Petzner: Historischer Kompromiss für Kärnten

Landeshauptmann Jörg Haider zieht Schlussstrich unter 30-jährigen Ortstafelstreit - Jetzt ist SPÖ am Zug

Klagenfurt (OTS) - Von einem historischen Kompromiss für Kärnten spricht Bündnisobmann-Stellvertreter Stefan Petzner im Zusammenhang mit der heute erzielten Lösung der Kärntner Ortstafelfrage. Die Beharrlichkeit und Standfestigkeit des Kärntner Landeshauptmannes habe sich allen Unkenrufen zum Trotz ausgezahlt. "Landeshauptmann Jörg Haider hat dem Willen der Kärntner Bevölkerung zur Durchsetzung verholfen. Das Karner Paket, das in der Ortstafel-Urabstimmung nur 9,3 Prozent Zustimmung erhalten hat, ist vom Tisch."

Haider habe seinen Kompromissvorschlag 15/10 durchsetzen können und damit eine Lösung zustande gebracht, die sowohl für die Mehrheitsbevölkerung als auch für die slowenische Minderheit zufrieden stellend ist. "Es ist Landeshauptmann Jörg Haider, der einen Schlussstrich unter den 30-jährigen Ortstafelstreit zieht und damit den sozialen Frieden in Kärnten wieder herstellt", so der stellvertretende BZÖ-Chef.

"Nun fehlt nur noch die SPÖ. Jetzt, nachdem sie sich seit Tagen in der Abwarteposition befindet, muss sie ihren notwendigen Beitrag für das Zustandekommen einer Verfassungsbestimmung leisten. Ich bin zuversichtlich, dass dies im Interesse Kärntens geschehen wird." Zu den Aussagen der Kärntner SPÖ-Vorsitzenden Schaunig-Kandut hält Petzner fest, dass es Landeshauptmann Jörg Haider ist, der diese historische Einigung im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner erzielt habe.

"Schaunig wollte gegen den Willen der Kärntner Bevölkerung das Karner-Paket auf diktatorische Weise durchsetzen. Nachdem sie gesehen hat, dass dies in Kärnten nicht möglich ist, hat sie sich schmollend in die Ecke gestellt." Jetzt habe Landeshauptmann Haider eine Lösung erzielt, in der von ursprünglich 18 vom Karner-Entwurf betroffenen Gemeinden zehn nicht mehr enthalten sind. "Das ist ein großer Erfolg für Südkärnten und vor allem für die betroffenen SPÖ-Bürgermeister, die sich von ihrer Vorsitzenden schon lange nicht mehr vertreten fühlen", so Petzner abschließend.

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