SPÖ Wiener Neustadt hat aus BAWAG-Geschäften nichts gelernt

Krismer: "Geplantes Finanz-Termin-Geschäft ist fahrlässig"

St. Pölten (Grüne) - "Als fahrlässige Spekulation", so bezeichnet die Grüne LAbg. Helga Krismer das geplante Derivatengeschäft der Stadt Wiener Neustadt. Mit fiktiven 24 Millionen Euro möchte der Wiener Neustädter Bürgermeister Bernhard Müller einen Alleingang im Termin-Geschäft bei der Raiffeisen-Landesbank (RLB) NÖ-Wien wagen. Das Argument für den Alleingang ist das Treffen schneller Entscheidungen. So sahen das auch Verzetnitsch, Elsner und Co. "Das ist fahrlässig vom Bürgermeister. Abgesehen davon ist das Anvertrauen an eine Bank ohne weiteren Angeboten mehr als eine schiefe Optik!" sieht LAbg. Krismer öffentliche Gelder a la BAWAG versenkt.

Wie bekannt ist Wiener Neustadt bundesweit die Nummer 1, wenn es um die Verschuldung geht. Mit 4051 Euro pro Kopf-Verschuldung steht der regierenden SPÖ das Wasser bis zum Hals. Die Bonität bei Kreditunternehmen ist bei Wiener Neustadt nicht mehr gegeben. Bürgermeister Bernhard Müller versucht sich in Karibik-Geschäften und möchte sich das vom Gemeinderat absegnen lassen. Das Geschäft soll in der heutigen Gemeinderatssitzung in Wiener Neustadt beschlossen werden. "Damit liefert sich die Stadt politische einer Bank aus. Wozu das führt wissen die Genossen in der Gewerkschaft", so Krismer abschließend.

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