Landestankstellen: Kärntner Zwischenbilanz bestätigt steirische BZÖ-Forderung eindrucksvoll

18,5 Millionen Liter verbilligter Diesel bereits an Konsumenten ausgegeben - 7,8 Millionen Euro dem Kärntner Konsumenten erspart

Graz (OTS) - "Die heute vorgelegte Kärntner Zwischenbilanz über die Öffnung der Landestankstellen bestätigt unsere Forderung für die Steiermark eindrucksvoll. Um gegen den monopolitischen Preisdruck der Ölmultis ein Signal zu setzen, haben Kärntens Landeshauptmann Haider und Landesrat Dörfler bereits im Jahr 2004 acht Landestankstellen geöffnet. Bis zum heutigen Tag konnten 18,5 Millionen Liter Diesel an die Konsumenten verbilligt ausgegeben werden. Damit hat das Land Kärnten den Konsumenten die unglaubliche Summe von 7,8 Millionen Euro erspart. Mit diesem Druck auf die Ölmultis hat Kärnten den billigsten Dieselpreis aller Bundesländer erreicht. Die Kosten für die Umrüstung der Tankstellen waren minimal. Die Standorte weisen eine ausgeglichene Bilanz vor. Zudem werden Mitarbeiter im Rahmen eines Sozialprogrammes mit dem Kärntner AMS beschäftigt. Landeshauptmann Voves und Landesrätin Edlinger sollten sich daher nicht in einen politischen Kleinkrieg verzetteln sondern endlich die Steirerinnen und Steirer finanziell entlasten. Nicht endlos debattieren sondern Handeln ist gefragt", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz bei der Vorstellung der Kärntner Zahlen in Graz.

Der Betrieb der Landestankstellen werde sich auch in der Steiermark selbst finanzieren. Die dafür notwendigen technischen Investitionen müssten aufgrund des Alters der bisherigen Anlagen ohnehin getätigt werden. Das BZÖ rechne daher pro Landestankstelle mit einmaligen Mehrkosten von 3000 Euro. Als Tankwarte sollen nicht Landesbeamte eingesetzt werden, sondern Langzeitarbeitslose, die dadurch wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden und so bei Bewerbungen in der Privatwirtschaft Vorteile haben. Die Argumente von Landesrätin Edlinger, wonach die Wirtschaft darunter leide, seien samt und sonders falsch. Das Projekt würde kostendeckend und nicht gewinnorientiert laufen und der Einsatz von Langzeitarbeitslosen entlaste den Arbeitsmarkt. Die Landestankstellen bieten auch keine weiteren Serviceleistungen wie Cafe, Verkaufsstelle, Waschanlage und haben zudem eingeschränkte Öffnungszeiten, so Grosz.

"Wir sollten daher keine einzige Sekunde länger warten. Alle bisher vorgebrachten Argumente gegen eine Öffnung der Landestankstellen sind ins Leere gegangen. Die Kärntner Bilanz sollte daher Wegweiser für die künftige Konsumentenentlastung in der Steiermark sein. Im Landtag wurde ein entsprechender Antrag beschlossen. Die konkrete Umsetzung sollte in enger Abstimmung mit dem Land Kärnten erfolgen. Sämtlichen Klagen der wild gewordenen Treibstoffmultis wurde mit diesen Maßnahmen die rechtliche Grundlage entzogen. Ab jetzt muss es daher heißen: Grünes Licht für die Entlastung der steirischen Konsumenten", so Grosz abschließend.

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