Landesrat Anton Steixners Machtspiele

Durch die bewusste Nicht-Alarmierung einer Rettungsorganisation werden in Tirol aktiv Menschenleben gefährdet.

Innsbruck (OTS) - Seit das Land Tirol mit der Übernahme der Rettungsleitstelle (Integrierte Landesleitstelle - ILL) für die Alarmierung der Hilfsorganisationen zuständig ist, wird die Rettungsorganisation des Samariterbundes in Kirchbichl nicht mehr über lebensgefährliche Notfälle informiert. Dadurch werden, wie die Tiroler Nachrichtenillustrierte ECHO exklusiv in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, Menschenleben massiv gefährdet. Laut ECHO nehmen die zuständigen Beamten und der verantwortliche Politiker Anton Steixner Tote dezidiert in Kauf, da die Rettungsleitstelle dazu verpflichtet ist, jene Organisation über einen Notfall zu benachrichtigen, die am schnellsten am Einsatzort eintreffen und helfen kann.

Im Fall einer Kirchbichlerin, die Anfang des Jahres an den Folgen eines Kreislaufstillstandes gestorben war, waren die verantwortlichen Beamten bereits wegen vorsätzlicher, unterlassener Hilfeleistung angezeigt worden. Die Leitstelle hatte den 144-Notruf nicht an die Sanitäter des Samariterbundes weitergeleitet, die 30 Sekunden benötigt hätten, um bei der Frau zu sein.

Hintergrund der dramatischen Situation ist, laut ECHO, das politische Ziel, das Rettungs-Monopol des Roten Kreuzes zu schützen.

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