- 22.06.2006, 12:01:52
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EU-Förderung für Bahnausbau Salzburg - Freilassing fix
Haslauer: 40 Millionen Euro von der EU für Zeitraum 2006 bis 2013 vorgesehen / Auch Ausbau auf bayerischer Seite gesichert
Salzburg (OTS) - Im EU-Haushalt 2006 sind bereits vier Millionen
Euro für das Bahnausbauprojekt Salzburg - Freilassing vorgesehen. Für
die Kalenderjahre 2007 bis 2013 wird die EU 20 Prozent der
Gesamtbaukosten auf österreichischer Seite - das sind 36 Millionen
Euro - übernehmen. "Damit ist ein Schlüsselabschnitt sowohl im
Nahverkehr als auch für das Europa von Ost nach West verbindende
Bahnausbauprojekt, die Magistrale, finanziell abgesichert", konnte
Verkehrsreferent LHStv. Dr. Wilfried Haslauer nach seinem Besuch
gestern, Mittwoch, 21. Juni, bei führenden Vertretern der
EU-Kommission berichten. Lob gab es von den Kommissionsbeamten für
die prompte Einreichung der österreichischen Behörden und der ÖBB,
während die Antragstellung bei anderen Abschnitten der Magistrale in
Deutschland und Frankreich weniger gut verläuft.
Bewegung ist nun auch in den Ausbau des Abschnitts München -
Mühldorf - Freilassing gekommen. Hier hat Deutschland bis 2015 320
Millionen Euro vorgesehen, wovon 85 Millionen Euro in den Ausbau
Mühldorf bis Ampfing und 35 Millionen in den Ausbau von Freilassing
bis zur Staatsgrenze fließen sollen. Der Rest wird für Investitionen
in zwei Überholstrecken auf dem Abschnitt München - Mühldorf und für
die Elektrifizierung der gesamten Strecke vorgesehen.
Die EU hat 30 Projekte zum Ausbau transeuropäischer Netze (TEN)
als vorrangig festgelegt. Das TEN-Projekt Nr. 17, die "Magistrale",
führt von Paris bis Bratislava. Als Koordinator wurde der Ungar Prof.
Peter Balasz ernannt. Die genaue Aufteilung der TEN-Gelder muss
dieses Jahr allerdings noch zwischen dem Rat der EU und dem
Europäischen Parlament abgestimmt werden. Ursprünglich verfolgte die
EU-Kommission die Absicht, grenzüberschreitende Streckenabschnitte
mit 30 Prozent und innerstaatliche mit 20 Prozent zu fördern, die
Reduktion der vorgeschlagenen Gelder beim Budgetkompromiss lassen
dieses Vorhaben jedoch als nicht realistisch erscheinen. "Jedenfalls
sicher ist eine EU-Finanzierung von 20 Prozent für den Abschnitt
Salzburg - Freilassing", berichtete Haslauer. Balasz plant einen
Besuchstermin in Salzburg im Herbst, um sich vom Stand der Planungen
und Bauarbeiten ein Bild zu machen und dadurch auch eine
Beschleunigung der Planungen und Arbeiten auf deutscher Seite zu
erreichen.
Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at
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