Naturjuwel erhält Otto Anton Eder Steg

Stürgkh-Preis unterstützt Projekt des Naturschutzvereins BIOSA

Wien (OTS) - Als der ORF-Pionier Otto Anton Eder vor zwei Jahren starb, verlor die deutschsprachige Fernsehlandschaft einen ihrer profiliertesten Regisseure. Mit seinem Namen sind österreichische Fernsehklassiker wie "Wünsch dir was" oder "Cafe Central" ebenso verbunden wie "Zeit im Bild", "Willkommen Österreich" und "Licht ins Dunkel". Für sein Lebenswerk und besonderes Engagement wurde ihm vergangenes Jahr posthum der Barthold Stürgkh-Preis von den Land&Forst Betrieben Österreich verliehen. Seine Frau, ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, stiftete den Preis für ein Projekt der Naturschutzorganisation BIOSA. Gestern wurde der "Otto Anton Eder Steg" beim Sachsenbrunner Teich in Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich feierlich eröffnet.

Das idyllische Gewässer ist umgeben von einem herrlichen Wald und liegt im Forstbetrieb des Erzbistums Wien. Es ist ein beliebtes Ausflugziel und wird oft besucht. Um dieses Naturjuwel in Zukunft von einem besonderen Platz betrachten zu können, wurde von der Naturschutzorganisation BIOSA der "Otto Anton Eder Steg" mit einer Erinnerungstafel errichtet. Möglich war dies dank der großzügigen Unterstützung von ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner. "Ich hoffe, dass viele Menschen diesen Ort besuchen und einen bleibenden Eindruck von den Naturschönheiten mit nachhause nehmen", betonte BIOSA-Präsidentin Patricia Hohenberg bei der Eröffnung.

Mit dem Stürgkh-Preis werden seit 1979 Journalisten und Persönlichkeiten gewürdigt, die sich besondere Verdienste um die Land- und Forstwirtschaft erworben haben. Gestiftet wird diese Auszeichnung im Gedenken an Barthold Stürgkh - dem zweiten Präsidenten in der Geschichte der Land&Forst Betriebe Österreich.

"Otto Anton Eder hat sich in seiner Arbeit als Regisseur von ORF-Sendungen immer wieder den Fragen des ländlichen Raumes gewidmet", betonte Stefan Schenker, Ehrenpräsident der Land&Forst Betriebe Österreich, in seiner Laudatio. "Eine objektive, einprägsame sowie überregionale Berichterstattung zu den Themen der Land- und Forstwirtschaft zeichnete seine Programme aus."

"Ich freue mich sehr, dass dieser wunderbare Platz mit diesem schönen See Otto Anton Eder gewidmet ist", sagte ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner. "Die Besucher dieses Ortes werden spüren, wie stark er mit der Natur sowie der Land- und Forstwirtschaft verbunden war."

Mit viel Einfühlungsvermögen und großem persönlichem Engagement widmete sich Otto Anton Eder bis knapp vor seinem Tod dem Filmwerk "Ein Leben mit Holz". Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen jene Menschen, deren Existenz unmittelbar mit dem Rohstoff Holz in Verbindung steht - Forstwirte, Waldbauern, Tischler, Architekten, Fassbinder und Instrumentenbauer. Darin wird dem Zuseher in anschaulicher und verständlicher Weise die große Vielfalt und Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffes vermittelt. Lebensnahe Bilder, einfühlsame Texte und fachliche Kompetenz prägen auch diese letzte Arbeit von Eder. "Mit seinem Lebenswerk hat Otto Anton Eder die vielfältige Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft vielen Menschen näher gebracht", so Schenker. "Er hat damit in der medialen Berichterstattung über unser Leben mit Wald und Holz neue Maßstäbe gesetzt."

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