Oranger Privilegienstadl: Haider vom Robin Hood zum "Freunderlwirtschafter"?

Nach Millionenspekulationsverlusten sichert Haider seinem Banker Kulterer nun fürstliche Gage für fünf Jahre

Klagenfurt (SP-KTN) - Empört über die dreiste Vorgangsweise in der Causa Hypo seitens des Kärntner Landeshauptmannes zeigte sich am Dienstag der Kärntner SPÖ-Klubobmann Peter Kaiser. "Ich werde den Eindruck der Mauschelei der Absprachen und der orange-schwarzen Deals nicht los und finde es grotesk, dass Haiders Ex-Hypo-Chef nach den Millionenspekulationsverlusten nun über fünf Jahre weiter fürstlich entlohnt werden soll", sagt Kaiser. Pikantes Detail der "Freunderlwirtschaft" Haiders: Zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung Kulterers, waren die Millionenverluste zumindest diesem bereits bekannt und Haider war als Landesaufsicht nicht bereit entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

"Verkommt Kärnten in allen Einflussbereichen Haiders zunehmend zu einem orangen Privilegienstadl mit pechschwarzer Schützenhilfe?", fragt sich Kaiser und appelliert an Finanzreferent Haider die Konsequenzen aus der Hypo-Affäre zu ziehen und sich sein wirtschaftliches und politisches Scheitern rund um das Hypodesaster einzugestehen. "Es ist wichtig, dass die Bank wieder aus dem Schussfeld genommen wird und alle wieder in Ruhe arbeiten können und der Standort gesichert wird. Für mich steht das aber nicht im Widerspruch zur lückenlosen Aufklärung und zur Notwendigkeit politischer Konsequenzen", so Kaiser abschließend.

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