Brillen in Österreich sogar billiger als in Deutschland

- Brillen wurden 2005 sogar um zwei Prozent billiger - Aussagen von Essilor nicht korrekt

Wien (OTS) - "Die Aussage, dass Brillenträger im europäischen Vergleich beim Brillenkauf in Österreich tiefer in die Tasche greifen müssen, ist falsch. Fakt ist, dass in Österreich 2005 für die Anschaffung einer neuen Brille im Durchschnitt 228 Euro inklusive 20 Prozent Mehrwertsteuer bezahlt wurden und nicht - wie in der Pressekonferenz von Essilor am 5. Juli 2006 kommuniziert - 290 Euro", so Komm.-Rat Gerhard Gschweidl, Bundes-innungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker. Gegenüber 2004 heißt das, dass Brillen 2005 in Österreich sogar um zwei Prozent billiger wurden (2004: 233 Euro).

Die in der Pressekonferenz von Essilor getroffene Aussage, dass Brillenträger in Deutschland 15 Prozent weniger für eine neue Brille berappen müssen, relativiert sich somit. Außerdem ist in den angeführten österreichischen Preisen auch die Mehrwertsteuer von 20 Prozent enthalten. In Deutschland sind es hingegen "nur" 16 Prozent. "Ich verwehre mich dagegen, dass zwischen Fachoptikergeschäften und Optikerketten von Seiten der Lieferanten - wie zum Beispiel von Essilor - polarisiert wird. Entscheidend ist, dass der Kunde fachlich kompetent beraten wird und vom Optiker seines Vertrauens die richtige, für ihn passende Brille zu einem fairen Preis bekommt", so der Bundesinnungsmeister weiter.

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