• 14.07.2006, 10:51:03
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Naturjuwel erhält Otto Anton Eder Steg

Stürgkh-Preis unterstützt Projekt des Naturschutzvereins BIOSA

Wien (OTS) - Als der ORF-Pionier Otto Anton Eder vor zwei Jahren
starb, verlor die deutschsprachige Fernsehlandschaft einen ihrer
profiliertesten Regisseure. Mit seinem Namen sind österreichische
Fernsehklassiker wie "Wünsch dir was" oder "Cafe Central" ebenso
verbunden wie "Zeit im Bild", "Willkommen Österreich" und "Licht ins
Dunkel". Für sein Lebenswerk und besonderes Engagement wurde ihm
vergangenes Jahr posthum der Barthold Stürgkh-Preis von den
Land&Forst Betrieben Österreich verliehen. Seine Frau,
ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, stiftete den Preis für ein
Projekt der Naturschutzorganisation BIOSA. Gestern wurde der "Otto
Anton Eder Steg" beim Sachsenbrunner Teich in Kirchberg am Wechsel in
Niederösterreich feierlich eröffnet.

Das idyllische Gewässer ist umgeben von einem herrlichen Wald und
liegt im Forstbetrieb des Erzbistums Wien. Es ist ein beliebtes
Ausflugziel und wird oft besucht. Um dieses Naturjuwel in Zukunft von
einem besonderen Platz betrachten zu können, wurde von der
Naturschutzorganisation BIOSA der "Otto Anton Eder Steg" mit einer
Erinnerungstafel errichtet. Möglich war dies dank der großzügigen
Unterstützung von ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner. "Ich
hoffe, dass viele Menschen diesen Ort besuchen und einen bleibenden
Eindruck von den Naturschönheiten mit nachhause nehmen", betonte
BIOSA-Präsidentin Patricia Hohenberg bei der Eröffnung.

Mit dem Stürgkh-Preis werden seit 1979 Journalisten und
Persönlichkeiten gewürdigt, die sich besondere Verdienste um die
Land- und Forstwirtschaft erworben haben. Gestiftet wird diese
Auszeichnung im Gedenken an Barthold Stürgkh - dem zweiten
Präsidenten in der Geschichte der Land&Forst Betriebe Österreich.

"Otto Anton Eder hat sich in seiner Arbeit als Regisseur von
ORF-Sendungen immer wieder den Fragen des ländlichen Raumes
gewidmet", betonte Stefan Schenker, Ehrenpräsident der Land&Forst
Betriebe Österreich, in seiner Laudatio. "Eine objektive, einprägsame
sowie überregionale Berichterstattung zu den Themen der Land- und
Forstwirtschaft zeichnete seine Programme aus."

"Ich freue mich sehr, dass dieser wunderbare Platz mit diesem
schönen See Otto Anton Eder gewidmet ist", sagte
ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner. "Die Besucher dieses Ortes
werden spüren, wie stark er mit der Natur sowie der Land- und
Forstwirtschaft verbunden war."

Mit viel Einfühlungsvermögen und großem persönlichem Engagement
widmete sich Otto Anton Eder bis knapp vor seinem Tod dem Filmwerk
"Ein Leben mit Holz". Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen jene
Menschen, deren Existenz unmittelbar mit dem Rohstoff Holz in
Verbindung steht - Forstwirte, Waldbauern, Tischler, Architekten,
Fassbinder und Instrumentenbauer. Darin wird dem Zuseher in
anschaulicher und verständlicher Weise die große Vielfalt und
Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffes vermittelt. Lebensnahe
Bilder, einfühlsame Texte und fachliche Kompetenz prägen auch diese
letzte Arbeit von Eder. "Mit seinem Lebenswerk hat Otto Anton Eder
die vielfältige Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft vielen
Menschen näher gebracht", so Schenker. "Er hat damit in der medialen
Berichterstattung über unser Leben mit Wald und Holz neue Maßstäbe
gesetzt."

Rückfragehinweis:
Land&Forst Betriebe Österreich
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation
Tel.: 01/533 02 27-17, e-mail: [email protected]

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