- 27.06.2006, 09:52:59
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SP-Strobel: Für Frauen lebt es sich in Wien am besten
Wien (SPW-K) - "Die Wiener SozialdemokratInnen haben sich das Ziel
gesetzt, dass Wien die frauenfreundlichste Stadt Europas wird, in
einer Gesellschaft, die Frauen und Männern gleiche Arbeits- und
Lebenschancen bietet. Wien ist jedenfalls auf bestem Weg dorthin.
Frauen verdienen eine Zukunft, die sie mitgestalten können und in der
sie Gewinnerinnen sind. Damit alle Frauen sagen können: In Wien lebt
es sich am besten", stellte gestern, Montag Abend, SPÖ-Gemeinderätin
Elfriede Strobel in ihrer Rede im Gemeinderat anlässlich des
Rechnungsabschlusses der Stadt für das Jahr 2005 fest.
Eingehend beschäftigte sich Strobel mit den Lebens- und
Berufsbedingungen für Frauen in Wien und erläuterte diese anhand der
Ergebnisse des im August des Vorjahres präsentierten
Situationsberichtes "Frauen in Wien". Strobel: "Das Ergebnis der
Untersuchung zeigt, dass in der Bundeshauptstadt die Frauen insgesamt
durch bessere Ausbildung auch höhere Einkommen haben und sich somit
Beruf und Familie besser vereinbaren lassen als anderswo in
Österreich. Dass Wien im Österreichvergleich besser abschneidet ist
das Ergebnis der konsequenten Frauenpolitik der Wiener SPÖ", hob die
Mandatarin hervor.
Wien weise bei einem Frauenanteil von 52,5 der Wiener Bevölkerung,
so Strobel weiter, eine Frauenerwerbsquote von rund 79 Prozent
gegenüber einer solchen von 64,2 Prozent in Gesamtösterreich auf.
Trotz aller Errungenschaften der letzten Jahre gebe es im Sinne von
Chancengleichheit noch jede Menge zu tun. So entscheiden sich z.B.
die Mädchen in der Berufswahl noch ausgeprägt stark für so genannte
"geschlechtsspezifische Berufe". Bestehende Berufsorientierungsmuster
sollten durchbrochen werden, so u.a. mit dem "Töchtertag", der heuer
von einem Rekordinteresse gekennzeichnet gewesen wäre. Strobel: "Bei
dieser Veranstaltung können neue und untypische Berufs- und
Ausbildungswege, eventuell im technischen oder
naturwissenschaftlichen Bereich, kennen gelernt werden. Die starke
Steigerung bei der Zahl der am Töchtertag teilnehmenden Unternehmen
zeigt, dass die Wirtschaft offensichtlich erkannt hat, welches
Potential für die Zukunft in den Mädchen steckt".
Nicht zuletzt wies Strobel auf das dichte Netz an
Kinderbetreuungseinrichtungen in Wien hin, das mit ein weiterer Grund
für die hohe Frauenerwerbstätigkeit sei. Vielfältige Möglichkeiten
zur Aus- und Weiterbildung seien für Frauen in Wien
selbstverständlich. Der Bundesregierung warf sie vor, das
hinsichtlich der beruflichen Entwicklung von Frauen problematische
Kindergeld zu forcieren, statt mehr Kinderbetreuungseinrichtungen
oder die Ganztagsschule zu forcieren. Sie informierte, dass es große
Wissenslücken für viele Frauen im Zusammenhang mit dem
Kinderbetreuungsgeld gäbe. So sei zum Beispiel Erhebungen zufolge
festgestellt worden, dass nur rund einem Viertel der
KindergeldbezieherInnen etwa der Verfall des Kündigungsschutzes bei
voller Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes bekannt wäre.
Abschließend beschäftige sich Strobel ausführlicher mit den von der
Geschäftsgruppe verwirklichten Maßnahmen für Frauen, wobei sie das
Antistalkinggesetz, das Wiener Mädchentelefon, den Frauennotruf rund
um die Uhr, die Einrichtung der Wiener Frauenhäuser, den
geschlechtssensibel gestalteten Mädchenpark sowie die zahlreichen
Informationsveranstaltungen hervorhob. Hinweise auf den
Aufgabenbereich Konsumentenschutz der Geschäftsgruppe, so u.a. auf
die Entwicklung der Wiener Märkte, rundeten die Ausführungen Strobels
ab. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:[email protected]
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