Hofer: Bartenstein für OMV-Verbund-Fusion nach Nationalratswahl

"Landeshauptleute sollen Bartenstein in die Schranken weisen."

Wien (fpd) - In einem Interview mit der Tageszeitung 'Kurier' fordert ÖVP-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein heute, dass die Frage der Fusion von Verbund und OMV in den Regierungsverhandlungen nach der Nationalratswahl am 1. Oktober behandelt wird. Die geplante Elefantenhochzeit der beiden Konzerne war im vergangenen Mai unter anderem am masiven Widerstand der Landeshauptleute gescheitert.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Bartenstein unterstreicht einmal mehr den volksparteilichen Stil des Drüberfahrens. Es scheint im völlig egal zu sein, dass sich auch seine ÖVP-Landeshaupleute vehement gegen die OMV-Verbund-Fusion ausgesprochen und diese mit ihren Kollegen dann auch verhindert haben. Ich fordere die ÖVP-Landeshauptmänner auf, Bartenstein unverzüglich in die Schranken zu weisen."

Die FPÖ stand der Fusion von Anfang an ablehnend gegenüber. FP-Vizechef Hofer warnte in diesem Zusammenhang stets vor einer Monopolisierung am Energiemarkt zu Lasten der Verbracher und vor dem Verlust der Stellung des Verbuns als Produzent erneuerbarer Energie.

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