• 20.07.2006, 12:01:59
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Mobilfunkbetreiber werden künftig auch sekundengenau abrechnen

VAT: Für unterschiedliches Telefonierverhalten gibt es unterschiedliche Tarife / Taktung allein ist als Bewertungskriterium für Tarifmodelle nicht aussagekräftig

Wien (OTS) - Mobilkom, T-Mobile, ONE, tele.ring, Drei und Tele2UTA
sowie die Telekom Regulierungsbehörde (RTR) einigten sich gemeinsam
mit dem Konsumentenschutzministerium auf die Einführung eines
zusätzlichen neuen Mobilfunktarifes bzw. einer Tarifoption, dem bzw.
der eine sekundengenaue Abrechnungsform zugrunde gelegt wird.

"Mit diesem neuen Tarif kommen die österreichischen
Mobilfunkbetreiber den Bestrebungen des Konsumentenschutzministeriums
nach, neben den gängigen 30/30, 60/30 bzw. 90/60 Taktungen eine
weitere Zeitintervall-Alternative für die Abrechnung der
Telefongebühren anzubieten. Für die Konsumenten bedeutet die Einigung
eine zusätzliche Möglichkeit, sich einen passenden, auf ihr
persönliches Telefonierverhalten abgestimmten Tarif auszusuchen",
äußerte sich Achim Kaspar, Präsident der Alternativen
Telekom-Netzbetreiber positiv über die Entscheidung. Gleichzeitig
warnte der VAT-Präsident jedoch davor, nur die Taktung als einziges
Bewertungskriterium für Tarife zu "promoten", da diese allein nicht
den Tatsachen gerecht und der Konsument womöglich dadurch in seiner
Entscheidung falsch beeinflusst würde.

Zugleich betonte der VAT-Präsident: "Wir haben am österreichischen
Mobilfunkmarkt einen funktionierenden Wettbewerb zum Vorteil der
Konsumenten. So belegt die überaus hohe Mobilfunkpenetration in
unserem Land, dass unsere bisherigen Tarifmodelle den
Kundenbedürfnissen entsprechen. Und auch im internationalen Vergleich
zählen die österreichischen Tarife zu den günstigsten
Mobilfunkgebühren in der EU".

Der Konsument wählt: Tarife sind auf Telefonierverhalten abgestimmt

Neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern benutzen derzeit
mindestens ein Mobiltelefon. So flächendeckend die Nutzung so
vielfältig ist auch ihr Telefonieverhalten. "Ein Telefontarif besteht
daher aus verschiedenen Komponenten. Neben dem Zeitintervall für die
Abrechnung wird der zu bezahlende Betrag auch von der Höhe der Grund-
und der Minutengebühr sowie Vergünstigungen (z.B. Friends-Tarife) und
weiterer Tarifbestimmungen (z.B. Mindestumsatz) bestimmt. Durch diese
Splittung ist es möglich, Produkte anzubieten, die den
Kundenbedürfnissen gerecht werden. Vieltelefonierer haben andere
Anforderungen als Wenigtelefonierer. Unser Ziel ist es also, durch
eine unterschiedliche Tarifgestaltung dem Konsumenten entsprechende
Wahlmöglichkeiten zu bieten, für welches Gebührenmodell er sich
entscheidet. Schließlich kennt jeder sein eigenes Telefonierverhalten
am besten", bekräftigt Kaspar den Vorteil verschiedener Tarifmodelle.

Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT)

Der VAT ist die Interessenvertretung der aufgrund der
Liberalisierung in der Telekommunikation tätig gewordenen Betreiber
und hat seit seiner Gründung im Jahr 1997 maßgeblich zur Schaffung
fairer und wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen beigetragen. Zu
seinen Mitgliedern zählen Unternehmen aus dem Festnetz- und
Mobilbereich, die neben den klassischen Telekommunikationsleistungen
wie Sprachdienste für Endkunden und dem Errichten von
Kommunikations-Infrastruktur auch Datendienste und Datenanbindungen
anbieten. Die dem Verband angehörenden Unternehmen erzielen pro Jahr
insgesamt ca. 2,4 Milliarden Euro Umsatz. Von den neuen Betreibern
wurden in den letzten Jahren rund 5 Milliarden Euro investiert.

Rückfragehinweis:

Dr. Achim Kaspar (eTel Austria AG), Präsident des VAT 
   Pressestelle eTel Austria AG, Frau Pia Pausch, 
   Mobil: +43 699 105 10008, E-Mail: [email protected] 
   
   Mag. Jan Engelberger, Geschäftsführer des VAT
   Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien
   Tel.: +43 1 588 39-37
   E-Mail: [email protected] ; Web: http://www.vat.at

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