Bartenstein: Trendwende am Arbeitsmarkt hat voll eingesetzt

Durch regionale Beschäftigungs- und Wachstumsoffensive wurden 100.000 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen

Wien (BMWA-OTS) - "Die österreichische Wirtschaft läuft auf Hochtouren, die Trendwende am Arbeitsmarkt hat voll eingesetzt". sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein heute, Mittwoch, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit aws-Geschäftsführer Peter Takacs und AMS-Vorstand Johannes Kopf zum Thema "Bilanz der Offensiven für Beschäftigung, Wachstum und Qualifizierung. Die vor knapp einem Jahr gestartete regionale Beschäftigungs- und Wachstumsoffensive und die Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung hätten wesentlichen Anteil an der guten Entwicklung in Österreich.

Die Trendwende am Arbeitsmarkt sei etwa zur Hälfte auf das höhere Wachstum und zur Hälfte auf die Qualifizierungsoffensive zurückzuführen. Das erklärte Ziel sei es, so Bartenstein, in Österreich wieder Vollbeschäftigung zu erreichen, also bei der Arbeitslosenquote unter 4 Prozent zu kommen, Oberösterreich etwa habe das schon erreicht.

Die seit Jahresbeginn laufende Qualifizierungsoffensive könne mit einem Volumen von 285 Millionen Euro zusätzlich mehr als 60.000 Menschen zu besseren Qualifikationen und damit zu mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt verhelfen. Ingesamt stehe damit rund eine Milliarde Euro für aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung, so Bartenstein, und er werde sich dafür einsetzen, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Die "Regionale Wachstums- und Beschäftigungsoffensive" sei mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro ein umfassendes Paket zur Stärkung des österreichischen Mittelstandes und sollte vor dem Hintergrund der auslaufenden EU-Strukturfonds-Förderperiode bis zum Jahresende 2006 Investitionen in Arbeitsplatz sichernde und Arbeitsplatz schaffende Projekte auslösen.

Die Offensive bestehe aus einem nationalen Gesamtzuschussvolumen im Ausmaß von 370 Millionen Euro - aufgebracht zu gleichen Teilen vom Bund (Arbeitsmarktförderung) und den Ländern - sowie ERP-Krediten in Höhe von 405 Millionen Euro und dem kompletten aws-Haftungsinstrumentarium (Garantien) im Gesamtausmaß von ebenfalls 405 Millionen Euro. Das gesamte Fördervolumen von genehmigten und in Genehmigung befindlichen Projekten habe rund 1,7 Milliarden Euro erreicht. Damit sei das Ziel um knapp 50 Prozent übererfüllt. Konkret seien die Finanzierungszuschüsse - inklusive Anfragen - zu 91% ausgeschöpft. Das vorgesehene Garantievolumen sei bereits um 29% und das für diese Offensive vorgesehene erp-Kreditvolumen sogar um 116% übererfüllt. Die Bundesregierung habe aber Vorsorge getroffen, um auch die höhere Nachfrage nach Garantien befriedigen zu können. Bei den erp-Mitteln sei aufgrund der anhaltend großen Nachfrage nach einer bereits einmal erfolgten Aufstockung von je 100 Millionen Euro für die Jahre 2005 und 2006 eine weitere Aufstockung um 100 Millionen für 2006 notwendig, so Bartenstein.

Durch die Regionale Beschäftigungs- und Wachstumsoffensive seien laut aws bisher bereits 100.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden, bis Jahresende könnten es 120.000 werden. 85 Prozent der Projekte und rund 70 Prozent der Fördermittel kommen dabei dem Mittelstand zu Gute.

Nähere Informationen sind auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (www.bmwa.gv.at) in der Rubrik "Presse" im Anschluss an diesen Text abrufbar.

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