• 26.06.2006, 10:53:53
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Wiener Stadtwerke 2005: Umsatzsteigerung und Ergebnisverbesserung

Umsatzeffizienz durch gestiegene Umsatzerlöse und rückläufige Mitarbeiter-Entwicklung

Wien (OTS) - Begründet durch ein verbessertes Finanzergebnis,
können die Wiener Stadtwerke mit ihren Tochtergesellschaften Wien
Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG für das Geschäftsjahr
2005 beinahe auf eine Verdoppelung des Konzernjahresüberschusses von
37,2 Mio. Euro gegenüber 19 Mio. Euro im Vorjahr verweisen. Damit
wurde das beste Ergebnis seit der Ausgliederung 1999 erwirtschaftet,
gaben Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Felix Joklik und seine
Vorstandskollegen Michael Obentraut, Gabriele Payr und Finanzvorstand
Martin Krajcsir bekannt.

Der Konzernumsatz stieg um rund 100 Mio. Euro auf 2.184 Mio. Euro.
Anteilsmäßig tragen dazu die operativen Konzern-Geschäftsfelder
Energie mit der Erzeugung, Verteilung und Vertrieb von Strom, Gas und
Fernwärme mit

75 Prozent, der öffentliche Personennahverkehr mit den Wiener Linien
und den Wiener Lokalbahnen mit 18 Prozent und der Bestattungsbereich
mit 1 Prozent bei. Sechs Prozent des Umsatzes kommen aus den
Bereichen Telekommunikation, Facility Management, Müll- und
Sonderabfallverwertung. Das EGT stieg gegenüber dem Vorjahr um 41,7
Prozent und beträgt 28,5 Mio. Euro. Der Konzernbilanz-gewinn beläuft
sich auf 28,6 Mio. Euro, nach 15 Mio. Euro im Vorjahr.

Konstanter Personalaufwand

Die 14.392 Mitarbeiter, das sind um 1,4 Prozent weniger als 2004,
erfordern einen Personalaufwand von 888,8 Mio. Euro bzw. um 5 Prozent
mehr als 2004. Der Anstieg ist auf Bezugserhöhungen sowie -
überwiegend - auf die Umstellung der Personalrückstellungsberechnung
infolge der Änderung des anzuwendenden Fachgutachtens der Kammer der
Wirtschaftstreuhänder zurückzuführen. Die Relation des
Personalaufwands zum Konzernumsatz blieb mit 40,7 Prozent auf dem
Niveau des Vorjahres mit 40,6 Prozent.

Rekordwert bei Investitionen

Das Investitionsverhalten der Wiener Stadtwerke ist von
infrastrukturell-unter-nehmerischem Weitblick geprägt und dient der
qualitativen Verbesserung und Absicherung der Energie- und
Verkehrsnetze. In Summe belief sich das Investitionsvolumen 2005 auf
907,8 Mio. Euro, das sind um 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach
2004 wurde somit auch 2005 ein Rekordwert in der
Unternehmensgeschichte erreicht. Bei den Wiener Linien lag der
Schwerpunkt in der Fortsetzung des Ausbaus der U-Bahn-Linien U1 und
U2 sowie in der Anschaffung von weiteren Niederflurstraßenbahnen und
-autobussen. Bei Wien Energie entfiel der Großteil auf die Erneuerung
der Strom- und Gasnetze. Die größten Auftragnehmer der
WSTW-Investitionstätigkeiten sind die Bauwirtschaft (Hoch-, Tief-,
Straßen- und Tunnelbau), die Elektro- und Fahrzeugindustrie, aber
auch die Stahlindustrie, Holzverarbeitungs- und Kunststoffindustrie.

