Mölzer: Muzicant-Dossiers über FPÖ-Politiker sind zurückzuweisen!

Ist Entsetzen über das Massaker an den "unschuldigen Kindern von Kana" Antisemitismus?

Wien, 31-07-2006 (OTS) - Die vom Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, dieser Tage im "Standard" geäußerte Drohung, er werde wegen vermeintlichen Antisemitismus über Israel-kritische Aussagen von FPÖ-Politikern Dossiers anlegen lassen, seien Mossad-Methoden und eine Erpressung demokratisch gewählter Politiker, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Das Massaker an den "unschuldigen Kindern von Kana", das weltweites Entsetzen hervorgerufen hat, sei keinesfalls mit Antisemitismus gleichzusetzen. Denn Israel habe mit der Bombardierung ziviler Ziele den Tod der Kinder bewußt in Kauf genommen, betonte der freiheitliche EU-Abgeordnete. Ebenso wie das Massaker von Kana selbst seien alle Versuche zu verurteilen, Israels mittels des Vorwurfs des Antisemitismus von der Einhaltung elementarer Grundsätze des Völkerrechts, wozu insbesondere der Schutz von Zivilisten zählt, zu befreien, merkte Mölzer an.

Auch fragt sich Mölzer, der aus Solidarität mit dem von Israel unterdrückten palästinensischen Volk vor seinem Haus die Palästina-Fahne hissen will, ob sich die Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde als fünfte Kolonne Israels mißbrauchen lassen. Außerdem wäre es interessant zu erfahren, so der freiheitliche Europaparlamentarier, was Herr Muzicant, der offensichtlich über die Einhaltung des österreichischen Verfassungsbogens wachen will, unter dem in Österreich herrschenden Grundsatz der Trennung von Staat und Religion versteht.
Schluß (bt)

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