- 28.06.2006, 10:59:29
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SPÖ Wiener Neustadt hat aus BAWAG-Geschäften nichts gelernt
Krismer: "Geplantes Finanz-Termin-Geschäft ist fahrlässig"
St. Pölten (Grüne) - "Als fahrlässige Spekulation", so bezeichnet
die Grüne LAbg. Helga Krismer das geplante Derivatengeschäft der
Stadt Wiener Neustadt. Mit fiktiven 24 Millionen Euro möchte der
Wiener Neustädter Bürgermeister Bernhard Müller einen Alleingang im
Termin-Geschäft bei der Raiffeisen-Landesbank (RLB) NÖ-Wien wagen.
Das Argument für den Alleingang ist das Treffen schneller
Entscheidungen. So sahen das auch Verzetnitsch, Elsner und Co. "Das
ist fahrlässig vom Bürgermeister. Abgesehen davon ist das Anvertrauen
an eine Bank ohne weiteren Angeboten mehr als eine schiefe Optik!"
sieht LAbg. Krismer öffentliche Gelder a la BAWAG versenkt.
Wie bekannt ist Wiener Neustadt bundesweit die Nummer 1, wenn es
um die Verschuldung geht. Mit 4051 Euro pro Kopf-Verschuldung steht
der regierenden SPÖ das Wasser bis zum Hals. Die Bonität bei
Kreditunternehmen ist bei Wiener Neustadt nicht mehr gegeben.
Bürgermeister Bernhard Müller versucht sich in Karibik-Geschäften und
möchte sich das vom Gemeinderat absegnen lassen. Das Geschäft soll in
der heutigen Gemeinderatssitzung in Wiener Neustadt beschlossen
werden. "Damit liefert sich die Stadt politische einer Bank aus. Wozu
das führt wissen die Genossen in der Gewerkschaft", so Krismer
abschließend.
Rückfragehinweis:
Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - [email protected]
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