EINLADUNG zur PRESSEKONFERENZ: Übergewicht als gesundheitspolitische Zeitbombe - Experten für Abbau von Therapiehürden am 30.6.2006, 10.00 Uhr

Wien (OTS) - EINLADUNG zur PRESSEKONFERENZ

Übergewicht als gesundheitspolitische Zeitbombe

Experten für Abbau von Therapiehürden

Freitag, 30. Juni 2006, 10:00 Uhr

Cafe Landtmann, Löwel Zimmer (Dr. Karl Lueger-Ring 4, 1010 Wien)

Ihre Gesprächspartner:

Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber, Vorstand der 3. Medizinischen

Abteilung mit Kardiologie, Wilhelminenspital Wien: Übergewicht und

Adipositas aus der Perspektive des Herz-Spezialisten

Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, Leiter des Institut für Sozialmedizin

der Medizinische Universität Wien: Übergewicht und Adipositas aus

sozialmedizinischer Sicht

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Klinische Abteilung für

Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Wien:

Adipositas als metabolische Zeitbombe - ein besserer Zugang zur

medikamentösen Unterstützung beim Abnehmen könnte Abhilfe schaffen

  • Übergewicht und Adipositas nehmen in den Industrieländern epidemische Ausmaße an: Knapp 40 Prozent der Österreicher sind übergewichtig, rund zehn Prozent adipös - mit den bekannten Risiken für Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und bestimmte Krebserkrankungen. Die direkten und indirekten Gesundheitskosten in Verbindung mit Übergewicht und Adipositas sind enorm.
  • Führende Experten plädieren jetzt dafür, dass Übergewicht und Adipositas in unserem Gesundheitssystem jenen Stellenwert erhalten, der Ihnen aus medizinischer Sicht zukommt: Schließlich hat die WHO Übergewicht als chronische Krankheit definiert. Untersuchungen zufolge bringt eine Gewichtsreduktion von fünf bis zehn Prozent z.B. eine 37-prozentige Verminderung der Krebshäufigkeit, eine 44-prozentige Reduktion des Diabetesrisikos, und eine 9-prozentige Risikoreduktion für kardiovaskuläre Erkrankungen.
  • Übergewichtige, die ihren Lebensstil ändern wollen und von einer medikamentösen Unterstützung beim Abnehmen profitieren könnten, sollten einen einfacheren und billigeren Zugang zu solchen Produkten erhalten.Übergewicht betrifft sozial Schwächere überproportional oft - für sie können finanzielle Hürden in der Behandlung besonders dramatisch sein.
  • Übergewicht ist kein Lifestyle-Problem, sondern behandlungsbedürftig. In einigen Ländern, etwa in Großbritannien oder der Schweiz, wird daher die medikamentöse Adipositastherapie von der öffentlichen Hand finanziert.
  • In Österreich reagiert die Gesundheitspolitik darauf noch nicht -der Abbau von Hürden zur medikamentösen Adipositas-Therapie bleibt hierzulande Feld privater Initiativen. Für eines der Medikamente, die das Abnehmen unter medizinischer Aufsicht, verbunden mit einer Anleitung zur Lebensstiländerung unterstützen, startet ein Unternehmen jetzt mit einer beispielhaften Initiative und reduziert den Preis um mehr als die Hälfte.

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