Telekom Austria startet Jobinitiative: 102 neue Lehrlinge werden zu KommunikationstechnikerInnen ausgebildet

Wien (OTS) - September 2006 dreieinhalbjährige Lehre - 700
Bewerber - Abschluss der Berufsreifeprüfung in Ausbildung integriert - rund ein Drittel der neuen Lehrlinge sind Mädchen - Lehrlinge aus allen Bundesländern

Mit der Aufnahme von 102 neuen Lehrlingen startet Telekom Austria eine Jobinitiative für Österreich. "Junge Menschen auszubilden und IKT-Know-how zu schaffen, ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft -für uns als auch für den Wirtschaftsstandort Österreich. Angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit von 9,6 Prozent im April 2006 in Österreich ist es besonders wichtig, jungen Menschen Perspektiven zu geben. Dieser Verantwortung kommen wir mit den neuen Lehrstellen nach", betonte Rudolf Fischer, stellvertretender CEO Telekom Austria Gruppe und COO Wireline im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien, zu der auch die neuen Lehrlinge geladen waren.

700 Bewerbungen gingen in diesem Jahr bei Telekom Austria ein, 300 Mädchen und Burschen wurden zum Assessment Center eingeladen, 102 letztlich ausgewählt - mehr als doppelt so viele wie noch ein Jahr zuvor. Sie werden ab September 2006 die dreieinhalbjährige Lehre an den beiden Ausbildungsstandorten Wien und Graz beginnen. Die Ausbildung basiert auf einer fundierten modularen Basisausbildung und "Training on the job". Während der Ausbildung können die Lehrlinge parallel die Berufsreifeprüfung ablegen und haben damit dann die Option auf ein Hochschulstudium. Die Lerninhalte der Berufsschule werden in Graz in Form von Blockveranstaltungen in den Räumlichkeiten der Berufsausbildung vermittelt, in Wien findet ein Tagesunterricht in der Berufsschule statt.

Neues Ausbildungskonzept

"Die Anforderungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien werden immer anspruchsvoller - und wir wollen die Lehrlinge verstärkt nach ihrem Interesse und ihrer Kompetenz schulen. Aus diesem Grund haben wir im Zuge der Jobinitiative ein modulares Ausbildungskonzept entwickelt, das ein neues Berufsbild schafft", erläutert Hans-Peter Oehl, Leiter Human Resources bei Telekom Austria. So sollen die neuen Lehrlinge in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Basis-Ausbildung, deren thematische Spannbreite sich von Sprachkursen und Marketinggrundlagen über kaufmännische Unternehmensführung und Werkstoffkunde bis hin zur Elektronik und den Informations- und Kommunikationstechnologien erstreckt. Im Anschluss daran können sie sich spezialisieren - in die Schwerpunktrichtungen "Technik" oder "Vertrieb". Die Lehrabschlussprüfung IKT stellt dann das Ende der Ausbildung zur Kommunikationstechnikerin bzw. zum Kommunikationstechniker dar. Noch ist das Konzept nicht Realität, da der Gesetzgeber dies noch genehmigen muss. "Wir orientieren uns allerdings schon heute an diesem zukünftigen Konzept und lassen neue Inhalte bei der Ausbildung von Lehrlingen im jetzigen Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten einfließen", so Oehl weiter.

IKT-Know-how made in Austria

Wurden im Jahr 2002 noch 28 neue Lehrlinge eingestellt, ist die Zahl bis heute jedes Jahr kontinuierlich gestiegen - gegen den Trend, denn in Österreich ist die Anzahl der Lehrlinge in der Sparte "Information und Consulting" laut Wirtschaftszahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich von 2.819 Lehrlingen im Jahr 2002 auf 2.545 Lehrlinge im Jahr 2005 zurückgegangen. Seit dem Jahr 1940 hat Telekom Austria rund 5.000 Lehrlinge ausgebildet, ein großer Teil davon arbeitet heute in den unterschiedlichsten Bereichen bei Telekom Austria. So haben 30 Prozent aller Mitarbeiter bei Telekom Austria eine Lehre abgeschlossen, fast 15 Prozent davon sind in Führungspositionen tätig. "Nach der Ausbildung stehen den geprüften Lehrlingen alle Möglichkeiten offen. Unsere Devise: Wer bei Telekom Austria eine Lehre macht, hat danach eine sehr gute Basis für seine Berufslaufbahn", beschreibt Oehl. Durch den modularen Aufbau zielt die Ausbildung besonders darauf ab, Lernanforderungen im gesamten IKT-Bereich abzudecken, die beispielsweise KMU aus eigener Kraft nicht bieten können. Den Kern dazu bieten Kooperationen - mit Ausbildungseinrichtungen wie beispielsweise der HTL Donaustadt als auch mit anderen Unternehmen und Organisation wie dem Verbund Telekom, die Lehrlinge im IKT-Bereich ausbilden.

Mädchen in technischen Berufen auf dem Vormarsch

28 der neuen Lehrlinge sind Mädchen. Weibliche Lehrlinge gibt es bei Telekom Austria seit 1982, seit 2002 wird speziell auf einen höheren weiblichen Anteil geachtet - mit Erfolg: Für die vorbildliche Ausbildung von Mädchen hat Telekom Austria im Oktober 2003 den "Amazone Award", der von der Mädchenberatungsstelle "Sprungbrett" ins Leben gerufen wurde, verliehen bekommen. "Die Ausbildung bei Telekom Austria bereitet uns nicht nur aufs Berufsleben vor sondern macht auch Spaß", erklärt Elisabeth Kink, Marketing Retail Telekom Austria und ehemaliger Lehrling. Neben den fachlichen Kompetenzen steht Teambuilding im Vordergrund. So bietet Telekom Austria den neuen Lehrlingen beispielsweise eine gemeinsame Sportwoche an.

Von Vorarlberg bis Wien: Lehrlinge aus allen Bundesländern

Bei der Einstellung der neuen Lehrlinge wird darauf geachtet, dass Bewerber aus allen Bundesländern aufgenommen werden. "Wir legen viel Wert darauf, dass IKT-Know-how sich nicht nur in den Ballungszentren bündelt, sondern eine Ausbildung für ganz Österreich sichergestellt wird", erklärt Fischer abschließend.

Von den 102 neuen Lehrlingen kommen insgesamt einer aus Vorarlberg, zehn aus Tirol, zwei aus Salzburg, zwölf aus Oberösterreich, sechs aus Kärnten, drei aus dem Burgenland, 32 aus der Steiermark, 17 aus Niederösterreich und 19 aus Wien.

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