FP-Mahdalik: Fluglärmterror in Wien erfordert zusätzlichen Flughafen

Steigerungsraten machen weiteren Standort notwendig

Wien, 27-07-2006 (fpd) - Die für Lärmschutzmaßnahmen in Wien zuständige SPÖ-Umweltstadträtin Sima verfährt mit den Beschwerden Zehntausender vom Fluglärm betroffener Menschen in altbekannter Manier: Net amoi ignorieren. Sie zeigt damit die Haltung der SPÖ, die nicht bereit ist, die finanziellen Interessen der Stadt Wien als 20 Prozent-Eigentümer des Flughafens hinter jene der lärmgeplagten Bürger zu stellen, halt FPÖ-Fluglärmsprecher GR Toni Mahdalik fest.

SPÖ vertritt Interessen der Luftfahrt-Lobby

Die Wiener SPÖ vertritt damit die Interessen der finanzstarken Luftfahrt-Lobby und lässt die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen des Fluglärms bewusst außer Acht. Ergebnis dieser Politik ist das Ergebnis des Mediationsverfahrens, das statt weniger Fluglärm massive zusätzliche Belastungen gebracht hat, kritisiert Mahdalik.

Den Zahlenspielereien der SPÖ, die auch den Bau der 3. Piste befürwortet, stehen massiv steigende Proteste der Bevölkerung entgegen. Vor allem in den Bezirken Liesing, Penzing und Donaustadt laufen die Betroffenen Sturm gegen die steigenden Fluglärmbelastungen.

Arbeitsgruppe "Fluglärm" von SPÖ abgelehnt

Die FPÖ hat daher auch einen Antrag im Gemeinderat für die Einrichtung einer Arbeitsgruppe "Fluglärm" gestellt, die kurzfristige Flugroutenverschwenkungen zur Lärmreduzierung im dichtbewohnten Gebiet erarbeiten hätte sollen, erklärt Mahdalik.

Neben Vertretern des Flughafens, der Austro Control und der politischen Parteien hätten auch Bürgerinitiativen in diesem Gremium sitzen sollen. Die SPÖ ist nach ihrem Motto "Weil das Geld" zählt jedoch einmal mehr beinhart über die Interessen der Bevölkerung drübergefahren und hat den Antrag abgelehnt.

Zusätzlichen Flughafen östlich von Schwechat diskutieren

Die FPÖ erneuert daher ihre Forderung nach Planungen für einen zusätzlichen Flughafen östlich von Schwechat, der auch als "Dreiländer-Flughafen" gemeinsam mit Ungarn und der Slowakei betrieben werden könnte ohne den Standort Schwechat zu gefährden. Die Bevölkerung hat ein Recht auf Schutz vor dem Fluglärmterror. Die FPÖ wird dafür weiter vehement eintreten, schloss Mahdalik.

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