- 09.07.2006, 09:30:00
- /
- OTS0007 OTW0007
ÖVP muss jetzt zur Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen zustimmen
SPÖ-Landtagsabgeordneter Erich Pilsner: "Qualität muss im Bildungsbereich Vorrang haben"
Linz (OTS) - "Landeshauptmann Pühringer und
Landesschulratspräsident Enzenhofer müssen bei Gehrer und Schüssel
dafür eintreten, dass die Klassenschülerhöchstzahlen schon im
Schuljahr 2006/07 gesenkt werden - so wie es die SPÖ schon seit
Jahren fordert. So könnten im Herbst die derzeitigen LehrerInnen
wieder beschäftigt und die Bildungsqualität in den Schulen verbessert
werden", so Landtagsabgeordneter Erich Pilsner. Die sinkenden
Schülerzahlen müssen als Chance zur Verbesserung der Bildungsqualität
genützt werden - nicht für Einsparungen im Bildungsbereich. Die
Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen darf nicht an den
Finanzausgleich abgeschoben werden. Entscheidend ist im
Bildungssystem nicht nur, dass die Kasse stimmt, sondern vor allem,
dass die Qualität gesichert wird", betont Pilsner.
"Immer weniger Schüler bedeutet laut Finanzausgleichs-Regelung immer
weniger Lehrer. Damit wird die Chance zur Verbesserung der
Bildungsqualität bei gleich bleibenden Kosten versäumt. Das muss auch
die ÖVP erkennen", betont der Landtagsabgeordnete. Die Senkung der
Klassenschülerhöchstzahl - so Pilsner - hat zwei große Vorteile.
Erstens würde die Unterrichtsqualität deutlich gesteigert werden,
weil die LehrerInnen viel stärker auf individuelle Bedürfnisse der
SchülerInnen eingehen könnten. Zweitens könnte man verhindern, dass
zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer im Herbst plötzlich auf der Straße
stehen. "Auch die integrative Betreuung von Kindern mit
Beeinträchtigungen sowie Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache ist
nur durch verstärkten Personaleinsatz und die Bildung von kleinen
Unterrichtsgruppen möglich", erklärt Pilsner.
"Im Bildungsbereich darf nicht mehr zugewartet werden - die ÖVP muss
jetzt zur Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen zustimmen. Außerdem
darf auch die Verantwortung für den Bildungssektor nicht auf die
Finanzausgleichsgremien verlagert werden", so Pilsner. Eine
Stagnation oder Verschlechterung könne gerade im Bildungsbereich
nicht hingenommen werden. "Bildung ist eine der wichtigsten
Investitionen in die Zukunft der österreichischen Bevölkerung - und
auch in Zeiten knapper Kassen muss Bildung Priorität haben", so
Pilsner abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Ortner
Tel.: (o732) 7720-11313
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS4






