag zu den Beiträgen im Ausmaß von rund 1% sollte geeignet sein einen wesentlichen Beitrag zur Pflegevorsorge zu leisten. Neu ist die Idee der VBV-Gruppe den Verrentungsanfall vom Pensionsantrittsalter zu trennen. In diesem Fall sollte die Auszahlung in dem Moment passieren, wo eine Pflegeleistung anfällt, jedenfalls aber ab Erreichung eines Alters von z.B. 80 Jahren."

Die VBV ist strukturell gerüstet eine obligatorische Pflegevorsorge anzubieten. Die VBV-Pensionskasse AG und die VBV -Mitarbeitervorsorgekasse AG verwalten zusammen mehr als 1 Mio. Anwartschaften. Somit wird knapp 1/3 der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich von der VBV betreut. Darüber hinaus verwaltet die VBV für 6 weitere Vorsorgeeinrichtungen deren Anwartschaften.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Johannes M. Martinek
Tel.: 01/240 10
Fax: 01/240 10 - 260
E-Mail: vorstand@vbv.at

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