ÖAMTC: Eine Tagesreise von München nach Villach

Zehn Stunden Fahrzeit einplanen

Wien (OTS) - Wer Treibstoff sparen, lange Stehzeiten vermeiden und Nerven schonen will, sollte Freitagnachmittag und Samstag als Reisetage unbedingt meiden. Nach Informationen des ÖAMTC stehen die verkehrsreichsten Tage in dieser Saison bevor. In Bayern beginnen die Sommer-, bei Ford Saarlouis und VW Wolfsburg die Werksferien. Zunehmend werden aber auch die "Heimkehrer" das Verkehrsgeschehen beeinflussen. In Nordrhein-Westfalen enden in einer Woche die Schulferien.

Zehn Stunden Fahrzeit für die Strecke München - Villach

In erster Linie gilt es die Strecke von München über Salzburg nach Villach zu "meistern". Für diese knapp über 300 km lange Verbindung werden die Autofahrer nach Meinung des ÖAMTC eine Fahrzeit von zehn Stunden und mehr benötigen.

Die ersten Staus werden die Urlauber bereits in Bayern auf der Autobahn München - Salzburg (A8) hinnehmen müssen. Baustellen zwischen München/Süd und Holzkirchen, zwischen Grabenstätt und Bergen sowie zwischen Neukirchen und Bad Reichenhall werden den Verkehrsfluss erheblich bremsen.

Danach können die Autofahrer bis zum Tauern Tunnel/Nordportal dann kurzfristig aufatmen, hier wird die A 10 aber wieder zum sprichwörtlich "teuersten Parkplatz Österreichs" umfunktioniert. Der ÖAMTC rechnet bereits in der Nacht auf Samstag mit Blockabfertigung, Staus und stundenlangen Wartezeiten.

Erst wer den Tauern Tunnel, die Mautstelle St. Michael, den Katschberg Tunnel sowie den Baustellenbereich zwischen Gmünd und dem Knoten Spittal/Millstätter See hinter sich hat, ist dem Urlaubsziel einen großen Schritt näher.

Ausweichmöglichkeiten nur bedingt aufnahmefähig

Die unmittelbare Ausweichmöglichkeit zur A10 über den Radstädter Tauernpass (B 99) wird erfahrungsgemäß schnell überlastet sein. Als Alternativen bieten sich die Autoverladung der ÖBB zwischen Böckstein im Gasteinertal und Mallnitz in Kärnten oder die Verbindung über die Felbertauern Straße zwischen Mittersill und Lienz an.

ÖAMTC-Empfehlung für Naturfreunde: Wer die Urlaubsfahrt mit Natur verbinden will, sollte als Ausweichroute durchaus auch die Großglockner Hochalpenstraße in Betracht ziehen. Der Megastau auf der A 10 bleibt hier den Autofahrern jedenfalls erspart.

Weitere Staustellen

Tirol:
* Inntal Autobahn (A12), vor einer Baustelle zwischen Innsbruck/West und Ost.
* Brenner Autobahn (A13), zwischen Innsbruck/Süd und der Mautstelle Schönberg.
* Fernpaß-Strecke (B179), zwischen Füssen in Bayern und Nassereith.

Steiermark:
* Süd Autobahn (A2), vor dem Assingberg Tunnel zwischen Mooskirchen und Steinberg.

Rückreiseverkehr wird zunehmend stärker

In einer Woche enden die Ferien in Nordrhein-Westfalen. Der ÖAMTC rechnet daher mit starkem Verkehrsaufkommen auf allen Transitrouten Richtung Norden. Probleme sind speziell auf der Tauern Autobahn bei Rennweg, vor dem Katschberg Tunnel/Südportal, zu erwarten.

Zufahrten zu den Seen überlastet

Regional werden die Verbindungen und Parkplätze im Nahbereich der Badeseen überlastet sein. Der ÖAMTC rät allen Badegästen in den Ballungszentren auf das eigene Fahrzeug zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Grenzwartezeiten

Längere Aufenthalte an den Autobahngrenzen Spielfeld (A9) und Karawanken Tunnel (A11), jeweils Slowenien, sind einzuplanen.

Stau-Berater als Interviewpartner

HINWEIS FÜR TV UND HÖRFUNK-MEDIEN:
Das Team der ÖAMTC Stau-Berater steht an den Reisewochenenden als Interviewpartner und für Radioeinstiege zur Verfügung.

Aktuelle Infos:
www.oeamtc.at/verkehrsservice

(Schluss)
Gerhard Koch

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