- 31.07.2006, 13:58:26
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Mölzer: Muzicant-Dossiers über FPÖ-Politiker sind zurückzuweisen!
Ist Entsetzen über das Massaker an den "unschuldigen Kindern von Kana" Antisemitismus?
Wien, 31-07-2006 (OTS) - Die vom Präsidenten der Israelitischen
Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, dieser Tage im "Standard" geäußerte
Drohung, er werde wegen vermeintlichen Antisemitismus über
Israel-kritische Aussagen von FPÖ-Politikern Dossiers anlegen lassen,
seien Mossad-Methoden und eine Erpressung demokratisch gewählter
Politiker, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas
Mölzer. Das Massaker an den "unschuldigen Kindern von Kana", das
weltweites Entsetzen hervorgerufen hat, sei keinesfalls mit
Antisemitismus gleichzusetzen. Denn Israel habe mit der Bombardierung
ziviler Ziele den Tod der Kinder bewußt in Kauf genommen, betonte der
freiheitliche EU-Abgeordnete. Ebenso wie das Massaker von Kana selbst
seien alle Versuche zu verurteilen, Israels mittels des Vorwurfs des
Antisemitismus von der Einhaltung elementarer Grundsätze des
Völkerrechts, wozu insbesondere der Schutz von Zivilisten zählt, zu
befreien, merkte Mölzer an.
Auch fragt sich Mölzer, der aus Solidarität mit dem von Israel
unterdrückten palästinensischen Volk vor seinem Haus die
Palästina-Fahne hissen will, ob sich die Mitglieder der
Israelitischen Kultusgemeinde als fünfte Kolonne Israels mißbrauchen
lassen. Außerdem wäre es interessant zu erfahren, so der
freiheitliche Europaparlamentarier, was Herr Muzicant, der
offensichtlich über die Einhaltung des österreichischen
Verfassungsbogens wachen will, unter dem in Österreich herrschenden
Grundsatz der Trennung von Staat und Religion versteht.
Schluß (bt)
Stets gut informiert:
www.fpoe.at/ www.andreas-moelzer.at/ www.zurzeit.at/
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Dr. Bernhard Tomaschitz
Funkruf: (0664) 17 65 433
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