Wien Energie verbessert Umsatz- und Ertragslage weiter

Der Energiebereich bildet mit 1.790 Mio. Euro (2004: 1.709 Mio. Euro)
die wichtigste Umsatzkomponente. Trotz des Rückgangs der Netzerlöse
aufgrund der von der Regulierungsbehörde verordneten
Netzpreissenkungen konnte 2005 durch höhere Strom- und Wärmeerlöse
eine Umsatzsteigerung von 4,7 Prozent erzielt werden. Das EGT
verbesserte sich um 8,3 Prozent auf 106,9 Mio. Euro. Die
Netzdurchleitung lag im Energie-Geschäftsjahr (1. Oktober bis 30.
September) mit insgesamt 40,9 TWh (Terawattstunden) um rund 3,9
Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Anstieg ist vor
allem auf höhere Erdgasmengen für die Stromproduktion zurückzuführen.
Die überdurchschnittlich hohe Stromproduktion führte zu einer
produzierten Energiemenge von 11,8 TWh, das sind um 3,9 Prozent mehr
als der Vorjahreswert. Die leicht rückläufige Entwicklung im
Absatzbereich ist primär auf die wärmere Witterung im Geschäftsjahr
2004/2005 zurückzuführen, die Durchschnittstemperatur lag um 2,4
Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Ende 2005 verfügte
Wien Energie über 22.188 km Stromleitungen, 3.450 km Gasleitungen und
1.023 km Fernwärmeleitungen.

Wiener Linien mit neuem Höchstwert

Der Verkehrsbereich profitierte von der positiven
Tourismusentwicklung und dem geänderten Verkehrsverhalten und
erzielte 2005 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg von 2,6
Prozent auf 354,0 Mio. Euro. Mit 747 Millionen Fahrgästen wurden um
11,5 Millionen Kunden mehr transportiert als 2004. Die Anzahl der
Jahreskartenbesitzer erreichte einen Spitzenwert von 313.000.
Umgelegt auf die Gesamtbevölkerungszahl von Wien bedeutet dies, dass
etwa jeder vierte erwachsene Wiener eine Jahresnetzkarte verwendet.
Für den ÖPNV wird ein Marktanteil von 34 Prozent ausgewiesen - ein
auch im internationalen Vergleich beachtlicher Wert, der seit 1993 um
5 Prozentpunkte gesteigert werden konnte.

Die Wagennutzkilometer - die im Linienverkehr zurückgelegten
Kilometer - erreichten 2005 in Summe einen Wert von rund 127,1 Mio.
wovon etwa 77 Prozent auf den Schienenbetrieb und die restlichen 23
Prozent auf den Autobusbetrieb entfallen. Bei den Platzkilometern -
sie errechnen sich aus den Wagennutz-kilometern mal der
durchschnittlichen Platzanzahl der eingesetzten Fahrzeuge - von 15
Mrd. entfallen 56 Prozent auf die Leistungen der U-Bahn-Linien.

Bestattung Wien verteidigt Marktanteil

Der Bestattungsbereich weist trotz rückläufiger Bestattungsleistungen
im Vorjahresvergleich mit 30,7 Mio. Euro eine Umsatzsteigerung von 7
Prozent aus. 2005 wurden insgesamt 19.355 Bestattungsleistungen
erbracht, gegenüber 2004 ein Rückgang von 1,2 Prozent, womit diese
Entwicklung proportional zur Sterblichkeitsrate verlief.

BMG forciert Immobilienprojekt TownTown

Als Zwischenholding fokussierte die Wiener Stadtwerke
Beteiligungsmanagement-gesellschaft BMG 2005 auf die
Beteiligungsverwaltung und das Beteiligungs-controlling. Mit dem
Immobilienprojekt TownTown, das in Kooperation mit der Soravia-Gruppe
und der Schweizer Swiss Town Consult betrieben wird, wird eines der
größten Public-Privat-Partnership-Vorhaben Österreichs realisiert.
Ein neuer BMG-Schwerpunkt wird mit dem Projekt Nachhaltigkeit
gesetzt, mit dem sich die Wiener Stadtwerke als zukunftsorientierter
Multi-Utility-Konzern mit sozialer Verantwortung präsentieren.

Pressetext zum Downloaden unter www.vipress.at

Fotos von den Wiener Stadtwerke-Vorständen zum Downloaden unter
www.vipress.at

Geschäftsbericht als pdf auf www.wienerstadtwerke.at

Rückfragehinweis:

Wiener Stadtwerke Holding AG
   Dr. Ingrid Vogl / Konzernkommunikation
   Tel.    (01) 53123-73953
   Fax    (01) 53123-73998
   e-mail: [email protected]
   www.wienerstadtwerke.at
   Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at

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