Martinz: Wir lassen Kärntens Bauern nicht im Stich

Landwirtschaft muss mit Ernteeinbußen rechnen. Kärnten als erstes Bundesland im Lebensministerium interveniert. Hilfen stehen bereit.

Wien (OTS) - "Wir lassen unsere Bauern nicht im Stich. Wie schon 2003 nach der Dürre haben wir auch jetzt ein Maßnahmenpaket geschnürt. Es braucht noch die finanzielle Unterstützung des Landesfinanzreferenten", sagt heute wiederholt Agrar-Landesrat Josef Martinz. Aufgrund der fehlenden Niederschläge in den letzten Wochen müssten die Kärntner Bauern mit Ernteausfällen rechnen. Besonders betroffen: die Bezirke Klagenfurt Land und Völkermarkt.

"Ein Maßnahmenpaket liegt am Tisch. Kärnten ist auch das erste Bundesland, das beim Bundesministerium für Landwirtschaft interveniert hat, damit wir unseren geschädigten Bauern helfen können und die brachliegenden Grünflächen freigegeben werden", erklärt Martinz.

Das Maßnahmenpaket:

Ankaufs-Beihilfe für Futtermittel, wobei die Zusage des Landesfinanzreferenten noch ausständig sei und die
Stundung von Agrar-Investitions-Krediten für dürregeschädigte Bauern für ein Jahr wurde vom Bund bereits auf Grund der Intervention des Landes Kärnten in Aussicht gestellt.

2003 seien insgesamt 1,2 Millionen Euro vom Agrar- und vom Finanzreferat in die Ankaufs-Beihilfe geflossen, 200.000 Euro davon habe der Bund übernommen.

"2006 stehen bereits 500.000 Euro von der Agrarabteilung des Landes bereit. Ich hoffe auf die Aufstockung der Mittel durch den Finanzreferenten", berichtet Martinz.

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