GÖD-BMHS-Lehrer kritisieren Modularisierungsvorschlag der SPÖ

Wien (OTS) - Hart kritisiert Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschafter in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), den Vorschlag der SPÖ, die Oberstufe aus Sicht der berufsbildenden Schulen zu modularisieren.

"Eine Schulart wie z.B. das technisch-gewerbliche Schulwesen mit mehr als 100 verschiedenen Ausbildungsrichtungen ist ausreichend differenziert und bedarf keiner "Modularisierung", so Rainer. Der Vorschlag, die europaweit wahrscheinlich erfolgreichste schulische Ausbildung (Berufsbildung) mutwillig zu zerstören und durch modulare Kurse zu ersetzen ist ein völliger Unsinn und strikt abzulehnen." (Anmerkung: mit 19 Jahren Matura und Berufsdiplom).

"Diese per einstimmigen Beschluss abgesicherte Meinung aller in der Gewerkschaftssektion mitwirkenden Fraktionen (FCG, FSG, UG) verstehen wir als Auftrag, jeden Versuch, die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen zu zerstören, mit allen demokratisch zulässigen Mitteln zu bekämpfen", betont Rainer.

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Mag. Jürgen Rainer, Tel.: 01 / 533 63 35

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