- 25.07.2006, 08:18:30
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ÖAMTC: Eine Tagesreise von München nach Villach
Zehn Stunden Fahrzeit einplanen
Wien (OTS) - Wer Treibstoff sparen, lange Stehzeiten vermeiden und
Nerven schonen will, sollte Freitagnachmittag und Samstag als
Reisetage unbedingt meiden. Nach Informationen des ÖAMTC stehen die
verkehrsreichsten Tage in dieser Saison bevor. In Bayern beginnen die
Sommer-, bei Ford Saarlouis und VW Wolfsburg die Werksferien.
Zunehmend werden aber auch die "Heimkehrer" das Verkehrsgeschehen
beeinflussen. In Nordrhein-Westfalen enden in einer Woche die
Schulferien.
Zehn Stunden Fahrzeit für die Strecke München - Villach
In erster Linie gilt es die Strecke von München über Salzburg nach
Villach zu "meistern". Für diese knapp über 300 km lange Verbindung
werden die Autofahrer nach Meinung des ÖAMTC eine Fahrzeit von zehn
Stunden und mehr benötigen.
Die ersten Staus werden die Urlauber bereits in Bayern auf der
Autobahn München - Salzburg (A8) hinnehmen müssen. Baustellen
zwischen München/Süd und Holzkirchen, zwischen Grabenstätt und Bergen
sowie zwischen Neukirchen und Bad Reichenhall werden den
Verkehrsfluss erheblich bremsen.
Danach können die Autofahrer bis zum Tauern Tunnel/Nordportal dann
kurzfristig aufatmen, hier wird die A 10 aber wieder zum
sprichwörtlich "teuersten Parkplatz Österreichs" umfunktioniert. Der
ÖAMTC rechnet bereits in der Nacht auf Samstag mit Blockabfertigung,
Staus und stundenlangen Wartezeiten.
Erst wer den Tauern Tunnel, die Mautstelle St. Michael, den
Katschberg Tunnel sowie den Baustellenbereich zwischen Gmünd und dem
Knoten Spittal/Millstätter See hinter sich hat, ist dem Urlaubsziel
einen großen Schritt näher.
Ausweichmöglichkeiten nur bedingt aufnahmefähig
Die unmittelbare Ausweichmöglichkeit zur A10 über den Radstädter
Tauernpass (B 99) wird erfahrungsgemäß schnell überlastet sein. Als
Alternativen bieten sich die Autoverladung der ÖBB zwischen Böckstein
im Gasteinertal und Mallnitz in Kärnten oder die Verbindung über die
Felbertauern Straße zwischen Mittersill und Lienz an.
ÖAMTC-Empfehlung für Naturfreunde: Wer die Urlaubsfahrt mit Natur
verbinden will, sollte als Ausweichroute durchaus auch die
Großglockner Hochalpenstraße in Betracht ziehen. Der Megastau auf der
A 10 bleibt hier den Autofahrern jedenfalls erspart.
Weitere Staustellen
Tirol:
* Inntal Autobahn (A12), vor einer Baustelle zwischen Innsbruck/West
und Ost.
* Brenner Autobahn (A13), zwischen Innsbruck/Süd und der Mautstelle
Schönberg.
* Fernpaß-Strecke (B179), zwischen Füssen in Bayern und Nassereith.
Steiermark:
* Süd Autobahn (A2), vor dem Assingberg Tunnel zwischen Mooskirchen
und Steinberg.
Rückreiseverkehr wird zunehmend stärker
In einer Woche enden die Ferien in Nordrhein-Westfalen. Der ÖAMTC
rechnet daher mit starkem Verkehrsaufkommen auf allen Transitrouten
Richtung Norden. Probleme sind speziell auf der Tauern Autobahn bei
Rennweg, vor dem Katschberg Tunnel/Südportal, zu erwarten.
Zufahrten zu den Seen überlastet
Regional werden die Verbindungen und Parkplätze im Nahbereich der
Badeseen überlastet sein. Der ÖAMTC rät allen Badegästen in den
Ballungszentren auf das eigene Fahrzeug zu verzichten und auf
öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Grenzwartezeiten
Längere Aufenthalte an den Autobahngrenzen Spielfeld (A9) und
Karawanken Tunnel (A11), jeweils Slowenien, sind einzuplanen.
Stau-Berater als Interviewpartner
HINWEIS FÜR TV UND HÖRFUNK-MEDIEN:
Das Team der ÖAMTC Stau-Berater steht an den Reisewochenenden als
Interviewpartner und für Radioeinstiege zur Verfügung.
Aktuelle Infos:
www.oeamtc.at/verkehrsservice
(Schluss)
Gerhard Koch
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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