• 25.07.2006, 09:53:10
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Martinz: Wir lassen Kärntens Bauern nicht im Stich

Landwirtschaft muss mit Ernteeinbußen rechnen. Kärnten als erstes Bundesland im Lebensministerium interveniert. Hilfen stehen bereit.

Wien (OTS) - "Wir lassen unsere Bauern nicht im Stich. Wie schon
2003 nach der Dürre haben wir auch jetzt ein Maßnahmenpaket
geschnürt. Es braucht noch die finanzielle Unterstützung des
Landesfinanzreferenten", sagt heute wiederholt Agrar-Landesrat Josef
Martinz. Aufgrund der fehlenden Niederschläge in den letzten Wochen
müssten die Kärntner Bauern mit Ernteausfällen rechnen. Besonders
betroffen: die Bezirke Klagenfurt Land und Völkermarkt.

"Ein Maßnahmenpaket liegt am Tisch. Kärnten ist auch das erste
Bundesland, das beim Bundesministerium für Landwirtschaft
interveniert hat, damit wir unseren geschädigten Bauern helfen können
und die brachliegenden Grünflächen freigegeben werden", erklärt
Martinz.

Das Maßnahmenpaket:

Ankaufs-Beihilfe für Futtermittel, wobei die Zusage des
Landesfinanzreferenten noch ausständig sei und die
Stundung von Agrar-Investitions-Krediten für dürregeschädigte Bauern
für ein Jahr wurde vom Bund bereits auf Grund der Intervention des
Landes Kärnten in Aussicht gestellt.

2003 seien insgesamt 1,2 Millionen Euro vom Agrar- und vom
Finanzreferat in die Ankaufs-Beihilfe geflossen, 200.000 Euro davon
habe der Bund übernommen.

"2006 stehen bereits 500.000 Euro von der Agrarabteilung des
Landes bereit. Ich hoffe auf die Aufstockung der Mittel durch den
Finanzreferenten", berichtet Martinz.

Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

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