• 21.07.2006, 11:48:16
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Walch: Driemer soll endlich einen sogenannten "Hitze-Sechziger" durchsetzen

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz Driemer
lässt seine Bauarbeiter im Stich. Außer Beiträge kassieren, hat er
sonst kein Interesse für seine Mitglieder", kritisierte heute der
BZÖ-Sozialsprecher Abg. Max Walch.

Walch forderte den Bau-Holz-Vorsitzenden Driemer auf, seine
langjährige Forderung als Betriebsratsvorsitzender einer Baufirma
endlich einen sogenannten "Hitze-Sechziger" im Baugewerbe zu
verwirklichen.

"SPÖ/ÖGB Privilegienritter und Mitglied des ÖGB Präsidiums Johann
Driemer, der auch für den ÖGB-BAWAG Skandal mitverantwortlich ist,
hätte jahrelang Zeit gehabt, bei den Kollektivvertragsverhandlungen
für die Bauarbeiter einen sogenannten "Hitze-Sechziger"
durchzusetzen. Dann würden die Bauarbeiter bei enormer Hitze, wie es
jetzt wieder der Fall ist, dienstfrei gestellt und würden ein Entgelt
wie bei Schlechtwetter von 60% ihres Lohnes erhalten", betonte Walch.

"Es ist unzumutbar und unverantwortlich, dass Bauarbeiter bei
Spitzentemperaturen von über 36 Grad im Schatten, auf offenen
Baustellen unter der Gefährdung ihrer Gesundheit und Erhöhung des
Unfallrisikos arbeiten müssen. Besondere beeinträchtigt durch diese
Hitze sind jene Bauarbeiter auf offenen Baustellen, sowie im
Straßenbau bei Asphaltierungsarbeiten. Die Gesundheit dieser Arbeiter
ist besonders gefährdet durch die starke Ozonbelastung, wo
wahrscheinlich auch mit Spätfolgen zu rechnen ist", so Walch weiter.

"Ich fordere Driemer auf, sich endlich für die Bauarbeiter und ihre
Probleme einzusetzen, oder er soll sein Amt als Bauholz-Vorsitzender
zurücklegen", forderte der BZÖ-Sozialsprecher abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Freiheitlicher Parlamentsklub-BZÖ

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