• 29.06.2006, 09:52:50
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Landesrat Anton Steixners Machtspiele

Durch die bewusste Nicht-Alarmierung einer Rettungsorganisation werden in Tirol aktiv Menschenleben gefährdet.

Innsbruck (OTS) - Seit das Land Tirol mit der Übernahme der
Rettungsleitstelle (Integrierte Landesleitstelle - ILL) für die
Alarmierung der Hilfsorganisationen zuständig ist, wird die
Rettungsorganisation des Samariterbundes in Kirchbichl nicht mehr
über lebensgefährliche Notfälle informiert. Dadurch werden, wie die
Tiroler Nachrichtenillustrierte ECHO exklusiv in ihrer aktuellen
Ausgabe berichtet, Menschenleben massiv gefährdet. Laut ECHO nehmen
die zuständigen Beamten und der verantwortliche Politiker Anton
Steixner Tote dezidiert in Kauf, da die Rettungsleitstelle dazu
verpflichtet ist, jene Organisation über einen Notfall zu
benachrichtigen, die am schnellsten am Einsatzort eintreffen und
helfen kann.

Im Fall einer Kirchbichlerin, die Anfang des Jahres an den Folgen
eines Kreislaufstillstandes gestorben war, waren die verantwortlichen
Beamten bereits wegen vorsätzlicher, unterlassener Hilfeleistung
angezeigt worden. Die Leitstelle hatte den 144-Notruf nicht an die
Sanitäter des Samariterbundes weitergeleitet, die 30 Sekunden
benötigt hätten, um bei der Frau zu sein.

Hintergrund der dramatischen Situation ist, laut ECHO, das
politische Ziel, das Rettungs-Monopol des Roten Kreuzes zu schützen.

Rückfragehinweis:
Echo Zeitschriften und Verlags GmbH
CR Armin Muigg
Tel.: 0512/34 21 70

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