- 27.06.2006, 10:48:01
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Klima, Katastrophen - Kapitulation? Versicherungslösung braucht geeignete Rahmenbedingungen
Wien (OTS) - Schon immer waren die Menschen den Gewalten der Natur
ausgesetzt. Doch Naturkatastrophen nehmen zu und hinterlassen
verheerende Schäden. Für eine umfassende Versicherungslösung, die mit
möglichst großer Risikogemeinschaft eine ausreichende Deckung der
Schäden gewährleisten könnte, sind aber die richtigen
Rahmenbedingungen entscheidend.
Schon immer waren die Menschen den Gewalten der Natur ausgesetzt.
Doch in den letzen Jahren hat die Anzahl der Naturkatastrophen
weltweit für Aufregung gesorgt. Auch Österreich war zu mehreren
Anlässen Schauplatz gewaltiger Naturereignisse, die zum Teil
verheerende Schäden hinterließen. Die immer dichtere Besiedelung von
potentiell gefährdeten Gebieten und der steigende Wohlstand unserer
Gesellschaft tragen zu den horrenden Schadenzahlen bei.
So hinterließ etwa das Jahrhunderthochwasser 2002 rund 3
Milliarden Euro an gesamtwirtschaftlichen Schäden, über 400 Millionen
davon übernahmen die privaten Sachversicherer. Auch in den
vergangenen Jahren waren weit überdurchschnittliche Katastrophen zu
verzeichnen: Drei regionale Hochwässer des Jahres 2005 ließen
immerhin Schäden von über 110 Millionen Euro zurück.
Die öffentliche Hand hat bisher über den Katastrophenfonds zur
Schadenbewältigung beigetragen, dieser aus Steuergeldern dotierte
Fonds stößt aber mittlerweile stark an seine Grenzen. Die
Versicherungswirtschaft bietet Deckungslösungen an, die stark
gestiegene Höhe der Schäden aus einzelnen
Naturkatastrophenereignissen und das gehäufte Auftreten dieser,
können damit aber nicht mehr gelöst werden.
Es muss eine vernünftige und moderne Versicherungslösung für ganz
Österreich gefunden werden.
Die österreichische Versicherungswirtschaft ist jederzeit bereit
und in der Lage, umfassende Lösungsvorschläge für die
Versicherbarkeit von Naturkatastrophen - wie in anderen europäischen
Ländern auch - anzubieten. Effiziente Lösungen sind aber jedoch nur
über die Schaffung einer möglichst großen Risikogemeinschaft
erreichbar - die politischen Entscheidungsträger müssen dafür aber
Interesse und Bereitschaft signalisieren, den geeigneten rechtlichen
Rahmen einzurichten.
Rückfragehinweis:
VVO Versicherungsverband Österreich Mag. Daniela Viktoria Luger Tel.: 01/711 56/261 Fax: 01/711 56/280 mailto:[email protected] www.vvo.at
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