- 27.06.2006, 11:13:22
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FP-Frank: Falle! - Gemeindewohnungen für Junge außer Reichweite
Stolpersteine müssen von Faymann beseitigt werden
Wien, 27-06-2006 (fpd) - Für viele junge Menschen in Wien gibt es
bei der Einreichung auf eine Gemeindewohnung ein böses Erwachen,
warnt FPÖ-Gemeinderätin Henriette Frank vor versteckten Fallstricken
bei den Kriterien von Wiener Wohnen. Zum Zeitpunkt der Einreichung
muss der Wohnungswerber nämlich zwei Jahre an der selben Adresse
hauptgemeldet sein.
Die seit 1.1.2004 gültige Verdoppelung des Meldezeitraumes wurde von
Wiener Wohnen weder begründet noch entsprechend publik gemacht. Vor
allem bei der sog. Jungwienervormerkung, deren Sinn die Unterstützung
von Menschen unter 30 sein soll, ist die neue Frist hinderlich.
Gerade junge Menschen jedoch, die sich in der Abnabelungsphase vom
Elternhaus etwa eine günstige Mietwohnung nehmen oder mit Freunden
bzw. Studienkollegen zusammenziehen, haben damit ihre Chance auf den
baldigen Bezug einer Gemeindewohnung rasch verwirkt und geraten
deshalb oft in finanzielle Notsituationen, warnt Frank.
Die FPÖ fordert daher die Herabsetzung dieser Frist auf ein Jahr an
der selben Adresse, um der Mobilität unserer Jugend in dieser
Lebensphase Rechnung zu tragen. Eine insgesamt zweijährige Meldung in
Wien soll aber weiterhin Vorraussetzung bleiben. Wir werden daher in
der nächsten Sitzung des Wiener Landtages einen entsprechenden Antrag
stellen, kündigt Frank abschließend an. (Schluss)am
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747
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