- 18.07.2006, 12:21:39
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Kickl: Grasser und der Fluch der Karibik
Politisches Sittenbild der ÖVP/BZÖ-Regierung ist verheerend
Wien (OTS) - "Es ist ein bezeichnendes Sittenbild der amtierenden
Regierung, wenn der Chef der Finanzmarktaufsicht private
Yacht-Ausflüge mit österreichischen Top-Bankern im Mittelmeer
unternimmt", so FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Kickl bezeichnete
die private Kreuzfahrt mit dem Bankier Julius Meinl und dem
Investmentbanker Wolfgang Flöttl jun., dem Drahtzieher der
Karibik-Geschäfte der BAWAG, im Sommer 2005 als politische
Instinktlosigkeit erster Güte. Der Kristallprinz Grasser habe damit
nur einmal mehr bewiesen, daß er Privatleben und Beruf überhaupt
nicht auseinanderhalten könne. Dem Finanzminister fehle eigentlich
jedes Gespür dafür, was ein Politiker in seiner Position eigentlich
dürfe und was nicht. "Der eigentliche Skandal ist ja auch, daß
Schüssel diesem Mann überhaupt noch die Stange hält", so Kickl
weiter. Bei Grasser selbst sei ohnehin Hopfen und Malz verloren.
Dieser halte sich anscheinend für unverwundbar und wische seine
Ausflüchte in den Medien einfach mit einer generösen Geste beiseite.
Gegen seine derzeitigen Darbietungen sei die Homepage-Affäre ja
geradezu ein Lausbubenstreich gewesen, erklärte Kickl.
Die ÖVP solle angesichts des BAWAG-Skandals lieber nicht mit Fingern
auf die SPÖ zeigen. Schließlich zeige sich vielmehr, daß die
Volkspartei wie zu großkoalitionären Zeiten wieder einmal zusammen
mit den roten Abkassierern im gleichen Boot sitze. Grasser solle doch
endlich einmal erklären, warum er auf den katastrophalen
BAWAG-Prüfbericht der Notenbank im Jahr 2001 überhaupt nicht reagiert
habe. In diesem Zusammenhang sei grob fahrlässig noch das mindeste,
was man dem Finanzminister vorwerfen könne. "Die ganze Sache stinkt
auf jeden Fall zum Himmel", so der FPÖ-Generalsekretär. Fast
bemitleidenswert seien in diesem Zusammenhang auch die
Verteidigungsversuche seines Spezi Peter Westenthaler. "Er soll
lieber seine Energien für die Arbeitssuche nach dem politischen
Absturz des BZÖ sparen", betonte Herbert Kickl.
Mit Grasser selbst sei nach dieser weiteren bizarren Vorstellung
jedenfalls kein Staat mehr zu machen. Ihm empfehle er, so Kickl, sich
bei der nächsten Fortsetzung des Blockbusters "Fluch der Karibik" um
eine Rolle zu bewerben.
Rückfragehinweis:
FPÖ - Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-4401629
E-Mail: [email protected]
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